Bild: filip_hrgovic / Instagram

Filip Hrgovic: die Gegnersuche geht weiter

Filip Hrgovic:  die Gegnersuche geht weiter

Nun wird wohl doch nichts aus dem IBF-Eliminator zwischen Tony Yoka und Filip Hrgovic. Die International Boxing Federation hat beiden Parteien gegenüber schriftlich mitgeteilt, dass Yoka nicht gegen Hrgovic antreten kann.

Der Grund dafür: Yoka hatte einen Vertrag für einen Kampf gegen Martin Bakole, der am 15. Januar in Paris hätte stattfinden sollen. Schon Ende Dezember 2021 gab Yokas Manager Jérôme Abiteboul aber bekannt, dass das Duell gegen Martin Bakole wegen der geltenden Omicron-Beschränkungen verschoben werden müsse.

Am 13. Januar akzeptierte Yokas Lager die schriftliche Anfrage der IBF, gegen Filip Hrgovic einen Eliminator zu führen. Doch damit konnte sich Bakoles Team nicht anfreunden. Martin Bakole legte Einspruch bei der IBF ein und argumentierte, dass ihm der nächste Kampf zustehen würde. Bakole und sein Trainer Billy Nelson sollen einen schriftlichen Nachweis vorgelegt haben, dass ihnen ein neuer Termin im März zugesichert wurde. Wichtig für den Einspruch war die schriftliche Garantie, dass die Veranstaltung lediglich verschoben und nicht vollständig abgesagt worden sei. Die IBF entschied daraufhin zugunsten von Bakole.

Quelle: Dan Rafael / Twitter
Quelle: Dan Rafael / Twitter

Damit fällt nach Luis Ortiz und Joseph Parker auch die Nummer 5 im IBF-Ranking weg und regelkonform müsste die IBF nun bei Joe Joyce anfragen. Wie Hrgovic und Yoka haben auch Joyce und Yoka schon als Amateure den Ring miteinander geteilt: Joyce hatte Hrgovic in der Saison 2012/13 der World Series of Boxing durch eine knappe Entscheidung besiegt.

Der ‚Juggernaut‘ erholt sich zurzeit noch von einer Handgelenksverletzung, hat aber erst kürzlich  verlauten lassen, er wolle „im April zurückschlagen“. Nun bleibt abzuwarten, ob das vielleicht im Kampf gegen Filip Hrgovic passieren wird.

Falls auch Joyce kein Interesse hat, dann wird sich die IBF an Agit Kabayel wenden. Der Einzige, der bislang Interesse an dem Eliminator gegen Hrgovic geäußert hat, ist der chinesische Schwergewichtler Zhilei Zhang. Der zweifache Olympiateilnehmer liegt auf # 13 im IBF-Ranking und müsste sich aber noch etwas gedulden, bis er an der Reihe ist.

24 Gedanken zu “Filip Hrgovic: die Gegnersuche geht weiter

  1. Murat Gassiev ist doch eigentlich ein Cruisergewichtler auch wenn er als Amateur im Schwergewicht unterwegs war. Da gäbe es doch so viele Gegner für Hrgovic.. Von Ruiz über Wilder oder Helenius??? Obwohl ich finde, dass Hrgovic sich noch beweisen muss. In England gibt es noch Warley oder die neue amerikanische Schwergewichtshoffnung dessen Name mir gerade nicht einfällt…

    1. Jared Anderson. Den möchte Arum schätzungsweise in nächster Zeit nicht verheizen. Ein HW-Prospect in Amerika … da steckt zuviel Geld drin.

    1. ach der auch verletzt, alle möglichen gegner von hrgovic verletzt. ortiz, parker, joyce und gassiv? unglaublich. er zerstört die gegner schon bevor sie gegen ihn in den ring steigen. aus reiner angst brechen da knochen.

  2. Als amateur ist Schwergewicht nicht gleich Schwergewicht.

    Sondern heißt superschwergewicht.
    David haye usw waren auch im Schwergewicht…

    Klar soweit.

  3. Richtig Puma, ich war selber ein dicker +91kg Schwergewichtler als Jugendlicher. Leute wie Solis sind aber von Natur aus keine echten Schwergewichte und sind als Profi den gut boxenden Riesen über 1,98Meter hoffnungslos unterlegen. Ausnahmen gibt es immer wieder siehe Usyk aber das sind Ausnahmeerscheinungen. Die Grenzen haben sich noch weiter verschoben deshalb wollten sie im Profibereich ja auch das Superschwergewicht einführen.

  4. Naja odlanier Solis hat viele große boxer ko geschlagen bzw. Besiegt.

    Ein Talent wie kein anderer ihr könnt denken über mich was ihr wollt aber, er war mit Abstand der beste Techniker.
    Seine amateur Karriere war einfach Weltklasse. Sehr viele gute Namen besiegt.
    Jedes tunier gewonnen….

    Leider wurde er als Profi so faul das aus ihm nichts wurde.
    Wieviele Trainer haben gesagt das er ein supertalent ist aber sehr faul.

    Die eine runde gegen Vitali..
    Schade das er auf die Art verloren hat.

    Tja talent allein reicht nicht aus.

    Solis war für mich (das ist meine Meinung)
    Mit Abstand der beste Techniker.

    1. Solis hatte schnelle Hände, gute Meidbewegungen, guten Instinkt. Bloss ist der dann vom Schwergewicht ins Burgergewicht aufgestiegen. Und mit Öner hatte er auch nicht grad den fähigsten Promoter. Eigentlich schade. Aber ähnlich wie bei Y.P. Hernandez – die kubanischen Jungs überschätzen sich halt auch manchmal.

  5. Solis war ein Star im Amateurbereich aber auch wieder in der 91kg Klasse. Als Profi wurde er dann faul und lustlos, gerade da wo man Geld verdienen kann. Hat er sich selbst vermasselt. Viele gute Amateurschwergewichtler versumpfen bei den Profis weil es da eher um Willen und Physis geht. Klasse alleine reicht da nicht mehr.

  6. Solis war Sehr Talentiert. Glaube Ortiz hatte er auch besiegt bin mir aber nicht mehr sicher….

    Seine Scheiss Faulheit hat halt gesiegt.

    Der war ja so fett wie Ruiz :-D.
    Aber obwohl er so fett war, schnell war er trotzdem.

  7. Solis war sicherlich ein sehr guter Techniker, jedoch gehört Disziplin und Trainingsfleiß nunmal auch dazu und da hatte er extreme Defizite. Hätte er die Disziplin wie z. B. Die Klitschko’s wäre er ein CW und hätte dort gute Chancen alles zu gewinnen. Die notwendige Disziplin hat er aber nicht und deswegen war er hochtalentiert aber eben nicht gut. Es ist nunmal auch ein Talent leidensfähig und fokussiert zu sein und diese Parameter brachte er nicht mit. Mit bekanntem Ergebnis.

    1. das ist ja schön aber dann sollte er erstmal ins ibf ranking kommen. dann wäre er als gegner vielleicht auch möglich. aber das soll jetzt die ibf entscheiden wen sie als gegner auswählen.

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