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Ex-Weltmeister Brewster denkt über Comeback nach

Lamon Brewster ©Sylvana Ambrosanio.

Lamon Brewster © Sylvana Ambrosanio.

Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister Lamon Brewster (35-6, 30 K.o.’s) wird möglicherweise in den Boxring zurückkehren. Nach seinem Kampf 2010 gegen Robert Helenius war der 39-Jährige vorübergehend auf einem Auge erblindet, dank mehrerer erfolgreicher chirurgischer Eingriffe ist Brewsters Seefähigkeit mittlerweile aber wiederhergestellt. Langfristiges Ziel des Amerikaners ist ein dritter Kampf gegen Wladimir Klitschko, den er 2004 besiegen konnte.

“Ich und Wladimir sind miteinander verbunden”, sagte Brewster gegenüber Boxjournalist Ellie Seckbach. “Ich bin der Letzte, der ihn geschlagen hat. Ich bin sein schlimmster Alptraum. Falls ich zurückkomme, wäre ich wieder sein schlimmster Alptraum, weil es nicht so sein würde wie beim zweiten Fight. (…) Ich lag zwischen 2006 und 2007 neun Monate im Krankenhaus, um mich von dem Liakhovich-Fight zu erholen. Als ich dann gegen Wladimir gekämpft habe, habe ich 16 Monate nicht mehr im Ring gestanden. (…) Sie haben sichergestellt, dass ich keinen Aufbaukampf habe. Das soll aber keine Ausrede sein, er hat mich geschlagen.”

Im Gegensatz zu 2007 will sich Brewster bei seinem jetzigen Comeback Zeit lassen. “Es ergibt keinen Sinn, in den heißen Offen zu springen, ich werde gegen jemanden kämpfen, von dem ich weiß, dass er mir nicht so viele Probleme bereitet, damit ich mein Selbstbewusstsein wieder aufbauen und den Ringrost abschütteln kann”, so der ehemalige WBO-Champion. “Danach klettere ich Stück für Stück den Berg hoch, bis ich am Ziel – einem Kampf gegen jemanden wie Wladimir Klitschko – angekommen bin. Ein Name, den ich jetzt zum ersten Mal nennen werde, ist Shane Cameron. Er wurde von David Tua gestoppt, hat aber Monte Barrett geschlagen. Das wäre ein guter Schritt nach meinem Aufbaukampf.”

Dass bei seinen Comeback-Plänen vor allem finanzielle Motive ausschlaggebend sind, bestreitet Brewster. “Mir geht es nicht ums Geld. Es geht darum, der Welt zu beweisen, dass ich besser als Wladimir Klitschko bin. Ich will ihn aber nicht schlechtreden, Wladimir ist ein großer Fighter. Er hat das bewiesen. Ich weiß aber, dass er weiß, dass ich ihn geschlagen habe und schlagen kann. Ich hätte gerne die Chance, die Angelegenheit mit einem dritten Kampf zu regeln. (…) Es ist nichts Persönliches. Ich denke einfach, dass meine Fähigkeiten besser als seine sind, und das ein Kampf ist, den die Leute sehen wollen.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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113 Kommentare

  1. Lonny
    14. September 2012 at 18:38 —

    Jopie Heesters gegen Felix Sturm … das wäre ein Kampf!

  2. bigbubu
    14. September 2012 at 19:39 —

    Grisu vs Pumuckel das wäre ein Kampf

  3. Mike
    14. September 2012 at 19:49 —

    C.Norris
    Hey jetzt bis Du aber ganz schön auf Will Smith reingefallen, Du D… 🙂

  4. Lonny
    14. September 2012 at 19:51 —

    Ghetto obelix gegen seinen Psychiater …

  5. Laui
    14. September 2012 at 20:13 —

    Golovkin biete Sturm WM-Kampf an
    http://www.bild.de/sport/mehr-sport/felix-sturm/golovkin-bietet-wm-kampf-an-26175520.bild.html
    Er will gegen die Besten kämpfen, bitte schön…

  6. Laui
    14. September 2012 at 20:14 —

    Ich meine natürlich Sturm will gegen die besten kämpfen um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen

  7. Aachener
    14. September 2012 at 20:47 —

    @Mike
    klar haste recht das hier generell oft Repektlos über die Leistungen von Sportlern
    geschrieben wird. Sei es wegen alters oder sonst etwas,
    Für viele hier zählen nur Weltmeister und die müssen dann auch noch spektakulär und in dem Stiel gewinnen wie es sich der eine oder andere schreiber so vorstellt.

    Dabei wissen wohl die Wenigsten was es heißt jahrelang zu trainieren und nur in seine Heimatstadt unter den besten zu sein.

