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Erik Pfeifer und Harutyunyan kämpfen um das Olympia-Ticket

Der Superschwergewichtler Erik Pfeifer, amtierender WM-Bronzemedaillengewinner im Boxen, kämpft am Freitag um 17:30 Uhr deutscher Zeit in Baku, Aserbaidschan, im Finale der APB gegen den Marokkaner Mohammed Arjaoui. Hierbei geht es nicht nur um die den Sieg im Pre-Ranking der APB, sondern auch um das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio 2016. Weiterhin könnte der 27-jährige Pfeifer als Sieger später im Jahr um die WM-Krone kämpfen, wenn das Ranking dann einen weiteren Sieger liefert.

In seinen bisherigen drei Kämpfen konnte der 1,91 m große Pfeifer gegen Samir Ahmed (Ägypten), Tony Yoka (Frankreich) und Mihai Nestor (Rumänien) siegen und steht somit verdient im Finale der APB im Superschwergewicht. Seit Oktober 2014 tritt der Boxer aus Lohne für den neugegründeten Profibereich APB des vom IOC anerkannten Weltverbandes AIBA an. Der Box-Weltverband AIBA liefert mit dieser Weltpremiere eine Profibox-Abteilung, die mit einem Startrecht an den Olympischen Spielen gekoppelt ist. Damit kommt das Boxen weltweit mittlerweile aus einer Hand. Alle Boxer anderer Profiverbände sind nicht bei den Olympischen Spielen startberechtigt, daher ist dies die einzige vom IOC legitimierte Weltmeisterschaft.

Der 25-jährige Artem Harutyunyan wird am 31. Januar in Novosibirsk gegen den Russen Armen Zakaryan antreten und hat auch die Chance nicht nur die erste Selektion der APB zu gewinnen, sondern ein weiteres Ticket nach Rio für Deutschland zu erkämpfen.

Von Samira Funk

Quelle: Deutscher Boxsport-Verband e.V.

Bild PA

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17 Kommentare

  1. 21. Januar 2015 at 20:10 —

    Mein Gott bin ich erschrocken!
    Ich dachte schon ich wäre auf der Seite von Interpol gelandet und das wäre ein riesengroßes Fahndungsfoto!

    1.91m…Damit kommst du heutzutage nicht mehr weit im (Super-)Schwergewicht. Spätestens im (Profit-)Profi-Bereich ist Schluss.

    Trainier dich richtig aus und versuchs im Cruiser…

    • 22. Januar 2015 at 14:04 —

      Gib dem Haye das Kinn eines Holyvield oder Foreman, damit wäre er automatisch auch aggressiver gewesen und damit wäre Haye die klare Nummer 1 gewesen für heute. Oder guck dir mal den zweiten Kampf Holyvield vs Lewis an, da hatte wohl Holyvield den Kampf eigentlich gewonnen, und Lewis war klar besser als jeder von den heutigen Schwergewichtler. Oder stell dir mal vor George Foreman hätte nicht so spät mit dem Boxen angefangen und der hatte nicht nur ein besseres Kinn als Wlad sondern auch mehr Schlagkraft (800kg) und mehr Reichweite (208cm) nur hatte Foreman nicht die beste Ausbildung und vorallem zu wenig Erfahrung. Auch Sunny Liston und Frank Bruno hatten mehr Schlagkraft und Reichweite als die Klits, also kann man mit 1,90m sehr unterschiedlich sein und es ist nur eine Zahl und eine Eigenschaft von vielen

      • Möglich ist alles, aber ich bin mittlerweile einfach überzeugt davon, dass diese Riesen im HW fast nur noch durch andere Riesen besiegt werden können.

        Zu Sanders vs Klitschko zeiten war es nicht so. Aber seitdem boxen die langen nur noch auf distanz, jab jab jab. Bei Wilder war die distanz auch der schlüssel zum sieg gegen stiverne. Es gibt zwar so leute wie Wach die dann trotzdem aufs Maul kriegen, aber nicht jeder große HWler ist auch gut darin seine vorteile zu nutzen.

