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Feigenbutz und Culcay siegreich

Feigenbutz und Culcay siegreich

Mehr Boxen an einem Abend hat es in Deutschland schon lange nicht mehr gegeben: den Kampf der Generationen zwischen Jack Culcay und Abass Baraou, den Fight um den IBF-Intercontinentaltitel im Mittelgewicht zwischen Vincent Feigenbutz und Jama Saidi und die Deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht zwischen Thomas Piccirillo und Vincenzo Gualtieri. Und alles auch noch kostenlos im Free-TV und parallel dazu im SPORT1-Stream, live aus den Havelstudios in Berlin. Sozusagen ein Festtag für alle event-entwöhnten Boxsportfreunde. Vor allem die Kampfansetzungen Culcay vs Baraou und Saidi vs Feigenbutz hatten im Vorfeld für Diskussionen gesorgt.

Aber der Reihe nach: die Verteidigung seines Deutschen Meistertitels war für den 27-jährigen Vincenzo Gualtieri kein Selbstläufer. Sein Gegner, der 26 Jahre alte Thomas Piccirillo aus Köln, machte Gualterie schon in den ersten 5 Runden gut zu schaffen. Während Vincenzo Gualtieri im weiteren Kampfverlauf zunehmend die Linie verlor, schlug sein Gegner variantenreich und setzte die besseren Treffer. Gegen Ende des auf 10 Runden angesetzten Kampfes schien Piccirillo zudem der konditionell besser aufgestellte Mann im Ring zu sein. Eigentlich war ein Sieg von Piccirillo zu erwarten gewesen, doch die Punktrichter entschieden sich anders, der Kampf endete unentschieden.

Im zweiten Hauptkampf traten Sauerlands Vincent Feigenbutz und Jama Saidi von AGON Sport gegeneinander an: 12 Runden um den IBF-Intercontinentaltitel im Mittelgewicht. Was würde den Ausschlag geben, die Schlagkraft von ‚Iron Junior‘? Oder Technik, Taktik und Geschwindigkeit von ‚The Hammer‘ Saidi?

„Ordentliche erste Runde“ befand Sport1-Kommentator Tobias Drews. Ich hätte sie im Zweifelsfall Saidi gegeben. Im zweiten Durchgang fand Vincent Feigenbutz besser in den Kampf, konnte einige gute Treffer landen. Die größere Schlaghärte – das zeichnete sich hier ab – wohl auf Seiten von Feigenbutz. Der 24 Jahre alte Karlsruher dürfte sich dann auch die dritte Runde gesichert haben, Saidi wirkte phasenweise etwas ratlos.

Auch im vierten Durchgang konnte Feigenbutz, der sehr konzentriert arbeitete, einige gute Treffer anbringen. Jama Saidi schien kein wirksames Mittel zu finden. In Runde 6 änderte Saidi sein Konzept, ging näher an den Mann und konnte mehrere gute Aufwärtshaken anbringen. Doch die Treffer blieben ohne Wirkung. Im Gegenzug schienen die Hände von Feigenbutz seinen Gegner langsam aber sicher weichzukochen. Trotzdem gingen beide bis zum Ende der zwölften Runde ein hohes Tempo.

Verdienter Sieger nach dem Schlußgong: Vincent Feigenbutz. Der Karlsruher konnte den Kampf mit 116-112, 118-111 und 116-112 für sich entscheiden und ist nun IBF-Intercontinentalchampion im Mittelgewicht. Vincent Feigenbutz – im Mittelgewicht leichter, frischer und fitter? Diese Frage kann man wohl mit “Ja!” beantworten.

Mit Spannung erwartet: der Fight zwischen Jack Culcay und Abass Baraou, der voraussichtlich über die Runden gehen würde. ‚Golden Jack‘ Culcay, der sich schon mit guten Boxern wie Maciej Sulecki, Demetrius Andrade und Sergiy Derevyanchenko im Ring gemessen hat, gegen den 9 Jahre jüngeren und 6 cm größeren Wahlberliner Baraou.

Beide mit hohem Schlagoutput, Abass Baraou mit guten Meidbewegungen. Culcay  war gezwungen, aufgrund der kürzeren Reichweite näher an den Mann zu gehen. Trotzdem war ‚Golden Jack‘ anfangs noch der Mann mit den besseren Treffern, auch wenn keiner der beiden Boxer dem anderen wirklich überlegen war. Ab Runde 5 begann Baraou, den Druck etwas zu erhöhen und konnte sich im weiteren Kampfverlauf auf den Punktezetteln nach vorne schieben, Jack Culcay präsentierte sich phasenweise zu inaktiv. Einen offenen Schlagabtausch in Runde 10 überstanden beide unbeschadet. Mit unverminderter Geschwindigkeit ging es in Runde 11 weiter. „Ein Wahnsinnskampf!“ schwärmte Tobias Drews: Wer damit nichts anfangen kann, für den ist Boxen der falsche Sport!“

„Ich bin gespannt!“ erklärte TV-Experte Axel Schulz beim Schlußgong. Die Punktrichter entschieden 116-113, 114-115, 113-115 und damit Sieger durch „Split Decision“: Jack Culcay. Die Buhrufe aus der Sauerland-Ecke beantwortete Culcay wie folgt: „Rematch geht immer!“ Als Sieger dieses Kampfes ist ‚Golden Jack‘ nun für den WM-Ausscheidungskampf der IBF im Superweltergewicht gesetzt.

