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Eindrucksvolle Titelverteidung von Edwin Valero: Nächster Fight gegen Pacquiao oder Marquez?

Valero ist in seiner Heimat Venezuela ein Volksheld ©.

Valero ist in seiner Heimat Venezuela ein Volksheld

WBC Leichtgewichtsweltmeister Edwin Valero, der in der Nacht auf Sonntag seinen Titel eindrucksvoll gegen Antonio DeMarco verteidigen konnte, kann in Zukunft auf große Fights hoffen. Kämpfe gegen Juan Manuel Marquez, Tim Bradley oder Manny Pacquiao könnten ihn zum internationalen Box-Superstar machen.

Hierzulande wenig bekannt, in seiner Heimat Venezuela hingegen ist Valero ein Volksheld. Doch auch er stellt seinen Patriotismus offen zur Schau: er hat die Flagge seines Heimatlandes samt Portrait von Staatschef Hugo Chavez unübersehbar auf die Brust tätowiert. Auch auf der sportlichen Ebene sticht Valero sofort heraus: der 28-jährige ist momentan der einzige aktive Weltmeister, der alle seine Kämpfe vorzeitig beenden konnte. Auch für DeMarco waren die Nonstop-Angriffe Valeros auf die Dauer zuviel, seine Ecke ließ den Mexikaner nicht mehr zur zehnten Runde antreten.

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Valeros Boxstil erinnert stark an Manny Pacquiao: schnelle Kombinationen, die von allen Seiten auf den Gegner niederprasseln, hinzu kommt ein unbändiger Siegeswille. Die meisten Boxer hätten bei einer derart schweren Cutverletzung, wie sie Valero durch einen Ellbogenschlag DeMarcos in der zweiten Runde erlitten hatte, wohl aufgegeben.

Nun wartet die Boxwelt auf ein Duell mit dem “echten” Pacquiao. Dies könnte allerdings schwierig werden, denn Valero weist seit einem Motorradunfall im Jahre 2004 eine Gehirnanomalie auf, weswegen er in den Vereinigten Staaten mit Ausnahme von Texas keine Lizenz erhält.

© adrivo Sportpresse GmbH

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