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Fans sorgen sich um Andy Ruiz

Fans sorgen sich um Andy Ruiz

Nachdem zurzeit ein Video die Runde macht, das Andy Ruiz bei der Besichtigung seines neuen Herrenhauses zeigt, sind nicht alle Anhänger des Boxweltmeisters begeistert.

 

Zwar ist nicht bekannt, wie tief Ruiz für die großzügig-protzige Luxusimmobilie in die Tasche greifen musste, aber zumindest wissen wir, was Andy Ruiz für seinen Kampf gegen Anthony Joshua bekommen hat: 7 Millionen US-Dollar. Das hört sich zwar erst mal nach einem dicken Batzen Geld an, diese Summe muss Andy Ruiz allerdings auch noch versteuern.

Die Einkommensteuer in den USA wird in den verschiedenen Bundesstaaten und Gemeinden individuell erhoben. Dabei gilt grundsätzlich: je mehr man verdient, desto höher ist der Steuersatz. Unterm Strich heißt das: der Fiskus könnte Ruiz bis zu knapp 40% seiner Börse abnehmen. In diesem Fall wären schon einmal 2,8 Millionen weg. Übrig blieben 4,2 Millionen, die Ruiz vermutlich auch noch mit seinem Team teilen muss, worauf wir hier aber nicht weiter eingehen möchten.

Soweit bekannt, hat Andy Ruiz in der Zeit nach seinem Sieg drei Autos gekauft. Zuerst einen Wagen für seine Mutter, wie der „Destroyer“ Ende Juni erklärte: „Ich habe meiner Mutter ein Auto gekauft, weil ich in jungen Jahren viele ihrer Autos kaputt gemacht habe. Also habe ich ihr ein brandneues Auto besorgt.” In der Joe Rogan Show führte Ruiz später weiter aus, dass er mittlerweile auch einen Rolls Royce und einen G Wagon käuflich erworben habe. Nehmen wir der Einfachheit halber mal an, dass Ruiz den Rolls Royce, in dem er nach seinem Sieg durch die Straßen seiner Heimatstadt Imperial paradierte, auch gekauft hat, dann müsste man noch einmal 450.000 US-Dollar abziehen.

Weiter mit dem G Wagon: in der Vermutung, dass es sich hierbei um eine Mercedes Benz G-Klasse handelt, setzen wir mal einen Kaufpreis von 120.000 US-Dollar an. Restbörse (ohne den Wagen für Ruiz` Mutter zu berücksichtigen): knapp 4,2 Millionen US-Dollar.

Nun zum neuen Anwesen. Leider ließ sich trotz umfangreicher Recherche kein vergleichbares Objekt rund um Andy Ruiz Heimatstadt Imperial, Kalifornien, finden, das zum Verkauf steht. Nehmen wir also ein Anwesen, das in Imperial County im Januar 2019 für rund 2,2 Millionen Dollar „über den Tresen“ ging.

Bleiben 2 Millionen US-Dollar übrig in der Geldbörse von Andy Ruiz. Fazit: knapp 5 Millionen futsch innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten. Und ein Herrenhaus am Bein, das vermutlich nicht nur durch personelle Kosten (Gärtner, Security, Hausmeister etc.) einiges an finanziellem Aufwand verursacht.

Kein Wunder also, dass viele Boxfans sich Gedanken machen: Ruiz brauche dringend jemanden, der ihn bei der Verwaltung seines Vermögens unterstützen würde, schreibt ein User in einem sozialen Netzwerk, ein anderer twittert: „Wenn er den Rückkampf verliert, wird er sich das Haus nicht mehr leisten können!“

Andere Stimmen lauten: “Das Geld wird nicht lange reichen. Er lebt wie Rocky in Rocky III. Außerdem habe ich ihn noch nicht einmal wieder trainieren sehen. Ich sehe schon, wie AJ ihn in der ersten Runde KO schlägt!“ „Ich habe gelesen, er hätte sich einen Hund für 30.000 Dollar gekauft” „Jesus Christus, er gewinnt einen großen Kampf und die Dollar brennen ihm gleich ein Loch in die Tasche.“ „Das ist, weswegen viele Boxer Pleite gehen. Viel Glück. Er sollte sich ein Beispiel an GGG nehmen. In bescheidenen Verhältnissen leben, sparen für später.“ „Und AJ ist schon lange im Gym. Ruiz sollte sich besser daran erinnern, dass er bald in den Krieg ziehen muss.“ „In einem Jahr ist er weg vom Fenster.“

