Green protestiert gegen Johnson-Niederlage: „K.o.-Schlag nicht regelkonform“

Allan Greens Berater Greg Leon hat bei der Nevada State Athletic Commission (NSAC) Einspruch gegen die Entscheidung von Ringrichter Robert Byrd eingelegt, den Kampf gegen Glen Johnson in der achten Runden abzubrechen. Team Green glaubt, dass der Schlag, der zum Abbruch geführt hat, nicht regelkonform war. Die NSAC hat nun 60 Tage Zeit, eine Entscheidung in dieser Causa zu fällen.

„Die Studie des Kampfes macht klar, dass der Schlag, der zum Niederschlag und zum Kampfabbruch durch Robert Byrd geführt hat, zum Hinterkopf war. Darüber gibt es keinen Zweifel“, so Greens Anwalt Josh Dubin. „Es ergibt keinen Sinn, Regeln zu haben, wenn die dann nicht eingefordert werden. Jetzt geht es nur darum, dass die NSAC ihre eigenen Regeln nun umsetzt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die NSAC dies tun wird.“

„Der Kampf war eng, darüber gibt es keinen Zweifel“, ergänzt Leon. „Aber mein Boxer hat geführt, und ich will nur, dass er gemäß den Regeln gewinnt oder verliert. Er wurde am Ende der dritten Runde am Hinterkopf getroffen und dann erneut in der achten. Man hätte ihm Zeit zum Erholen geben müssen. Ich hoffe, dass es zu einer fairen Anhörung kommt. Wenn das der Fall ist, habe ich keinen Zweifel, dass die NSAC die Entscheidung des Referees aufheben wird.“

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9 Gedanken zu “Green protestiert gegen Johnson-Niederlage: „K.o.-Schlag nicht regelkonform“

  1. ja war schon nicht regelkonform aber ich denke man wird, um die kläglichen reste des flop-six zu schützen, in diese entscheidung nichtmehr eingreiffen. vom regelwerk hat greens lager natürlich recht, ein schlag ins genick ist regelwiedrig und muss bei wiederholung sogar zur DQ führen. der niederschlag hätte nie im leben zählen dürfen. aber naja jetzt einfach augen zu und durchziehen oder abbrechen das ganze egal was man macht eines haben hoffentlich alle gelernt, dieses turnierformat ist im heutigen profiboxen nichtmehr der bringer….

  2. Wieso sollte man ihm den Sieg ab erkennen? Wenn er sich im Gefecht so abdreht, selber Schuld.
    Ich fand den Punch jetzt nicht beabsichtigt und an sich sauber aber wenn Green sich schon fast auf den Boden stützt, braucht man sich nicht wundern das er da getroffen wird.

  3. @jeff..sehe ich genauso!
    Er hat sich extrem weggedreht und darf sich halt nicht wundern wenn er einen Schlag in den Nacken/Hinterkopf kassiert.
    Green ist halt kein Mayweather Jr., dieser beherrscht diese Art der Defensivarbeit in Perfektion.

  4. DER SCHLAG WAR NIEMALS IN DEN NACKEN. UND DAN NOCH WAS: GREEN IST DOCH SELBER SCHULD DAS ER KO GING. WARUM TAUCHT ER DEN AB UND SCHAUT DABEI AUF DEN BODEN, ANSTATT SEINEN GEGNER IM AUGE ZU BEHALTEN. DIE NÄCHSTE DUMME AKTION VON GREEN: ER LIEGT AM BODEN UND ZEIGT DIE GANZE ZEIT HINTERKOPF AN, ER HAT DOCH GESEHEN DAS DER RINGRICHTER NICHT DRAUF EINGEHT UND IMMER WEITER ZÄHLT. GREEN DER TROTTEL HÄTTE HALT WENIGSTENS VERSUCHEN SOLLEN AUFZUSTEHEN UND DAN HÄTTE ER JA IMMER NOCH WEGEN DES ANGEBLICHEN NACKENSCHLAGS MIT DEM RINGRICHTER VERHANDELN KÖNNEN! MEINE MEINUNG: GREEN WOLLTE EINFACH NUR ZEIT SCHINDEN WEIL ER WUSSTE WENN ER AUFSTEHT SETZT OPA JOHNSON SOFORT NACH UND REIßT IHM DEN ARSCH AUF!!! (AUßERDEM SOLL ER FROH SEIN NICHT WEITERGEKOMMEN ZU SEIN, FROCH ODER ABRAHAM HÄTTEN IHN GETÖTET!)

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