        Ich denke der trend die kämpfe aus der distanz zu gewinnen ist im HW einfach stärker denn je zuvor. Daher wird auch ein Povetkin niemals was gegen so lange HW ler reissen, auch wenn der technisch bessere boxer ist.

        Für Huckic sehe ich auch schwarz. Wenn man schon mit leuten wie Cunningham probleme hat, wird man einen Waldemar sicher nicht gefährlich werden.

        • 23. Januar 2015 at 00:02 —

          Seit Sanders hat sich bei Wlad nicht das Boxen verändert sondern das er mehr klammert und das minimalste Risiko eingeht, aber der hat damals schon lang geboxt. Und das ist auch nichts neues, der mit der längeren Reichweite sollte immer lang boxen und der kleinere soll nun mal angreifen und druck machen oder halt rein und raus gehen, das früher schon so und ist auch bei den anderen Gewichtsklassen nicht anders. Und wer bitte schön geht noch den Sicherheitsweg so wie Wlad? Das was Wilder gegen Stiverne zeigte war ganz klassisches Boxen also nicht viel anders wie es frühere Boxer auch gemacht haben wenn sie länger waren. Povetkin ist auch nicht vergleichbar mit den ganz großen, der ist zu leicht zu treffen, hat zu wenig Punch und hat auch keinen Plan B wenn es nicht läuft, der hat die große Amatheurkarriere nur für das heutige Boxen. Zum Wlad Kampf muss man auch noch dazu sagen das Wlad hätte viel früher abgemahnt werden müssen, den ein Großteil der Klammerei war aktives Klammern und das ist abzumahnen und sollte sollte sogar bis zur Disqualifikation führen, nicht umsonst bekam Wlad einen Punkt abgezogen, nur war das viel zu spät.

      • 22. Januar 2015 at 19:48 —

        Und all die Boxer, die du aufzählst waren wann erfolgreich?

        Grundsätzlich sollte man ohnehin bei den Verbänden darüber nachdenken, noch eine zweite Schwergewichtsklasse für die ganz großen Jungs einzuführen.
        Super-Schwergewichts-Klasse im Profibereich bei +110kg oder so in etwa.

        • 23. Januar 2015 at 00:03 —

          Kopfschüttel 😉

          • 23. Januar 2015 at 20:57

            Die ersten Anzeichen für einen Boxpodcast-Überkonsum…

            Stell dir vor es gäbe eine eigene Klasse für die Chagaevs, Arreolas, Pulevs, Povetkins, etc. dieser Welt…
            Da könnten selbst die kleinen, rundlichen Jungs gute Fights abliefern gegen etwa gleichgroße und -lange Gegner.

          • 24. Januar 2015 at 10:59

            Nein mein Jung, damit beweist du nur das du dich noch nicht lange mit dem Boxen beschäftigst.
            Je mehr Gewichtsklassen und Verbände es gibt desto weniger gute Kämpfe wird es geben.
            Und das Problem von dem heutigen Schwergewicht ist das es einfach sehr wenige A Klasse Kämpfer gibt. Und den Vergleich mit Holyvield vs Lewis hast du auch nicht verstanden! Und Holyvield kam aus dem alten Cruisergewicht mit bis zu 85kg. Aber du lebst eh in einer Traumwelt die auch noch total unlogisch funktioniert und wirst es eh nicht verstehen das es dem Sport nur Schaden würde.

  2. 22. Januar 2015 at 06:29 —

    Cooler Bericht, wenn auch nicht ganz fehlerfrei!

  3. 22. Januar 2015 at 10:46 —

    stumpf-cp.de

  4. 23. Januar 2015 at 18:47 —

    Pfeifer gewonnen – Olympiaticket sicher.

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