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Hamburg Fight Night: Siege für Chakhkiev, Tajbert und Menzer

Rakhim Chakhkiev ©Eroll Popova / boxing.de.

Rakhim Chakhkiev © Eroll Popova / boxing.de.

Universums Cruisergewichts-Hoffnung Rakhim Chakhkiev (15-0, 12 K.o.’s) bleibt nach seinem vorzeitigen Sieg gegen den Kolumbianer Epifanio Mendoza (34-15-1, 30 K.o.’s) auf der Hamburg Fight Night weiterhin ungeschlagen. Der in der WBC an #5 gerankte Inguschete musste gegen den zähen Mendoza alles aus sich herausholen, um am Ende doch noch einen K.o. zu feiern.

Chakhkiev versuchte sich bereits in der ersten Runde mit harten Treffern Respekt zu verschaffen, Mendoza hielt sich noch zurück. In der zweiten Runde wackelte Mendoza nach einer harten Linken das erste Mal, kurze Zeit später musste der Kolumbianer zum ersten Mal zu Boden. Chakhkiev versuchte daraufhin in den folgenden Runden die Entscheidung zu erzwingen, Mendoza schien sich aber immer besser auf die harten Serien des Olympiasiegers von 2008 einzustellen.

Chakhkiev versuchte sich in den mittleren Runden nicht zu verausgaben, aber gleichzeitig harte Treffer zu setzen. Von Mendoza kam nur wenig zurück, der 36-Jährige wollte aber nicht umfallen. In der neunten Runde musste Mendoza nach einer linken Geraden ein zweites Mal zu Boden, Chakhkiev behielt die Übersicht und setzte nicht bedingungslos nach. Nach einem weiteren Wirkungstreffer mit links ging Mendoza nach einer Kombination auf seine Deckung ein drittes Mal runter und ließ sich auszählen.

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Auch der ehemalige WBC-Federgewichts-Weltmeister Vitali Tajbert (23-2, 6 KOs) war in Hamburg erfolgreich. Bei dem Aufbaukampf gegen den Tschechen Michal Dufek (9-1-1, 6 KOs) ging es in erster Linie darum zu sehen, ob Tajberts operierte Schlaghand der Belastung eines Wettkampfes standhält. In der ersten Runde hatte Tajbert zwar noch sichtliche Probleme, der Stuttgarter dominerte aber ab der zweiten Runde recht deutlich und konnte Dufek in der fünften Runde mit seinen Körpertreffern zusetzen. Am Ende des sechsründigen Kampfes hieß der einstimmige Punktsieger Vitali Tajbert.

Auch für die ehemalige Federgewichts-Weltmeisterin Ina Menzer (30-1, 11 K.o.’s) war es ein erfolgreicher Abend. Mit einem vorzeitigen Sieg gegen die überforderte Ungarin Renata Domsodi (9-3, 4 K.o.’s) konnte sich die 31-jährige Mönchengladbacherin den vakanten WBO-Europameisterschaft sichern. Lokalmatador Ismael Oezen (6-0, 6 KOs) feierte gegen den tschechischen Journeyman Michal Bilak (19-22, 10 KOs) einen eher bizarren Erfolg. Nach drei ausgeglichenen Runden musste der Hamburger in der vierten Runde nach einem Konter kurz zu Boden, Bilak wollte nachsetzen, schlug aber daneben und verletzte sich dabei am linken Arm, was schließlich zu seiner Aufgabe führte.

© adrivo Sportpresse GmbH

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20 Kommentare

  1. jemand
    13. Oktober 2012 at 00:16 —

    Der Gegner von Chakhkiev hatte spätestens nach dem ersten Niederschlag nur noch die Absicht zu überleben, ist aber gut dass er ein paar Runden geht. Chakhkiev hat sich kaum Treffer über den Kampf genommen weil Mendoza sich kaum getraut hat zu schlagen. Am besten nochmal jetzt ein Eliminator gg einen top10-boxer um zu gucken ob er die auch so beherrscht und dann am besten um die WM.

  2. Khalito
    13. Oktober 2012 at 00:24 —

    Mendoza ist ein sehr erfahrener Boxer aber rakhim hat mal wieder bewiesen das er der beste ist

  3. gee
    13. Oktober 2012 at 00:51 —

    Mendoza hat gut einstecken müssen.
    Chakiev hat heute keine 100 % zeigen müssen und hat sie auch nicht gezeigt. Ich wünsche mir, dass Chakiev in den nächsten Kämpfen gegen ein paar Leute antritt, die in den Top 15 oder Top 10 angesiedelt sind und gegen die er mal sein vollen Können zeigen kann, allerdings glaube ich, dass das wahrscheinlich am Geld scheitern wird. Universum müsste die Gegner für teures Geld einkaufen, das sie zur Zeit nicht haben. Schade für Chakiev, bei Sauerland z.B. würde er sehr schnell den WM-Kampf bekommen. Hoffentlich findet die Universum-Veranstaltung in Moskau Ende des Jahres statt. Vielleicht finden sich ja dann auch ein paar Investoren für Universum, vor allem für Chakiev und auch Boytsov!

