Feigenbutz steigt gegen Nunez in den Ring

Endlich fliegen wieder die Fäuste: Am Sonnabend, 17. August 2019 veranstaltet das Team Sauerland seine nächste Boxgala. In der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen bestreiten Lokalmatador Vincent Feigenbutz (30-2, 27 K.o.) und der noch ungeschlagene Spanier Cesar Nunez (16-0-1, 8 K.o.) den Hauptkampf des Abends.

„Wir freuen uns, dass wir Vincent diesen Kampf in Ludwigshafen ermöglichen können, so dass er erneut vor seinen Fans boxen wird“, blickt Promoter Nisse Sauerland voraus.

„Schon im letzten Jahr war die Stimmung in der Friedrich-Ebert-Halle überragend. Vincent hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der gefährlichsten Supermittelgewichtler in Europa entwickelt. Er wird seinen Weg an die Spitze fortsetzen und zeitnah wieder um einen Weltmeistertitel boxen!“

„Cesar Nunez ist bislang noch ungeschlagen, aber ich werde ihm seine erste Niederlage zufügen und setze alles daran, den Kampf vorzeitig zu beenden. Ludwigshafen kann sich auf eine tolle Boxnacht freuen“, so Vincent Feigenbutz.

„Jetzt geht es darum, dass ich mich mit meinem Team optimal vorbereite. Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber ich freue mich sehr darauf, am 17. August endlich wieder in den Ring zu steigen!“

Die Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen ist für Vincent Feigenbutz ein gutes Pflaster: Am 15. September 2018 besiegte er Yusuf Kangül durch technischen K.o. in der sechsten Runde.

Seinen letzten Kampf absolvierte er am 26. Januar dieses Jahres, als er den Polen Przemyslaw Opalach in seiner Heimatstadt Karlsruhe nach technischem K.o. in Runde fünf besiegen konnte.

Für den 23-Jährigen war es bereits der 27. Knockout im 30. Profikampf, der Feigenbutz wieder in die Reichweite eines Weltmeisterschaftskampfes gerückt hat. In der IBF-Weltrangliste belegt er derzeit Rang 3, die WBA führt ihn an Position 5, die WBO an 7. Stelle.

„Auf dem Papier ist Vincent ein hervorragender sowie erfahrener Boxer und vielleicht mein bislang stärkster Gegner“, so Cesar Nunez.

„Allerdings sind mir Kampfrekorde ziemlich egal. Ich will die Besten boxen, darum war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Duell. Ich kann den Kampfabend jetzt schon kaum erwarten, um den Boxfans in Deutschland eine tolle Show zu bieten. Ich will der Welt zeigen, dass es da draußen mehr Boxer von der Sorte eines Andy Ruiz gibt, die am Ende alle Fans und Experten überraschen!“

Weitere Kämpfe der Boxgala in Ludwigshafen werden in Kürze bekanntgegeben. Bereits erhältlich sind Tickets über www.eventim.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter 01806-570044. Der Kampfabend wird live auf SPORT1 übertragen.

Foto und Quelle: Team Sauerland

12 Gedanken zu “Feigenbutz steigt gegen Nunez in den Ring

  1. Man sieht es eindeutig an der Gegnerwahl, dass von Vince nicht mehr viel kommt. Die Gegner sind immer das gleiche Schema, alles Distanzboxer ohne die nötige Härte. Vince ist im Infight und der Halbdistanz miserable und danach richten sich auch die Gegner. Den gleichen Fehler wie mit Ryno Liebenberg machen sie wohl nicht mehr.

  2. Cesar Nunez hat all seine Kämpfe in Spain bestritten / null internationale Bühe / alle Gegner hatten mehr rote als weiße Zahlen im Record und 34 Jahre alt. Das läuft genauso ab wie bei Opalach.

  3. Ich will ihn nicht schlecht reden, aber man müsste anders mit ihm arbeiten. Die technische Boxerei ist nix für ihn. Abraham war auch nur ein Puncher, jedoch mit einer eisenharten Doppeldeckung. Bei Vince könnte man sogar noch mehr rausholen, man müsste ihn nur anders trainieren, den Punch hat er. Er müsste kompakter werden und im Infight besser agieren, mehr kontern und eine bessere Deckung haben. Wenn Gegenwehr kommt springt er Rückwärts und wenn er nicht mehr angreifen kann wars das.

  4. Sportsfreund „Dr. Fallobsthammer“,
    im Prinzip hast du natürlich recht (abgedroschener Satz); man darf jedoch nicht vergessen, dass Boxen in Deutschland in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit im Sport ,anders als beispielsweise Fußball, nur eine absolut nebensächliche Rolle spielt.
    Ich habe dies schon Öfteren erwähnt:
    Boxen in Deutschland ist und bleibt auch voraussichtlich nur eine Randsportart.

  5. Finde feigenbutz kämpfe immer unterhaltsam auch wenn es meist nicht eher niedriges niveau ist.
    für mich ist er die letzte attraktion von sauerland. er zieht einfach die massen, ist bekannt und boxt teilweise zumindest spektakulär. abraham box wohl nicht mehr und der rest wie bunn, gevor, wojcicki, usw finde ich alle nicht so prickelnd. einzig baraou könnte was werden.

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