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Friday Night Fights

Bei einer der letzten Ausstrahlungen des beliebten Boxformats „Friday Night Fights“ von Espn, kam es zu interessanten Kämpfen in Florida.

Der ehemalige Jr Lightweight Champion Rances Barthelemy (22-0-1ND,12Ko’s) aus Kuba hatte mit Angino Perez (18-7,16 Ko’s) keine Probleme. Nach seinem Sieg gegen Mendez verteidigte er seinen Titel einmal, legte ihn dann nieder, um nun im Jr.Weltergewicht auf Titeljagd zu gehen.  Perez ging bereits in der ersten Runde zwei Mal zu Boden. Mit einem harten linken Haken zum Kinn und bösen Körpertreffen war Perez Willen gebrochen. Zu Beginn der zweiten Runde reichte eine harte Schlagkombination um Perez endgültig auszuknocken. Barthelemy’s Ausrede für das Missmatch: “Ich muss gegen solche Flaschen kämpfen. Die meisten haben einfach Angst gegen mich anzutreten!“

Im Hauptkampf des Kampfabends in Florida, traf Breidis Prescott (27-6,20 Ko’s) auf den unbesiegten Afrikaner Fredrick Lawson (23-0,20 Ko’s). Für den Kolumbianer Prescott war es der erste Kampf nach acht Monaten Pause und seiner Niederlage gegen Robert Garcia. Der Fighter aus Ghana kämpfte erst zweimal in den Staaten und gewann seine ersten zwanzig Profikämpfe ausschließlich in seiner Heimat. Prescott hingegen besiegte im Jahr 2008 Amir Khan, musste seitdem aber harte Niederlagen gegen Crawford und Alvarado einstecken, und sollte zum ersten echten Prüfstein für den unbesiegten Afrikaner werden.

Es war es ein ausgeglichener Kampf der beiden Weltergewichtsboxer. Der erfahrene Prescott versuchte seinen Gegner stets unter Druck zu setzen und kam beim einen oder anderen Schlagabtausch zu Erfolg und landete gute Treffer. Lawson übernahm in der dritten Runde das Kommando und Prescott ging zu Boden. Dieser reklamierte er sei augerutscht, was jedoch nichts half. Prescott zeigte sich unbeeindruckt und lieferte dem unerfahrenen Lawson einen sehr harten Kampf. Nach zehn schweißtreibenden Runden gewann der Afrikaner Lawson denkbar knapp durch „Split Decision“ (95:94, 95-94, 93-96).

Autor: flame

Bild: PA

 

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