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Fury dominiert gegen Hammer! Chris Eubank Jr. gewinnt!

Nach seiner Niederlage gegen Billy Joe Saunders, rehabilitierte sich Chris Eubank Jr. (19-1, 14 Ko’s) in einem spannenden Kampf mit dem Russen Dmitry Chudinov (14-0-2), in der O2 Arena in Greenwich – London. Er erlangte dadurch den Interimstitel der WBA im Mittelgewicht (ein unbedeutender Titel aus der Kategorie: Nichts wert!). Der Kampf gestaltete sich zu Beginn noch offen, doch ab der dritten Runde zeigte Eubank immer wieder seine Klasse. Schnelle Schlagkombinationen sowie gute Beinarbeit bescherten dem Sohn von Exboxer Chris Eubank einen überzeugenden TKO-Sieg in der zwölften Runde.

Der ungeschlagene Pflichtherausforderer von Superchampion Wladimir Klitschko, Tyson Fury (24-0, 18 Ko’s), zeigte beim Kampfabend in London ebenfalls eine überzeugende Leistung gegen einen schwer überforderten Christian Hammer (17-4,10 Ko’s). Fury bewies schon beim Einzug in den Ring sein Showtalent, als er zu den Klängen eines Elvis Imitators mit dem Song „Trouble“ zum Ring tanzte. Der gebürtige Rumäne und Nummer Drei der WBO Rangliste, Christian Hammer, wirkte sehr erfreut über sein Debüt auf der Insel, konnte diese positive Energie aber nicht in einen Erfolg verwandeln. Tyson Fury boxt einfach auf einem viel höheren Level und beschäftigte Hammer von der ersten Runde an mit harten Jabs und guten Kombinationen sowie gelegentlichen Auslagenwechsel. Hammers Versuche seine starke Rechte zu landen, verpufften meiste an der Deckung oder der guten Beinarbeit der britischen Schwergewichtshoffnung. In der fünften Runde ging Hammer, nach einer harten Schlagserie zum Kopf, zu Boden, rettete sich in die Pause und gab nach der achten Runde auf.

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Fury’s Vater stand nach einer fünfjährigen Gefängnisstrafe wieder in der Ecke seines Sohnes und war nach dem Kampf von den Fähigkeiten seines Sohnes sehr beeindruckt.
Der sichtlich gut gelaunte Fury schnappte sich nach der Urteilsverkündung das Mikrofon, sang eine Coverversion von „Walking in Memphis“ (Walking in London) und forderte Wladimir Klitschko heraus!

Fury: „I want Klitschko next! Then Wilder, then whatever!“

Autor: flame

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10 Kommentare

  1. 1. März 2015 at 20:51 —

    Der Sieg von Eubank Jr. war schon ganz nice anzusehen. Guter Kampf im Mittelgewicht mit ordentlicher Workrate bis zum Ende hin auf beiden Seiten. Der Abbruch des Refs kam in der 12. zu früh, zumal der Russe Sekunden vorher in den Schlaghagel von Eubank Jr. mit eingestiegen ist. Das Ding hätte also auch regulär runterlaufen können.

    Zu Fury hab ich im anderen Artikel was geschrieben. Mit diesem Clowngehabe wird der Ork mit der kotzgrünen Hose bis zum Bauchnabel sowohl von Wilder als auch Klitschko gnadenlos ausgeknockt.

    Alleine auch die Vorstellung, dass sowas unförmiges wie der Weltmeister in der Königsklasse werden will, würde die komplette Boxwelt lächerlich machen.

    • 2. März 2015 at 13:16 —

      Ork?! 😀

    • 2. März 2015 at 20:35 —

      Daß er gegen Klitschko anders auftreten muss und wird, ist doch logisch.. Gegen Chisora wirkte er sehr fokussiert, also sollte er dazu wohl auch in der Zukunft gegen stärkere Gegner als Hammer in der Lage sein..
      Soll nicht heissen, daß Fury für mich jetzt gegen Klitscho der Favorit wäre, anschauen würde ich es mir trotzdem, da Fury, unförmig hin oder her – inzwischen definitiv zu der Elite im HW zu zählen ist..
      Das Wilder Fury kurzrundig ausknocken würde ist reine Spekulation und mMn ziemlich unwahrscheinlich..

      • 2. März 2015 at 20:49 —

        Daß… 😉

        • Ich gebe Fury gegen Wilder max. 6 runden, dann geht er KO.

          Fury würde Wilder perfekt entgegen kommen mit seiner größe. Zudem hat fury auch kein Eisenkinn wie selbst leichtgewicht Cunningham gezeigt hat.
          Wilder würde Fury verge.waltigen. Dennoch muss man zugeben, dass es Fury weiter gebracht hat als viele damals angenommen hatten, mich eingeschlossen. Er hat sich etwas weiterentwickelt, aber das ändert nix daran, dass er zu boden geht wenn er ne Bombe von Wilder oder dem Plutoniumdracula schluckt.

          • 3. März 2015 at 07:59

            Fury ist boxerisch eindeutig underrated und Wilder hat seinen einzigen brauchbaren Gegner per UD besiegt..
            Fury hat kein Eisenkinn, sich jedoch von allen Niederschlägen schnell erholt und seinerseits per KO gewonnen! Zudem reicht Furys Power mit Sicherheit auch aus, Wilder auf die Bretter zu schicken..
            Ich würde Wilder vs Fury gerne sehen, für mich ziemlich offen mit leichten Vorteilen für Fury..

            MfG

  2. 2. März 2015 at 15:01 —

    i.dailymail.co.uk/i/pix/2014/11/30/1417309000477_lc_galleryImage_Tyson_Fury_right_in_actio.JPG

    sorsha.heimat.eu/orks3.JPG

  3. 3. März 2015 at 10:24 —

    Gegen Klitschko wird der Ork auf jeden Fall disziplinierter auftreten müssen. Sein permanentes Grinsen während des Kampfes zeigt seine Überheblichkeit. Sein Geist soltle sich aber lieber auf Klitschko richten und nicht ständig auf sich selber.
    Sein stiger Rückwärtsgang könnte aber gut gegen Klitschko sein. Ich würde auch nicht gerne in die Reichweite einer Artellerie laufen wollen, sondern auch lieber warten, dass die Artellerie in meine Reichweite kommt.

    • 3. März 2015 at 15:28 —

      Das Problem von Fury gegen Klischko oder Wilder ist doch, dass er gegen die beiden seine Größen- und damit Reichweitenvorteile, die er gegen quasi jeden anderen Gegner hat, nicht ausspielen kann.

      Wilder würde hier wahrscheinlich auch immer wieder explosionsartig auf ihn einhauen, Klitschko würde ihn selber auf Distanz halten und mit dem Jab mürbe machen.

      Ich geh auch nicht davon aus, dass er über 12 Runden die nötigen Nehmerqualitäten hat, wenn die Bomben durchgehend treffen.

      • 3. März 2015 at 18:53 —

        Kann man natürlich auch so sehen, daß sowohl WK als auch Wilder Probleme damit haben könnten, daß sie ausnahmsweise mal Reichweiten-Nachteile haben..
        Würde Fury wie schon gesagt nicht favorisieren, im Vorfeld abschreiben würde ich ihn allerdings auch nicht..

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