    Ich hoffe ich schaffe das bis 7o zu trainieren hab ich vor.
    Den Mario hab ich schon länger nicht gesehn. Aber irgendwann laüft er mir schon über den weg falls du Ihn ehr trifst kannste Ihn von mir grüßen, Hin und wieder seh ich seine Frau bei Mac Fit.
    Hatte auch mal so ein Erlebniss mit einem damals für mich alten Mann.
    Ich war anfang 30 im Verein hatte mir kaum einer was entgegenzusetzn gehabt ich wurde nachlässig dacht ich wer auch langsam alt.
    Dan kam ein anderer Tae Kwon Do Lehrer zu besuch der hat mich bei unserem ersten Sparring richtig vermöbelt hab Ihn unterschätzt und war auch nicht mehr wirklich fit
    Hab mir damalsgedacht wenn der mit 48 noch so kämpfen kann, lohnt es sich wieder härter zu trainiern. Hab mich bei Ihm für die Lektion bedangt und mich nie wieder von Ihm so verkloppen kassen, Er ist jetzt 63 und immer noch fit.
    Gruss Aachener

  8. Aachener
    14. September 2012 at 21:05 —

    @Lonny mit 63 kann mann nicht mehr Weltmeister werden aber ich kenn in paar richtig starkr Typen in diesem alter Gegen die 99,9 Prozent alltr 16 Jährigen sehr alt aussehn
    In Köln im Bundesleistungszentrum trainier ein weit über 80 Jähriger
    wenn Du mit dem Bodenkampf machst siehste keine sonne garantier ich dir
    In Aachen gibt es einen der heißt Klaus Gallwe 60J(Boxer)der ist noch ungaublich fit und mit dem ist wirklich nicht gut krichen Essen. DER Würde noch viele schlagen.
    Da gibt es den Franz Josef Hart Taekwondo 63J, Der hat mit über 50 alle Schüler die Titel holen wolten erst mal selbst vermöbelt und zu sehn ob sie ne chanse haben-
    Helio Gracie hat mit fast 100 noch unterricht im Brasilien Ju Jutzu gegeben.

  9. Mike
    15. September 2012 at 08:00 —

    @Aachener
    Wahre Worte von Dir. Ich peil auch die 70 an. Ist ja nicht mehr lange hin. Ich glaub, ich zähl jetzt schon zu den Ältesten die regelmäßig im Ring 4 bis 6 Runden SPARREN. Das Sparring ist neben dem üblichen harten Training für mich das wichtigste, weil du nur im Ring die Reaktion, die Reflexe, die Ausdauer und Schlagkraft auf guten Level halten kannst. Wenn Du Mario vor mir siehst, grüß ihn vom Mike. ( Ich sollte mal vor ca. 3 Jahren mit 65 auf einer seiner Veranstaltungen einen 3-Runden Show-Trainingskampf machen. Aber irgendwie hatte das nicht geklappt). Aachener: Halt die Ohren steif 🙂

  10. Lonny
    15. September 2012 at 10:37 —

    @ Aachener

    ICH rede hier von den Profis.

  11. Aachener
    15. September 2012 at 18:56 —

    @Mike Leider ist der Sparring in den letzen Jahren bei mir zu kurz gekommen muss bis 19,30 Arbeiten gegen gute Leute fehlt die prazis, gegen unterklassige kein Problem.
    bei mir ist das so je lönger ich im Kampfsport tatig war um so öftrs war ich den Gegnern überlegen und wenn mann ein höheres Level hat wird mann nicht so gefotdert hat auch weniger stre0 und kann unglaublich lange Sparren.
    Hab mir oft fünf Gegner nacheinander genommen. Du weißt wie das ausgeht wenn die Gleichwertig sind, Bei mir war es so das ich nach fünf intesive Runden mit echter Gegenwehr auch platt war, Gehts nicht so heiß her konnte ich fast ungegrenzt öange Sparren,
    Bis zu meinen 42 Lebensjahr hab ich immer nach jedem Training 1-2 Runden nach Tae Kwon Do regeln gesparrt dann 1-2 Runden reines Boxen danach 2Runden K1 oder Mue Thay regeln.
    Wobei es ein risen Unterschied ist ob Du mit einem richtigen Boxer boxt oder jemand aus einem anderen Kampfsportbereich.

  12. Aachener
    15. September 2012 at 19:01 —

    @Lonny klar weis ich, wie ich in meiner ersten mail hier zu dem Thema an Mitke schrieb
    und daran erninnerte das Ihr hier von Weltmeistern und welchen schreibt die es werden wollen.
    Aber mÄnner um die 40 sind nicht immer auch im Leistungsport chansenlos
    Beim Boxstiel von Brewster denle ich das er für diese Art zu Boxen zu alt ist.

  13. aachener Hansie
    12. November 2013 at 12:36 —

    Hhaha ja der Klaus Callwe, der weisst genau weiber und slagt er und feiglingen!!
    schwuler Klaus aus de antonisstrasse hat auch mal 2 Kämpfe geboxt!!der feigling….

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