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Erfolgreiches Halbschwergewichts-Debüt für Maccarinelli: TKO-Sieg gegen Maros in der ersten Runde

Enzo Maccarinelli, Karo Murat ©Sauerland Event.

Enzo Maccarinelli, Karo Murat © Sauerland Event.

Der ehemalige Cruisergewichts-Champion Enzo Maccarinelli (33-5, 26 K.o.’s) hat gestern Abend in London ein erfolgreiches Debüt im Halbschwergewicht gefeiert. Es handelt sich um Maccarinellis ersten Kampf seit der schwerern K.o.-Niederlage gegen Alexander Frenkel im September 2010.

Der 31-jährige Maccarinelli, der im Cruisergewicht ohnehin nie zu den physisch imposantesten Kämpfern zählte, machte einen sehr austrainierten Eindruck und verließ sich gegen den Ungarn Gyorgy Marosi (12-1, 8 K.o.’s) von Anfang an auf seine Schlagstärke.

Gegen Mitte der Runde schlug ein linker Haken voll am Kopf des Ungarn ein, der Marosi in die Seile taumeln ließ. Nach einer weiteren rechten Geraden ging der Referee gleich dazwischen, obwohl er Marosi, der durch die Seile gestützt wurde, auch hätte anzählen können. Der Trend der etwas vorschnellen Abbrüche auf der Insel geht damit also weiter.

Wie weit der von Enzo Calzaghe trainierte Maccarinelli in seiner neuen Gewichtsklasse kommen kann, ist nur schwer zu sagen. Der handverlesene Marosi, der neun seiner zwölf Siege gegen Leute mit negativem Kampfrekord gefeiert hatte, war für den Waliser kein wirklicher Prüfstein. Immerhin hat Maccarinelli gezeigt, dass er das Gewichtslimit sicher bringen kann, auch die Schlagkraft ist nach wie vor vorhanden. Von den Top Ten-Leuten sollte Maccarinelli im Moment auf jeden Fall noch Abstand nehmen, mit Commonwealth-Meister Ovill McKenzie, Tony Bellew und Danny McIntosh gibt es für den Waliser genügend Konkurrenz im eigenen Land.

© adrivo Sportpresse GmbH

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12 Kommentare

  1. liston
    19. November 2011 at 12:23 —

    hier der link:

    youtube.com/watch?v=fqrTWZruStQ

    in england brechen sie ziemlich früh ab…

  2. Peddersen
    19. November 2011 at 12:32 —

    War eigentlich klar, aber gut sah er dabei nicht gerade aus. Mega Reichweitenvorteile und lässt sich auf unnötige Infights ein. Wenn er so weiter boxt, wird auch im Halbschwer jemand kommen, der in trifft…oder streift. Und dann ist auch das Kapitel Halbschwer vorbei. Wenn er lang boxt, ist für ihn eigentlich jede Menge drin im Halbschwer. Denn so stark ist das Halbschwer nicht besetzt. Könnte mir ein britisches Duell mit Cleverly vorstellen. Waliser gegen Waliser, das wäre doch was!

  3. Peddersen
    19. November 2011 at 12:34 —

    liston

    Brechen früh ab: Ja, aber nicht bei den eigenen Leuten.

  4. DR_BOX
    19. November 2011 at 12:49 —

    Peinlicher Ringrichter.

    Ein Wunder, dass er nicht schon VOR dem Schlag abgebrochen hat,

    “um die Gesundheit von Maros zu schützen!”

  5. Mr. Wrong
    19. November 2011 at 12:55 —

    Respekt an Maccarinelli, dass er 10kg ohne Cachweight-Fights a la Abraham geschafft hat, aber gesund kann das auf keinen Fall sein.
    80kg auf 1,93m verteilt mag zwar nicht so unrealistisch klingen, doch der Brite hat seine Karriere bisher im CW bestritten und mit 31 ist er nicht mehr der Jüngste.
    Für mich gleicht es einer Vergewaltigung seines eigenen Körpers bzw. Gesundheit.

  6. Peddersen
    19. November 2011 at 13:45 —

    Wrong

    Würde ich nicht so generell sagen. Erst dann, wenn es nachweislich zu argen Substanzverlusten gekommen ist. Wir können bei Maccarinelli diesbezüglich nicht viel aussagen. Dazu hätte man ihn wenigstens 7-8 Runden boxen sehen müssen. Ein weiteres Indiz für einen solchen Substanzverlust ist die fehlende Power in den Händen. Zwar können wir hier auch nichts genaues aussagen (Wir wissen ja nicht, was der Ungare fürn schwaches Kinn hat. Und außerdem ist viel zu früh abgebrochen worden.), dass er kinen Substanzverlust durchs starke Abnehmen erlitten hat, aber das Gegenteil zu behaupten dürfte auch schwer fallen. Erst beim nächste Kampf, der ihn dann hoffentlich ein bisschen fordern wird, lässt sich mehr aussagen. Wie gesagt, Vergewaltigung des Körpers nur dann, wenn man arge Substanzverluste erkennen kann.

    P.s. Ich kenne einige Leute, die extrem schlang von Natur aus sind, weil sie fressen wie Scheunendrescher und nix zunehmen. Einer von diesen macht Kickboxen und hat ´n richtigen Hammer in den Fäusten.

  7. andrade
    19. November 2011 at 16:06 —

    @peddersen
    So stark soll das Halbschwergewicht nicht besetzt sein?????????Mit dieser Aussage machst du dich etwas lächerlich,hier ein paar Topboxer die im Halbschwergewicht Boxen,Hopkins gilt als einer der besten,ebenso Dawson,Pascal,Cloud,selbst Erdei ist nicht schlecht,gegen diese Leute wird dieser Macaroni immer deklasiert und ausgeknockt werden,ne lass mal das Halbschwergewicht ist momentan perfekt besetzt.

  8. ACTION#1
    19. November 2011 at 16:35 —

    habs mir jetzt mal angeschaut und ich denke der abbruch war echt bissel zeitig,naja was solls..

    Macarinelli sah fit aus wie schon lange nicht mehr,auch hat er ne gute handspeed gehabt,sein jab kommt auch gut,schön steif und scharf…

    bleibt abzuwarten wie es aussieht wenn er einen besseren mann boxt,über substanzverlust kann man noch nix sagen da der gestrige kampf einfach nicht aussagekräftig genug war…

    auf der insel wird schon gemunkelt das man hopkins oder pascal auf dem radar hat…

    naja,mal abwarten wie maccarinelli sich verhält wenn er die erste “volle granate” schluckt…

  9. Tom
    19. November 2011 at 18:01 —

    @ andrade

    Das Halbschwergewicht ist perfekt besetzt??

    Ich würde eher sagen es ist so schlecht besetzt wie schon lange nicht mehr!

  10. Dirk
    19. November 2011 at 20:26 —

    Der Abbruch ist en Witz

  11. Sugar
    19. November 2011 at 23:22 —

    Dieser Kampf sagt gar nichts aus,schlechter Gegner und viel zu früher Abbruch einfach nur grauenhaft.
    Wenn Maccarinelli ernsthaften an einer Fortsetzung seiner Karriere denkt dann muss er gegen bessere Leute boxen.

  12. Mr. Wrong
    20. November 2011 at 02:14 —

    @ Peddersen

    ganz meine Meinung, erstmal abwarten.

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