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16 Kommentare

  1. 29. August 2020 at 00:22 —

    Feigenbutz hat sichbar dazu gelernt. Deckung meist ok, Jab erkennbar, Körpertreffer. Dazu durchtrainiert wie sonstwas. Kämpfe auf Euro-Niveau kann man sich mit ihm anschauen.

    Main Event war dann wirklich stark.
    Culcay leider immer noch zu klein bzw. dann leider keine KO-Power bei Reichenweitennachteilen in fast jedem Kampf.
    Habe Culcay die Anfangsrunden gegeben, dann hatte ich Barou 5:4 vorne.
    Muss sagen, dass die Pause mit dem Tape eindeutig zum Nachteil von Barou war. Die Schlussrunden konnte man dann wieder Culcay geben. Ergebnis kann man so machen. Hatte mir am Ende allerdings wirklich ein Unentschieden gewünscht.

    Also gute Veranstaltung insgesamt. Drews und Äxl auch in wohl dosierter Form.

    Nur die Bildregie war teilweise katastrophal. Der Ref verdeckte mehrfach das Geschehen im Ring.

  2. 29. August 2020 at 00:26 —

    Der Sieg von Culcay geht natürlich überhaupt nicht.
    Hatte Baraou mit 116:112 vorne, und ich habe keine Ahnung was für einen Kampf zwei der Punktrichter gesehen haben wollen.
    Wenn man das Ergebnis vom Kampf Gualtieri vs Piccirillo sieht, wo der AGON-Boxer (Guiltieri) mit einem Draw gerettet wurde, muss ich sagen: AGON hat schnell gelernt, wie man im Boxzirkus arbeitet!

    Frech fand ich wie Culcay im Interview Baraou eingeladen hat, mal zum Sparring ins AGON-Gym zu kommen. Ohne Worte…

    • 30. August 2020 at 00:27 —

      Ich schließe mich voll dem Urteil von User EL Demoledor an!

      Das Urteil bei der deutschen Meisterschaft im Mittelgewicht…ein Skandal…aber vielleicht habe ich das auch nicht richtig verstanden…du gewinnst als deutescher Meister maximal 2 Runden und bekommst dafür ein Unentschieden und darfst deinen Titel behalten!?

      Der Kampf Baraou vs Culcay….schwer zu werten, aber es hat auf jeden Fall der falsche Boxer gewonnen…..besser wäre wohl für die koruppten Punktrichter dieses Duell unentschieden zu werten, auch wenn meiner Meinung nach Baraou mit 2 Punkten Vorsprung gewonnen hat!
      Eine Frechheit von Culcay…ich weiss überhaupt nicht warum das Sauerlandteam sich aufregt..der bessere Mann hat heute gewonnnen……nee der wurde nach Punkten beschissen!

  3. 29. August 2020 at 09:36 —

    hab ich ähnlich und vorallem wie man die 11 und vorallem die 12 runde an culcay geben kann. in der 12 war culcays kopf ja nur noch ein punching ball von baraou. culcay wird nie was erreichen er ist eine pflaume. baraou kann wirklich was werden wobei für ganz oben fehlt im die power um auch mal zu finishen!

    • 29. August 2020 at 09:56 —

      Sowas kann nur eine Pflaume schreiben!

      • 29. August 2020 at 10:39 —

        Aber echt… weil wir in Deutschland Amateur-Weltmeister wie Sand am Meer produziert haben.
        Manche Leute sehen echt nur schwarz und weiss.

        • 29. August 2020 at 13:32 —

          nur weil jemand als amateur gut war, heist das noch nicht dass er als profi auch was bringt. gibt so viele beispiele von weltmeistern oder gold gewinnern die dann abgekackt haben!

          • 29. August 2020 at 17:54

            Brennov du hast nicht unecht mit dem Unterschied zwischen Amatuer und Profi aber Culcay hat schon ein gutes EU-Level, Pflaume ist was anderes

  4. 29. August 2020 at 12:41 —

    Also, dass war schon eine gute Vorstellung, von feigenbutz. Hoffe wir mal, dass er sich weiter gut entwickel.
    Er braucht noch 2 Jahre gegen gute Gegner, um sich weiter zu entwickeln.

