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GGG vs Canelo – doch keine Trilogie?

GGG vs Canelo – doch keine Trilogie?

Sind die Verhandlungen über einen dritten Kampf zwischen Gennady Golovkin und Saul „Canelo“ ins Stocken geraten? Das berichtet zumindest ein Insider. Angeblich gibt es Uneinigkeit bezüglich des Austragungsortes. Wie Boxen.de schon berichtet hatte (KLICK), besteht das Team von GGG  darauf, nicht erneut in Las Vegas anzutreten, wo auch die beiden bisherigen Kämpfe stattfanden. Triple G möchte lieber in New York oder Texas boxen, Canelo will auch den dritten Fight der Trilogie in Las Vegas ansetzen.

Oscar de la Hoya, der mit seiner Golden Boy Promotion die Interessen von Alvarez vertritt, hat nun wohl ein Ultimatum gestellt: sollte bis zum heutigen Freitag keine Lösung gefunden werden, dann würde man anfangen, sich mit anderen möglichen Gegnern zu befassen.

Bislang schien Saul Alvarez aber auch unabhängig vom Austragungsort nicht sonderlich an einem dritten Kampf gegen GGG interessiert zu sein. „”Für mich ist die Rivalität mit Golovkin vorbei”, sagte Canelo nach dem Fight gegen Daniel Jacobs, ergänzte allerdings seinerzeit: „ … wenn die Leute einen weiteren Kampf wollen, werden wir es wieder tun und ich werde ihn wieder schlagen.”

Davon scheint nun keine Rede mehr zu sein, stattdessen forderte Canelo zunächst, dass Golovkin erst wieder einen Titel haben müsse, um den man boxen könne, nun scheint für Alvarez die Geschichte ganz vom Tisch zu sein.

Jetzt bleibt abzuwarten, ob der Streamingdienst DAZN, mit dem beide Boxer Verträge in Millionenhöhe haben, die Angelegenheit doch noch in Schwung bringen kann.

Sollte ein Kampf zwischen Gennady Golovkin im September nicht zustande kommen, könnten Demetrius Andrade oder Callum Smith in Frage kommende Gegner sein; auch an einem Fight gegen Sergey Kovalev hat Saul Alvarez angeblich Interesse geäußert.

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Eine Vielzahl von Stimmen befürwortet Las Vegas als Austragungsort für eine dritte Begegnung zwischen Golovkin und Alvarez. Zum einen habe Canelo als Champion das Recht, den Ort auszuwählen, zum anderen würde ein Kampf in Las Vegas am meisten Geld einbringen. Grund sind die unterschiedlichen Steuergesetze der verschiedenen US-Bundesstaaten.

Kritiker behaupten, Golovkin habe ohnehin kein sportliches Interesse, sondern wolle nur möglichst viel Geld verdienen, indem er in den fünf Kämpfen seines Vertrags mit DAZN so oft wie möglich gegen Alvarez antreten würde.

 

 

 

 

 

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4 Kommentare

  1. 21. Juni 2019 at 15:07 —

    Gegen Kovalev? Dafür müsste er nochmal zwei Gewichtsklassen hoch und mindestens 6 bis 7 kg an Masse rauf und ob er da so locker einen Kovalev ausboxen würde, bezweifel ich mal.

  2. 21. Juni 2019 at 15:13 —

    Oder ein catchweight und Kovalev geht was runter

  3. 21. Juni 2019 at 16:45 —

    Irgendwo ist auch die Grenze für Canelo erreicht.
    Weiter wie bis zum Supermittelgewicht sollte er nicht raufgehen.
    Die körperliche Überlegenheit wird dann einfach zu groß.
    Gegen Callum Smith wird es bereit eng werden für Canelo, denn dann muss er gegen Boxer antreten, die einen ganzen Kopf größer sind als er selbst.
    Da nützt dann das ganze Gewicht machen nicht mehr viel.

  4. 23. Juni 2019 at 20:54 —

    Golovkin sollte seine Handschuhe an den Nagel hängen. Früher wollte er die Besten boxen. Mittlerweile boxt er nur noch Fallobst oder er heult nach Canelo.

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