Gomez und Özin gewinnen in Hamburg nach Punkten

Juan Carlos Gomez, Jindrich Velecky ©Digital Sports.
Juan Carlos Gomez, Jindrich Velecky © Digital Sports.

Der „Schwarze Panter“ Juan Carlos Gomez konnte am Wochenende den zweiten Kampf seines Cruisergewichts-Comebacks gewinnen. Der ehemalige WBC-Weltmeister feierte in der Hamburger CU Arena vor 2000 Zuschauern einen klaren Punkterfolg gegen den tschechischen Journeyman Jindrich Velecky.

Gomez dominierte den Kampf von Anfang bis zum Schluss mit Einzelschlägen und guten Kombinationen, ein vorzeitiger Sieg wollte Gomez gegen Velecky, der in seiner Karriere erst sechs Mal gestoppt wurde, jedoch nicht gelingen.

Lokalmatador Ismail Özen bezwang seinen kurzfristig eingesprungenen Ersatzgegner Vladimir Fecko ebenfalls nach Punkten, der Hamburger verletzte sich allerdings bereits in den Anfangsrunden am rechten Ellenbogen, weswegen er größtenteils einhändig boxen musste. Trotzdem gelangen dem Schwergewichtler Özen insgesamt zwei Niederschläge mit seiner Führhand und seinem linken Haken. Seine Börse spendet Özen dem sozialen Projekt „Kampf Deines Lebens“.

Im Vorprogramm konnte der ungeschlagene Halbschwergewichtler Abel Gevor den Letten Ricards Bolotniks in der dritten Runde stoppen. Der Cruisergewichtler Yavuz Keles wurde in seinem Duell gegen Leon Harth wegen unsportlichen Verhaltens in der ersten Runde disqualifiziert. Der erst 18-jährige Leichtgewichtler Tunahan Keser konnte sich im Rematch gegen Petr Gyna durch Split Decision durchsetzen. Der erste Kampf vom August war unentschieden geendet.

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8 Gedanken zu “Gomez und Özin gewinnen in Hamburg nach Punkten

  1. ein vorzeitiger Sieg wollte Gomez gegen Velecky, der in seiner Karriere

    …………………….ERST SECHS MAL gestoppt wurde…………………………..

    jedoch nicht gelingen.

    Der Satz ist ja mal Lustig erst 6x spricht ja dafür das Jindrich Velecky ein ganz Krasser Boxer ist vor dem man sich in Acht nehmen sollte LOL.

  2. Was ist jetzt eigentlich mit Solis? Oener ist ja in letzter Zeit verdächtig ruhig, sagt gar nichts mehr. Nach der kürzlichen Absage des Kampfes gegen Kevin Johnson kann man sich schon denken was abgeht, der Solis will wieder mal nicht boxen, ist schon jetzt im Vorweihnachts-Modus (sprich Warmup-Fressen) und will nicht gestört werden. Oener hat ja anfang Jahr gesagt, Solis werde jetzt sehr oft boxen, stimmt schon, 2x pro Jahr ist für Solis extrem, man muss schon Angst um ihn haben, dass er kein Burnout erleidet.

  3. @Observer: Sehe das auch so. Die Karriere ist am versanden (schon länger und immer mehr), der wird noch ein paar Nobodys boxen und dann ist endgültig Schluss. Dass kein US-Promoter den übernehmen will, sagt alles (die wissen schon wie es aussieht bei dem und wollen kein Geld in den Sand setzen). Oener hat vermutlich finanzielle Probleme und kann Solis keine guten Kämpfe organisieren und will wohl auch nicht weiter Geld reinbuttern (das dann nicht mehr zurückkommt). So boxt man sporadisch noch drittklassige Journeymen und hofft evt. doch noch zu einem WM-Kampf zu kommen. Würde mich erstaunen, wenn bei dem noch was Substanzielles geht.

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