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Frank Sanchez auf Kownacki vs Helenius-Undercard

Frank Sanchez auf Kownacki vs Helenius-Undercard

Wenn sich am 7. März Adam Kownacki und Robert Helenius im Brooklyner Barclays Center gegenüberstehen, dann hat der aus Kuba stammende Schwergewichtler Frank Sanchez vermutlich einen weiteren Sieg errungen. Seinen 15. in Folge.

Frank Sanchez Faure hat eine beeindruckende Amateurkarriere hinter sich, die er mit einer Bilanz von 214 Siegen bei nur sechs Niederlagen abschloss, bevor er im Herbst 2017 ins Profilager wechselte. Nach seinem Debüt stand der mittlerweile 27-jährige im Jahr 2018 neun Mal siegreich im Ring, vier Mal im Jahr 2019. Bislang kämpfte der ‘Cuban Flash’ gegen eher unbekannte Aufbaugegner. Zuletzt im vergangenen Oktober gegen den in Belgien lebenden Kongolesen Jack Mulowayi.

Mulowayi landete allerdings in dem auf 10 Runden angesetzten Kampf um den WBO NABO Schwergewichtstitel insgesamt 30 Schläge, was unter dem Strich im Durchschnitt drei Schläge pro Runde bedeutet. Kein Wunder also, dass Sanchez einstimmig gewann.

Mit Joey Dawejko dürfte Sanchez aber ein härterer Prüfstein gegenüberstehen. Das wird auch langsam Zeit. Immerhin hat Michael Borao, der Co-Manager von Sanchez verlauten lassen, dass er sich vorstellen könne, Sanchez noch im Laufe des Jahres um eine Weltmeisterschaft boxen zu lassen.

Am nötigen Selbstbewusstsein scheint es Frank Sanchez Faure nicht zu mangeln. Auf die Frage eines Journalisten, was er von Anthony Joshua, Dillian Whyte und Tyson Fury halten würde, antwortete er: „Sie sind sehr gute Kämpfer, aber ich kann mich jetzt schon mit ihnen messen. Ich habe alle Voraussetzungen, um Weltmeister zu werden.“

Mittlerweile lebt Sanchez in Miami und trainiert in San Diego mit ‚Canelos‘ Coach Eddy Reynoso. „Ich bin Kubaner unter vielen Mexikanern, aber es ist eine professionelle und angenehme Umgebung. Es ist ein großartiges Team.“ erklärte Sanchez in einem Interview mit „El Nuevo Herald“.

In diesem Interview wurde Sanchez auch nach seiner Meinung zu potenziellen Gegnern in näherer Zukunft befragt: Ajagba, Dubois, Hrgovic, Joyce, Kownacki … „Wir alle werden besser und wir werden bald weiter oben an die Türen klopfen. Aber keiner von ihnen wird mich schlagen. Ich weiß, dass ich sie alle besiegen kann. Ich habe alles, die Aggressivität, die Geschwindigkeit, die Technik und das Herz. Im Jahr 2020 werde ich große Erfolge feiern!“

Doch zuerst steht die Begegnung mit Dawejko an. Der 29-jährige US-Amerikaner (20-7-4, 11 KO-Siege) hat zuletzt im vergangenen Juli im Ring gestanden und wird gerne als Sparringspartner und Aufbaugegner gebucht. Gerüchten zufolge soll Dawejko Anthony Joshua in einem solchen Sparring zu Boden geschlagen haben.

Wenn Frank Sanchez tatsächlich den Anspruch hat, in naher Zukunft „oben anzuklopfen“, dann würde nur ein eindrucksvoller Sieg über ‚Tank‘ Dawejko das untermauern.

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