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Erster Showdown zwischen Huck und Usyk

„Back to the roots“! Unter diesem Motto stand das Pressetraining für Marco Huck am Dienstagvormittag. Bevor der Ex-Champion sich am Samstag anschickt, erneut Weltmeister zu werden, absolvierte er gestern eine Reise in die Vergangenheit.

Im Max-Schmeling-Gym zeigte Huck vor den versammelten Medienvertretern, dass er sich vor seinem Duell mit Oleksandr Usyk in bestechender Form befindet. Trotzdem konnte man erkennen, dass er mit seinem neuen Coach Conny Mittermeier noch keine blinde Einheit bildete und die Paarübungen nicht komplett flüssig abliefen.

„In dieser Trainingshalle habe ich einen Großteil meiner Karriere verbracht, habe mich auf meine größten Erfolge vorbereitet“, blickt Huck zurück und sieht darin ein gutes Omen für das Viertelfinale der neu geschaffenen „World Boxing Super Series“ am Samstag (ab 22.15 Uhr live in SAT.1) in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

„Ich bin so motiviert, wie zuletzt vor meinem Kampf 2012 gegen Alexander Povetkin. Da war ich der Außenseiter, er der hochdekorierte Amateur- und Olympiasieger. Die Parallelen zum Aufeinandertreffen mit Usyk sind nicht zufällig!“

Foto Samira Funk_Oleksandr Usyk

Oleksandr Usyk, Foto: Samira Funk

Der WBO-Weltmeister aus der Ukraine gab sich indes extrem gelassen. Bräuchte er einen Kampfnamen, würde man zwangsläufig bei „Mr. Cool“ hängen bleiben.

Während Huck seine Einheit konzentriert absolvierte, spielte der Rechtsausleger Poker auf seinem Smartphone – bei seiner eigenen Vorstellung fing er an zu tanzen und kokettierte mit den Fotografen. Final gab es eine Showeinlage im Handstand.

Foto Samira Funk_Oleksandr Usyk

Oleksandr Usyk beim Handstand, Foto: Samira Funk

„Das hat mir heute eine Menge Spaß gemacht. Marco konnte auch herzlich lachen, wie ich gemerkt habe. Am Samstag wird ihm allerdings das Lachen vergehen – dafür werde ich sorgen!“

Tickets für die Premiere der World Boxing Super Series am 9. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle gibt es unter www.eventim.de, www.StubHub.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Fotos: WBSS, Samira Funk

Quelle: WBSS

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9 Kommentare

  1. 7. September 2017 at 03:49 —

    Hoffe Huck kämpft gegen Usyk nicht wieder so unterwürfig wie gegen Briedis, sonst wird seine Ecke das Handtuch werfen

  2. 7. September 2017 at 12:16 —

    hukic wird übelst zugerichtet, das Usyk huck als gegner wählte war klar von allen der leichteste.

  3. 7. September 2017 at 14:02 —

    Das war pure Verzweiflung von Huck!mehr als usyk zu schubsen vor dem Kampf ist nicht drin!aber die Antwort kommt am Samstag,Usyk hat gesagt er wird Huck dafür beerdigen,denke so kommt es auch

  4. 7. September 2017 at 14:24 —

    Hoffentlich haut Usyk ihn gleich in den ersten Runden weg.

    • ich vermute Usyk wird eher mit ihm Spielen und seine Dominanz demonstrieren, ehe er ihn in Runde 9 weghaut.
      Wenn er ihn in 3 runden weghaut, wird jeder sagen war glück, zufall bla bla.

      • 7. September 2017 at 15:44 —

        usyk ist ja auch nicht dumm. wenn huck für ihn nur den hauch einer gefahr darstellt, dass vorallem frisch in den ersten runden per lucky punch. da wird er sicher nicht gleich auf den KO gehen sondern huck zermürben.

        • 7. September 2017 at 21:56 —

          Seit wann ist Usyk bekannt dafür den schnellen Knockout zu suchen..? Der agiert doch die ersten Runden eher zurückhaltend, schaut sich sein Gegenüber genau an und beginnt dann ab Rd 3 oder 4 damit, seinen Gegner zu zermürben..
          Wieso sollte er das vs Hukic anders angehen..?

  5. 7. September 2017 at 16:08 —

    Huck brauchte sein Highlight, wenigstens einmal mit der Hand Usyk zu berühren, am Samstag wird nur sein Kopf in den Genuss kommen sich von Usyks Händen streicheln zu lassen.

  6. 7. September 2017 at 21:47 —

    Genau so siehts aus..!

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