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Friday Night Fights: Siege für Perez und Avalos

Chris Avalos, Yenifel Vicent ©Carlos Baeza - Thompson Boxing.

Bahodir Mamadjonov, Darley Perez © Carlos Baeza - Thompson Boxing.

Der amerikanische Superbantamgewichtler Chris Avalos (20-2, 15 K.o.’s) konnte bei ESPN Friday Night Fights dem aus der Dominikanischen Republik stammenden Yenifel Vicente (23-1-2, 15 K.o.’s) die erste Niederlage seiner Profikarriere zufügen. Alle drei Punktrichter des in Cabazon (Kalifornien) ausgetragenen Duells hatten den Kampf mit 97-92 gewertet.

Avalos fand gleich zu Beginn gut in den Kampf und dominierte die Anfangsrunden. In der vierten Runde schien Vicente langsam auf Touren zu kommen, in der fünften Runde musste der 26-Jährige aber nach einem linken Haken schwer zu Boden und überstand die restliche Zeit nur mit Mühe.

In den restlichen Runden kämpfte sich Vicente zwar recht gut zurück, der 22-jährige Avalos ließ sich aber das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und dominierte die meisten verbleibenden Runden.

Noch spektakulärer war jedoch der Hauptkampf zwischen den beiden ungeschlagenen Leichtgewichtlern Darley Perez (26-0, 19 K.o.’s) und Bahodir Mamadjonov (11-1, 7 K.o.’s). Perez wurde bereits in der ersten Runde von einem harten linken Haken von Mamadjonov erwischt und war in großen Schwierigkeiten. Der Kolumbianer erholte sich zwar wieder, Mamadjonov schien den Kampf aber einigermaßen unter Kontrolle zu haben.

Das änderte sich jedoch in der sechsten Runde, als Perez seinen Gegner mit einigen Rechten in die Seile drängen und Schlagwirkung erzielen konnte. Perez wurde daraufhin immer stärker und schickte seinen Gegner in der achten Runde mit einem rechten Uppercut zu Boden.

Mamadjonov gelang es in der neunten Runde wieder die richtige Distanz herzustellen, in der zehnten Runde versuchten beide Boxer noch einmal mit einem starken Finish den Kampf für sich zu entscheiden, die besseren Treffer kamen aber von Perez. Am Ende hatte ein Punktrichter den Kampf 95-94 für Mamadjonov gewertet, er wurde aber von seinen zwei Kollegen, die Perez mit 96-93, 95-94 als Sieger gesehen hatten, überstimmt.

© adrivo Sportpresse GmbH

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