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Gabriel Rosado imponiert gegen Jesus Soto-Karass – TKO in Runde 5

Halbmittelgewichtler Gabriel Rosado gelang es am Samstagabend in Philadelphia als ersten Boxer den äußerst toughen Jesus Soto Karass vorzeitig zu schlagen. Zwar ging Soto Karass, der aus dem Weltergewicht eine Gewichtsklasse für den Kampf aufstieg, zu keinem Zeitpunkt zu Boden, doch die klare Überlegenheit Rosados zwang den Ringrichter nach fünf Runden einzuschreiten und den Kampf abzubrechen.

Jesus Soto Karass suchte am Anfang den Vorwärtsgang und die Nahdistanz um dort seine übliche hohe Workrate auszuspielen. Gabriel Rosado jedoch hielt ihn mit einem sehr guten Jab, seiner längeren Reichweite und seiner deutlich überlegenen Schnelligkeit auf Distanz. Dabei zeigte er sich sehr variabel mit seinen Schlägen und landete vor allem auch immer wieder sehenswerte Aufwärtshaken, wenn Soto Karass doch einmal die Distanz verkürzen konnte. Auf diese Art und Weise gewann Rosado die ersten beiden Runden deutlich, auch wenn Soto Karass einen couragierten Kampf lieferte und den Zuschauern somit einiges für ihr Geld bot.

In der dritten Runde hatte er dann sogar anfangs etwas mehr Erfolg damit nahe an Rosado heran zu kommen, doch Rosado lernte schnell seine Lektion, bewegte sich wieder besser und dominierte dann den Rest der Runde von außen und landete dabei einige brutale Treffer. Zudem fügte er Jesus Soto Karass einen Cut über dem linken Auge zu. Dieser zeigte sich zwar weder von dem Cut noch von den unzähligen harten Kopftreffern wenig beeindruckt, doch es war spürbar, dass Rosado hier durchaus einen Abbruch forcieren konnte, und so entschied sich der 26-jährige US-Amerikaner in Runde Vier dazu Soto Karass tatsächlich zurück zu drängen, was in einer wahren Schlacht resultierte. Doch der Plan ging auf und Rosado behielt weiterhin die Oberhand und ließ Ringrichter Steve Smoger, der bekannt dafür ist Kämpfe lange laufen zu lassen, bereits zu diesem Zeitpunkt einen ernsten Blick auf Soto Karass zu werfen. Insgesamt dominierte Rosado die vierte Runde so sehr, dass man sie durchaus mit 10-8 für ihn werten konnte. Er schlug 102 Power Punches allein in der Runde und landete 59 von ihnen.

In Runde Fünf gelang ihm dann schließlich der Abbruchsieg. Weiterhin konnte er Soto Karass kaum nicht treffen mit seinen Schlägen und landete einen harten Schlag nach dem anderen. Zwar wehrte sich Soto Karass immer noch und schien nicht einmal kurz davor zu sein kurz zu Boden zu gehen, dennoch schien es richtig zu sein von Steve Smoger eine Minute vor Ende der Runde dazwischen zu gehen um Soto Karass, der zu zäh für sein eigenes Wohl war, aus dem Kampf zu nehmen.

Rosado, der vor dem Kampf bei der IBF bereits auf Platz 10 geführt wurde, feierte damit seinen fünften Sieg in Folge, und beeindruckte mit seiner dominanten Vorstellung sehr. Für ihn könnte die nähere Zukunft einen größeren Kampf bereit halten, während man dem 29-jährigen Mexikaner Jesus Soto Karass definitiv anmerkte, dass das Halbmittelgewicht eine Gewichtsklasse zu hoch war. Er blieb auch im fünften Kampf in Folge sieglos, dürfte aber im Weltergewicht weiterhin gut genug sein um einigen Gegnern das Leben sehr schwer zu machen.

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