    Wir haben früher viel über Abraham geschrieben, dass er nicht gut genug ist.

    Aber wenn wir mal ehrlich sind, hat er sehr gute Gegner besiegt. Im middle Gewicht, war er sehr gut und früh Weltmeister.

    Er war ein sehr guter Kämpfer.
    Ich denke, wenn er in dieser Gewichtsklasse geblieben wäre, hätte er noch viel gerissen.

    Jedoch hat er auch im supermiddle Gewicht viel erreicht und wurde 3 mal Weltmeister.

    Abraham hat vieles erreicht im Boxsport.

    So gut wie Abraham, wird er niemals.

  5. 29. August 2020 at 12:46 —

    Mir ist schon bewusst, daß Abraham niemals an GGG ersetzen kann.

    Aber viele seiner Kämpfe waren echt unterhaltsam. Besonders im middle Gewicht.
    Wo sein Kiefer gebrochen war und er trotzdem weiter gekämpft hat.

    Da waren schon viele Highlights.
    Er hatte eine starke Persönlichkeit.
    Wurde oft schwer getroffen und ging nie ko.

    Natürlich, war er nicht gut wie ein Andre ward, GGG und die Kobra…

    Trotzdem hat er vieles erreicht.
    Viele seiner Kämpfe, waren sehr unterhaltsam.

    • 29. August 2020 at 13:29 —

      natürlich waren abraham und sturm in ihrer prime viel besser als die pflaumen heute! ich denke das bestreitet keiner.

  6. 30. August 2020 at 23:48 —

    Abraham oder Sturm waren keinesfalls besser als Culcay, im Gegenteil: Culcay ist seit Jahren der einzige, der halbwegs gegen die Weltspitze eine gute Figur gemacht hat, vor allem ist er überhaupt angetreten – hat allerdings immer knapp verloren, hauptsächlich wegen seiner mangelnden Aggressivität und schwachen Workrate. So auch am Wochenende, nur die Judges haben das anders gesehen.

    Abraham dagegen war immer hauptsächlich ein Mythos, befeuert durch sein „Blutboxer“-Image, das er sich im Kampf gegen Edison Miranda verdient hatte. Im Mittelgewicht war er zu leichten WM-Ehren gekommen aufgrund überlegener Physis und schwacher Konkurrenz: B-Hop war bereits im LHW unterwegs, und gegen Pavlik war ein Duell niemals ernsthaft in der Diskussion gewesen. Im SMW dann folgte sobald die Ernüchterung: gegen die Topleute wie Froch, Direll, Ward oder später auch Ramirez und Eubank setzte es deprimierende Niederlagen, zuweilen ohne eine einzige Runde gewonnen zu haben. Dazwischen armselige „Highlights“ wie die Endlos-Duelle gegen Stieglitz, Smith oder der gekaufte Sieg gegen Murray, die jedoch von Sauerland recht gut vermarktet wurden.

    Sturm dagegen kann natürlich boxen, in sofern näher an Culcay, ist aber im Gegensatz zu diesem nie gegen die Besten angetreten. Das wären zu seiner WM-Zeit GGG, Sergio Martinez und Dmitry Pirog gewesen – Leute, um die er stets einen großen Bogen machte. Stattdessen bleiben seine „SDs“ gegen Macklin und Murray in Erinnerung. Nicht umsonst stammt der Ausspruch „In Germany, you need a knockout to get a draw“ von Macklin. Und bevor jetzt wieder die alte ODLH-Kamelle herausgeholt wird: Ja, das war ein Fehlurteil, aber der Kampf war um Längen knapper als die oben genannten Beispiele.

    Aufgrund seiner Vorgeschichte als Amateur ist Culcays Karriere vielleicht ein wenig enttäuschend oder weniger spektakulär als erwartet verlaufen, aber von der boxerischen Qualität her braucht er sich vor Sturm oder gar Abraham bestimmt nicht verstecken.

    • 31. August 2020 at 13:03 —

      ich habe nicht geschrieben, dass abraham und sturm die besten ihrer zeit und gewichtsklasse waren das waren sie auch nie aber sie gehörten zumindest phasenweise im mittelgewicht zur weltspitze dazu (top 5).
      dazu gehöre culcay nie in keiner seiner gewichtsklassen! er hat 3 ordentlich kämpfe gegen gegner aus der spitze (wobei sulecki auch nicht zu den absoulten top leuten gehört). zwei davon hat er schon zurecht verloren gegen sulecki wurde er wohl beschissen. aber damit ist er maximal erweitere weltspitze bzw. top 10.

