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Gervonta Davis vs Abner Mares am 09. Februar

Ein Beitrag von FW

Gervonta Davis vs Abner Mares am 09. Februar

Gervonta “Tank” Davis wollte einen „großen Namen“ boxen, Abner Mares hatte wohl Lust darauf, seine Gürtelsammlung zu erweitern. Davis Wunsch wird sich im Februar erfüllen, ob das bei Mares auch klappt, bleibt abzuwarten. Zwar war Mares schon IBF-Weltmeister im Bantamgewicht, WBC-Weltmeister im Superbantamgewicht und WBC-Weltmeister im Federgewicht und trägt aktuell den WBA-Gürtel im Federgewicht, aber auch Gervonta Davis ist kein unbeschriebenes Blatt: der 24-jährige war Weltmeister der IBF und ist zur Zeit Weltmeister der WBA im Superfedergewicht. Man darf also gespannt sein, wer sich am 9. Februar durchsetzen kann.

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„Ich habe Power, Speed und kann mich gut bewegen.“ Davis zeigte sich bei der ersten Pressekonferenz für den Fight zuversichtlich: „Ich glaube, dass ich ein besserer Kämpfer bin als Abner Mares!“ Klare Worte, immerhin geht es bei der Begegnung im Ring ja auch um Davis` WBA-Titel. Gervonta Davis trägt allerdings den Kampfnamen „Tank“- auf Deutsch Panzer – nicht ohne Grund: 19 seiner 20 Kämpfe gewann der Rechtsausleger vorzeitig. Davis konnte sich 2017 mit gerade einmal 22 Jahren zum jüngsten US-amerikanischen Weltmeister krönen. Im Kampf um den WM-Titel der IBF, stoppte er Jose Pedraza in Runde 7 durch TKO und nahm ihm den Gürtel ab. Auch wenn Quervergleiche oft hinken: Pedraza ist im vergangenen Dezember mit Vasyl Lomachenko über die Runden gegangen. Wobei natürlich fraglich ist, ob „Loma“ im ersten Kampf nach seiner Schulter-OP schon Vollgas gab.

Kein Wunder also, dass Abner Mares wohl der Underdog in diesem Kampf ist. Auch für Federgewichtler Leo Santa Cruz, der bereits zweimal mit Mares im Ring gestanden hat: “Es wird ein schwerer Kampf für Mares, auch wegen des Gewichtsunterschieds”, so Santa Cruz im Interview. (Anmerkung der Redaktion: Mares muss für diesen Kampf eine Gewichtsklasse aufsteigen.) Trotzdem räumt „El Terremoto“ Mares durchaus Chancen ein: „Wenn er sich nicht hart treffen lässt, dann kann er Davis mit seinem Druck und seiner Erfahrung einen harten Kampf liefern und ihn sogar schlagen.“

Mares distanzierte sich inzwischen allerdings von einem Video, das ein Unbekannter ins Netz gestellt hatte. Der Clip zeigte eigentlich, wie Mares sich bei seinen Fans für ihre Unterstützung bedankt. Allerdings war die originale englische Tonspur durch eine spanischsprachige ersetzt, wo es in etwa hieß: “Hey, Gervonta Davis, du Cheeseburger essender Motherfucker! Ich werde Dir in den Hintern treten, Dummkopf. Schau einfach zu, ich verspreche es.“ „Das habe ich natürlich nicht gesagt!“ erklärte Mares bei einem Interview mit BoxingScene. Ob es ihm trotzdem gelingt „Davis in den Hintern zu treten“, werden wir am 9. Februar sehen.

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