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EM: Igor Mikhalkin vs. Callum Johnson wird verschoben

PPV-Event in London muss sich Covid-19 beugen

Die ursprünglich für den 04. Mai vorgesehene Box-Gala in Manchester, England kann nicht wie geplant über die Bühne gehen. Das British Boxing Board of Control (BBBofC) hat dem aufgrund der anhaltenden Situation rundum das Coronavirus eine Absage erteilt. Davon betroffen ist auch der Kampf von Igor Mikhalkin (25 Kämpfe, 23 Siege, 10 Knockouts) um die vakante Europameisterschaft im Halbschwergewicht. Der 34-Jährige sollte dort auf den britischen Lokalmatadoren Callum Johnson (19 Kämpfe, 18 Siege, 13 Knockouts) treffen. Das komplette Event, bei dem Dillian Whyte und Alexander Povektin den Hauptkampf bestreiten sollten, wird um zwei Monate verschoben. Der offizielle Termin ist nun der 4. Juli.

„Wir mussten mit dieser Nachricht rechnen, konnten also entsprechende Vorkehrungen treffen. Igor hält sich so gut es geht fit, um für den 4. Juli in der bestmöglichen Verfassung zu sein. Wir hoffen, dass sich die Lage auf der Welt bis dahin entspannt hat, alles andere liegt nicht in unserer Hand“, so Mikhalkins Promoter Erol Ceylan über die Verschiebung. Der Chef von EC Boxing ist derzeit wie alle anderen im Boxsport tätigen Akteure an die strengen Vorschriften gebunden.

Das Duell zwischen Mikhakin und Johnson ist auf mehreren Eben interessant. Zum einen steht hier natürlich der prestigeträchtige EBU-Titel auf dem Spiel, zum anderen ist es aber auch ein Kampf zweier aufopferungsvoll agierender Boxer, die Ambitionen hinsichtlich einer weiteren WM-Chance hegen. Ein Sieg könnte einen der beiden Athleten in diese Position manövrieren. Vor allem Mikhalkin, der vor drei Jahren schon im Madison Square Garden gegen Superstar Sergey Kovalev den Ring bestieg, scheint mehr denn je bereit zu sein die Spitze im Halbschwergewicht zu attackieren.

Foto: Torsten Helmke

Quelle: ECB

 

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1 Kommentar

  1. 1. April 2020 at 13:30 —

    ich glaube, dass ihr über Verschiebungen nicht mehr berichten müsst.
    Es wird doch JEDE Veranstaltung abgesagt, weil sie allen ein Bild in den Kopf gesetzt haben, dass man tot umfällt, wenn man sich infiziert hat.
    Überhaupt wird das Wort “Infizierter” mittlerweile so ausgesprochen, dass es sich anhört wie “Tote”.

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