Ungeachtet dessen hat Andy Ruiz vor ein paar Tagen in einem Interview erklärt, dass er in zwei Wochen ins Trainingslager für den Rückkampf gegen Anthony Joshua im Dezember gehen würde. Er habe nicht vor, viel zu verändern, was sein Training anginge, erklärte Ruiz weiter, vor allem werde er viel Sprint- und Cardio-Arbeit machen.

Nur für den Hinterkopf: vor dem ersten Kampf gegen Anthony Joshua konnte der “Destroyer” nur einen Monat trainieren.

Boxing Kingdom / Boxing Kindgom hat übrigens vor kurzem das Gerücht verbreitet, dass der Rückkampf in Mexico stattfinden würde.

 

Ex-Weltmeister Lennox Lewis hält das zwar für eine großartige Idee, allerdings muss man davon ausgehen, dass es sich um eine Fehlinformation handelt.

 

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12 Kommentare

  1. 5. August 2019 at 15:43 —

    Wenn das alles stimmt, dann hoffe ich nur, dass er Freunde hat.
    Das Typen, wenn sie denn zu Geld kommen, immer gleich große Autos kaufen müssen. Wie wichtig ihnen diese Statussymbole sind….

    • 7. August 2019 at 09:01 —

      sagt der, der ungefragt von seinem Haus im Ausland und seinen Urlauben erzählt,
      Tyson Lennox, du bist und bleibst eine Weichbirne,
      musstest du einen Helm während deiner Kindheit tragen?

      • 7. August 2019 at 09:10 —

        Weißt du woran ich ganz leicht selten dämliche Menschen wie dich erkenne? Daran, dass sie eine Meinung haben ohne die notwendigen Informationen. 😀 Du bist so unglaublich dämlich

      • 7. August 2019 at 09:34 —

        in meinem schon langen Leben kannte ich genau zwei Typen wie dich, die es aus irgendeinem Grund auf mich abgesehen hatten.
        Merkwürdigerweise waren es genau die, denen ich nie eine auf die Fresse gehauen habe, wie den anderen. Es war mehr was wie Frust bei ihnen – nichts persönliches.
        Und weißt du was? Der eine hatte seinen Vater an einer Krankheit verloren und der andere wurde ständig von seinem Stiefvater verprügelt.
        Ich erkenne, wann ich Mitleid haben muss. Suche dir bitte Hilfe, denn es wird nicht besser.

  2. 5. August 2019 at 20:06 —

    Verstehe die Aufregung nicht!!!
    Der Mann gönnt sich halt was ,hat den Kampf seines Lebens gemacht,hat seine Millionen verdient ,im rückkampf bekommt er wahrscheinlich das 3 fache davon !!!
    Warum soll er sich nicht was gönnen?

  3. 5. August 2019 at 20:15 —

    Ich finde sein neues Refugium trotzdem etwas überdimensioniert.

  4. Ich mache mir viel mehr sorgen um seine Cholesterinwerte

  5. 5. August 2019 at 21:34 —

    Er hat sich bestimmt schon größere gekauft …

  6. 7. August 2019 at 09:05 —

    Ich sorge mich mehr um mein Idol Felix Sturm, hoffentlich gibts nach seiner Entlassung noch das Dschungelcamp

  7. 7. August 2019 at 11:33 —

    Nur noch das in Bosnien.

  8. 8. August 2019 at 10:57 —

    Das ist das typische deutsche denken, einem nichts gönnen. Last die Leute doch Leben, jeder ist für sein Leben bzw. Glück selbst verantwortlich.

  9. 10. August 2019 at 19:16 —

    @ Putin: Es sind keine deutschen Fans, die da zu Wort kommen …

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