  4. 300
    13. Oktober 2012 at 01:24 —

    Chakhiev und Menzer würden ja mal ein übles Pärchen abgeben.

  5. Berni
    13. Oktober 2012 at 01:30 —

    Sah für mich so aus, als hätten sie dem mendoza ein kleines extra versprochen damit er ordentlich durchhält,so dass es einigermaßen unterhaltsam wird…

  6. Khalito
    13. Oktober 2012 at 01:44 —

    Ich fand die Veranstaltung heute viel besser als die von Sauerland die ebenfalls in Hamburg war

  7. Alex
    13. Oktober 2012 at 01:51 —

    @ adrivo

    Warmu habt ihr die beiden anderen Kämpfe eigentlich nicht mit reingenommen beim tippen?

  8. Khalito
    13. Oktober 2012 at 02:15 —

    Kluch und bönte haben sich geeinigt das Boytsv vs Airich kommt auf undercard am 10.11 bei Wach vs Wladimir

  9. BoxingFreak
    13. Oktober 2012 at 02:40 —

    @Khalito Finde ich auch. Viel besser als Sauerland. Alles kleiner, aber die Kämpfe viel besser

  10. florian
    13. Oktober 2012 at 08:24 —

    Chakiev ist der einzige dem ich bei Universum noch was zutraue. Er sollte sich auch mal nach einem neuen Promoter umsehen denn es ist nun mal Fakt dass bei Universum niemand mehr eine grosse Karriere machen wird.

  11. 300
    13. Oktober 2012 at 09:41 —

    David Lemieux, Leif Larson, Adonis Stevenson und Jermain Taylor haben ebenfalls alle durch ko gewonnen.

  12. Baron
    13. Oktober 2012 at 10:28 —

    Universum-Todgeglaubte leben länger.Sauerland wird nur durch ARD zum Leben erhalten,wenn es von da keine Kohle mehr giebt ist da auch Sense.Jedenfalls wurde gestern keiner Beschissen wie bei Sauerland.

  13. Khalito
    13. Oktober 2012 at 11:54 —

    @
    Baron

    Du hast vollkommen recht Sauerland ist nur am bescheißen

  14. norther
    13. Oktober 2012 at 13:31 —

    @Baron
    Bei solchen Gegnern ist es auch nicht nötig zu beschei_ßen

    Chakiev benötigt jetzt einmal einen richtigen Gegner bei dem man sieht, wo er wirklich steht. Bei Bute glaubete man auch er ist der Beste und als er auf Froch traf wurde er vorgeführt. Chambers sollte er ZB boxen oder Licina oder Afolabi. Mit solchen gegner sit man auch weit davon entfernt einen TV-vertrag wieder zu erhalten. Das es Ende des jahres zu einem Kampf gegen Wlodarczyk kommt, sind Wunschträume von Universum.

  15. Grumpy
    13. Oktober 2012 at 17:56 —

    Chakhkiev war natürlich klar überlegen, aber in diesen Kampf relativ schlecht eingestellt. In dem Wissen, dass sein 36-jähriger Gegner über 50 Plätze bei Boxrec hinter ihm liegt und in 50 % seiner Niederlagen KO ging, overpaced er in 3 Runden. Und in Runde 9 konnte er zeitweise nicht mal seine Deckung oben halten, weil er sich zu Anfang wieder verausgabte. Trotz des späteren KOs in dieser Runde war Chakhkievs Taktik nicht überzeugend. Ein besserer Gegner hätte seine zwischenzeitliche Schwäche gnadenlos ausnutzen können.

    Chakhkiev sollte seine Schlagkraft steigern (festerer Stand, Gewicht hinter den Schlag statt wilde Rotation) und sich nicht durch ein paar Treffer zu solchen konditionszehrenden Aktionen verleiten lassen. Dann kann er ein ganz Großer werden.

  16. Alex
    13. Oktober 2012 at 19:46 —

    @ norther

    Die Gegner werden schon noch besser. War ja erst sein fünfzehnter Kampf

  17. Carlos2012
    13. Oktober 2012 at 20:56 —

    Ich will Chakhkiev gegen Huck sehen.Noch dieses jahr bitte.

  18. BoxingTrailer
    14. Oktober 2012 at 09:40 —

    Chakhiev würde Huck umhauen auf hundert

  19. Der Blitz HH
    15. Oktober 2012 at 13:10 —

    veschätz auch nicht bei hugh. Er springt nur so hoch was nötig ist. bei chakhkiev fehlt noch die erfahrung. Er braucht noch ein paar gutr kämpfe

  20. alex87
    17. Oktober 2012 at 09:28 —

    sicher ein paar kämpfe braucht rakhim noch aber gegen mendoza sah er sehr gut aus:

    http://www.dailymotion.com/video/xuanwi_2012-10-12-rakhim-chakhkiev-vs-epifanio-mendoza_sport

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