Erfolgreiches Showtime-Debüt: Redkach feiert einstimmigen Punktsieg gegen Luis

Ivan Redkach ©Feint Boxing.
Ivan Redkach © Feint Boxing.

Im Hauptkampf der Showtime-Veranstaltung in Memphis konnte die ukrainische Leichtgewichts-Hoffnung Ivan Redkach (16-0, 13 K.o.’s) einen hart umkämpften Punktsieg gegen den Kanadier Tony Luis (17-2, 7 K.o.’s) einfahren.

Redkach versuchte gleich zu Beginn, Schlagwirkung bei seinem Gegner zu erzielen, wurde dabei aber abgekontert und berührte mit seinem Handschuh den Boden. Die Aktion hätte eigentlich als Niederschlag gewertet werden müssen, der Referee hatte die Situation jedoch nicht mitbekommen. Wenig später kam Redkach aber zurück und konnte Luis mit einer harten Rechten zu Boden schicken.

Luis machte aber in den folgenden Runden den Kampf und nutzte einige Male die löchrige Defensive von Redkach aus, der erst in der zweiten Hälfte besser in den Fight kam. In der sechsten Runde wackelte Luis leicht, Redkach konnte jedoch nicht entscheidend nachsetzen. Wenig später stießen beide Boxer mit den Köpfen zusammen, was eine Platzwunde auf der Stirn von Luis produzierte.

Redkach hatte eine starke achte und neunte Runde, die Schlussrunde war wiederum hart umkämpft und riss das Publikum mit. Das etwas zu einseitige Urteil zugunsten des nach wie vor ungeschlagenen Redkach lautete 99-90, 97-92 und 97-93.

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17 Gedanken zu “Erfolgreiches Showtime-Debüt: Redkach feiert einstimmigen Punktsieg gegen Luis

  1. @ Semir – das soll eine Hommage an sein Vorbild Junito sein. Da hat er wohl übersehen, dass solche Ganzkörper-Tribals seit den 90ern etwas aus der Mode gekommen sind 😀 Zum Kampfverlauf: Anscheinend hat JohnnyWalker recht mit seiner Beurteilung Redkachs als GBP-Hype, das hätte ja wohl ein vorzeitiger Sieg werden müssen. Und dann noch der nicht gewertete Niederschlag und das zu kras.se Urteil …

  2. Markus sagt:
    18. Januar 2014 um 16:29
    Ich hatte den Fight 95:95, hat es sonst noch jemand so knapp gesehen? Immer diese Bevorzugung des Favoriten :/

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    Du bist richtige Expert hier, nicht war? 🙂

  3. Ivan Redkach ist kein einziger ukrainischer Talent. Es gibt noch Vasyl Lomachenko natürlich , der am 1. März im Featherweight / Halbleichtgewicht Weltmeister wird. Das wird nur sein zweiter Profikampf in der Karriere (WELTREKORD). Es gibt noch Evgeniy Khitrov im Mittelgewicht. Alexander Usyk im Cruiserweight, Taras Shelestyuk im Welterweight. Und das sind nicht alle ukrainische große Talente. Es gibt ganz viele Russen bei den Profis. Das ist alles kein Zufall. In diesen Ländern war Amateur Boxen immer Weltklasse. In UDSSR gab es leider kein Profiboxen und nach 20 Jahren zeigen langsam die russische und die ukrainische Boxer super Boxen bei den Profis. In der Zukunft wird es noch besser

  4. ALIW sagt:
    18. Januar 2014 um 17:24
    Ivan Redkach ist kein einziger ukrainischer Talent. Es gibt noch Vasyl Lomachenko natürlich , der am 1. März im Featherweight / Halbleichtgewicht Weltmeister wird. Das wird nur sein zweiter Profikampf in der Karriere (WELTREKORD). Es gibt noch Evgeniy Khitrov im Mittelgewicht. Alexander Usyk im Cruiserweight, Taras Shelestyuk im Welterweight. Und das sind nicht alle ukrainische große Talente. Es gibt ganz viele Russen bei den Profis. Das ist alles kein Zufall. In diesen Ländern war Amateur Boxen immer Weltklasse. In UDSSR gab es leider kein Profiboxen und nach 20 Jahren zeigen langsam die russische und die ukrainische Boxer super Boxen bei den Profis. In der Zukunft wird es noch besser
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    Ich seh schon du wirst dich mit dem user ‚Putin‘ hier gut verstehen.

  5. ALIW: was die Boxschule angeht ( Tradition und Klasse ) gebe ich Dir absolut recht. Jedoch ist heute die Ukraine und darauf legen sie wert – und kein Russland ( …die Russen…. ). Insgesamt stimmt Deine Auffasung zur UDSSR. Talente , Leistungsklasseleute in Hülle und Fülle. Wenn noch die Rahmenbedingungen besser wären, würden die Rankings noch besser in allen Gewichtsklassen ausfallen. Wer weiß heute schon von Feofanov, Schatkow und Popentschekov, Lemetschew oder noch früher Dan Posnjak, Jengibarjan ( kein Russe), Abramow u.v.a. Das waren wirkliche Vorbilder für die damalige Jugend und zum großen Teil auch dies wegen ihres Auftretens.Wer den Amateursport in der Breite unterschätzt, wird im absoluten Spitzenbereich nicht landen können ( gesetz des Umschlagens quantitativer Verhältnisse in qualitative Veränderungen).Nicht unschuldig daran ist, dass wirkliche ehemalige Klasseboxer der Vergangenheit ihr Wissen gut vermitteln können.

  6. Dr. Fallobsthammer sagt:
    18. Januar 2014 um 17:30

    Ich seh schon du wirst dich mit dem user ‘Putin’ hier gut verstehen.

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    Wieso? Was gibt es gemeinsames zwischen Putin und Boxen? Putin hasse ich

    Ich habe nur über die Boxer der ehemaligen UDSSR erzählt.

  7. Lothar Türk

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    Ich habe nicht gedacht, dass jemand in Deutschland Popentschekov oder Lemetschew kennt 🙂 Ja, wenn es in UDSSR Profiboxen gäbe, wäre heutiges Boxen in der Ukraine oder Russland noch besser. 20 Jahre das ist sehr wenig natürlich…

  8. @ALIW: Einige Runden waren sehr eng, Redkach hat sich zu sehr zurückdrängen und sich den Kampf des Gegners aufzwingen lassen. Aber vllt hab ich den Kampf auch nicht gut gescored, deswegen hätte es mich interessiert, wie einige andere User ihn gesehen haben.

  9. @semir

    Redkach sports the same tribal chest tattoo as Miguel Cotto. “It is the same tattoo like Miguel Cotto,” Redkach said while smirking. “Miguel Cotto is a warrior. He is my favorite fighter.”

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