      • 31. August 2020 at 14:53 —

        Es ist vielleicht Haarspalterei, aber Culcay ist momentan bei BR im Superwelter auf 8, mit Leuten wie Castano, Lara, Soro, Brook, Williams vor ihm – alles Leute, die er bei guter Tagesform durchaus besiegen könnte – mit einem ja offensichtlich recht „potenten“ Boxstall wie AGON hinter sich. Allerdings ist bspw. Erickson Lubin, den ich für wesentlich stärker halte, hinter ihm gerankt, sodass die „8“ einer durchaus realistischen Positionierung entspricht.

        Ich glaube nicht, dass Sturm oder Abraham bei realistischer Betrachtung jemals besser waren als Top-10, eventuell eine Zeitlang Top-5 in ihrer GK. Sie hatten einfach mehr Glück und vor allem war das öffentliche und das Medieninteresse an ihnen sowie am Boxen in Deutschland insgesamt viel höher. Dies führte zu größerer Popularität, mehr „Star-Attraction“, mehr Marktwert und zur Tendenz, dass man in diese, sicherlich alles anderen als schlechten, aber auch eben auch nicht zur absoluten Elite gehörenden Boxer im Nachhinein mehr hineinmythologisiert als an tatsächlicher Qualität da war.

        • 31. August 2020 at 15:43 —

          ich bin schon der meinung, dass sturm und abraham phasenweise in den top5 waren. und das auch längere phasen. culcay war das bisher noch nie und ich schreibe ja er ist top10 (erweitere weltspitze).
          du gibts mir damit ja sogar vollkommen recht:
          Culcay: “sodass die „8“ einer durchaus realistischen Positionierung entspricht.”
          Abraham/Sturm:”eventuell eine Zeitlang Top-5 in ihrer GK”
          Im Beitrag vorher behauptest du aber culcay wäre besser gewesen als abraham/sturm: “Abraham oder Sturm waren keinesfalls besser als Culcay, im Gegenteil”
          Das passt nicht zusammen.
          Auch das mit den vielen guten gegner von culcay teile ich nur bedingt. es waren 3 kämpfe gegen wirklich gegner aus den top 10 (und 3 achtbare niederlagen). auch sturm und abraham hatte gute kämpfe gegen top ten gegner.

          • 31. August 2020 at 18:31

            Klar, ich schrieb ja auch, dass es ein bisschen Haarspalterei ist, am Ende des Tages sind unsere Einschätzungen nicht so weit voneinander entfernt. Du schriebst im Zusammenhang von Culcay von einer Pflaume, was sicher auch nicht ganz ernst gemeint war.

            Wie kann man die Qualität/Klasse eines Boxers messen? Da gibt es natürlich tausende Möglichkeiten, man kann zum Beispiel die Titelausbeute heranziehen, dann liegen natürlich Welten zwischen Abraham/Sturm und Culcay, dann wären sogar noch Leute wie Stieglitz oder Arslan noch über ihm. Wenn man aber die Gegnerschaft und wie sich ein Boxer dabei jeweils angestellt hat anschaut, sieht es ein bisschen anders aus: Hier hat Abraham nur einen einzigen guten Sieg, nämlich gegen Taylor, und bei ihm ist immer schwer einzuschätzen, in welcher Phase er sich gerade befand. Jedenfalls zu Zeiten des Abraham-Kampfes längst nicht mehr in der, in der er B-Hop besiegt hat, das steht fest. Wenn man möchte, kann man natürlich auch Stieglitz als „guten Gegner“ sehen, aber ich finde, zu der Zeit, als sie gegeneinander kämpften, waren beide schon durch, für mich waren das sportlich geringwertige Kassenfüller, spannend anzusehen, aber mehr auch nicht.

            Den Top-Gegner in seiner Prime, gegen den Sturm gut ausgesehen hat, müsstest du mir erst noch zeigen – mir fällt keiner ein. Im Ernst, am ehesten noch Sebastian Sylvester. Culcays Sieg gegen Dennis Hogan bspw. habe ich auch zuerst als typischen „Sauerland-Sieg“ (schwacher Gegner mit aufgepunptem Rekord) abgetan, bis ich mir dann ansehen konnte, wle schwer sich der Top-SWW Jaime Munguia gegen den Iren/Neuseeländer getan hat. Am Ende sind die drei sportlich nicht weit voneinander weg, nur dass Abraham und Sturm richtig Geld verdient haben und beide extrem populär waren, was bei Culcay in dem Maß lange nicht der Fall ist. Karrieretechnisch fällt mir da eher eine Parallele zu Brähmer ein, der ebenfalls seine besten Jahre (aus anderen Gründen) liegen hat lassen, bei Culcay waren das die vielen Trainerwechsel und schwache Fights in seiner Prime bei gleichzeitig zu dieser Zeit unüberwindbarer Weltspitze (Prime Lara, Canelo, Trout, Cotto).

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