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Ehemaliger Europameister Matthew Hatton verkündet Rücktritt vom aktiven Boxsport

Matthew Hatton ©John Marshall Print.

Matthew Hatton © John Marshall Print.

Der ehemalige Weltergewichts-Europameister Matthew Hatton (43-7-2, 17 K.o.’s) hat seine aktive Karriere im Alter von 32 Jahren beendet. Hatton stand zwar stets im Schatten seines noch erfolgreicheren Bruders Ricky, der Boxer aus Manchester kann aber trotzdem auf eine bewegte Karriere von 13 Jahren zurückblicken.

Hattons erster Kampf fand im Jahr 2000 im Vorprogramm seines Bruders statt, der damals bereits WBO-Intercontinental-Champion war. Nach seiner vorzeitigen Niederlage 2003 gegen David Keir wurde Hatton bereits vielfach abgeschrieben, der jüngere Hatton-Bruder blieb aber dran und wurde 2007 IBF-International- und Intercontinental-Meister.

2010 wurde Hatton gegen den Italiener Gianluca Branco Europameister und konnte seinen Titel anschließend zwei Mal verteidigen. Da er überraschenderweise die Möglichkeit bekam, gegen Saul Alvarez um den vakanten WBC-Titel zu boxen, stieg Hatton um eine Gewichtsklasse auf und verkaufte sich gegen den aufstrebenden Mexikaner besser als erwartet. Kaum jemand hatte Hatton zugetraut, gegen den schlagstarken Alvarez die Anfangsrunden zu überstehen, Hatton bewies aber Nehmerfähigkeiten und Kämpferherz und hielt bis zum Ende durch, ohne jemals in Gefahr einer vorzeitigen Niederlage zu kommen.

2012 ging Hatton auch gegen den ungeschlagenen Briten Kell Brook über die volle Distanz, obwohl er wieder viele harte Treffer einstecken musste. Nach einem gewonnenen Aufbaukampf reiste Hatton im März 2013 nach Südafrika, um gegen Chris van Heerden um den IBO-Titel zu kämpfen. Doch auch hier musste sich Hatton nach Punkten geschlagen geben.

Da er in letzter Zeit auch mit einer Augenverletzung zu kämpfen hatte, die ihn bei einer Operation zu einer mindestens achtmonatigen Pause gezwungen hätte, entschloss sich Hatton nun, seine Karriere zu beenden. “Wenn man Kinder hat, beginnt man zu realisieren, was wichtig im Leben ist”, begründet Hatton seine Entscheidung. “Und wenn man einen Arzt hat, der dich auf die Möglichkeiten hinweist, die falsch laufen könnten, rückt das die Sache ins rechte Licht. Ich habe jetzt zwei junge Kinder, die zwar eine Motivation sein können, sie weisen mich aber auch auf die Risiken hin, die Boxer jedes Mal eingehen, wenn sie in den Ring steigen. Ich habe durch den Sport keine bleibenden Schäden erlitten, wofür ich extrem dankbar bin. Ich habe gut verdient, meine Gesundheit ist intakt, und ich habe für einen Fighter, der von vielen Leuten abgeschrieben wurde, eine Menge erreicht.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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13 Kommentare

  1. 300
    4. September 2013 at 02:30 —

    Ein typischer Boxer unserer Generation …….ich will mich nicht verletzen, ich darf nicht zuviel riskieren, ich hab Familie , dieser Sport ist ja so b.rutal das wusst ich vorher nicht, mein Arzt hat mir abgeraten, ich würd ja gern aber meine Frau lässt mich nicht….ich bin hald Boxer, also will ich nichts riskieren….wenn ich auf Risiko stehen würde , würde ich Fußball spielen….bla bla bla….

    Mann…diese Generation von Boxer sind echt weinerlich und feige….kein Wunder dass es keine Sch.lachfen mehr gibt……erbärmliche V.ersager

  2. nickjulian
    4. September 2013 at 07:51 —

    @300, erbärmlich ist einzig dein kommentar.soll er sein augenlicht verlieren? wahrscheinlich hat er selbst dann noch mehr durchblick, als du.

  3. nickjulian
    4. September 2013 at 07:55 —

    irgendwie sind hier immer alle nur am meckern, oder beleidigen. boxen ist nun mal kein schach.

  4. DerSchöneRené
    4. September 2013 at 08:03 —

    @300
    Schwätzer!

  5. anatoli
    4. September 2013 at 08:38 —

    @300

    Lutsch weiter an deinem Bier und vergiss die chips nicht.

  6. der schwabe
    4. September 2013 at 08:38 —

    @300 Wer so labert hat weder Plan vom Boxen noch von Familie. Armer Tropf…

  7. Gary
    4. September 2013 at 10:38 —

    @299,99999 armseliger Kommentar.

  8. Dr. Fallobsthammer
    4. September 2013 at 14:10 —

    300 sagt:

    Ein typischer Boxer unserer Generation …….ich will mich nicht verletzen, ich darf nicht zuviel riskieren, ich hab Familie , dieser Sport ist ja so b.rutal das wusst ich vorher nicht, mein Arzt hat mir abgeraten, ich würd ja gern aber meine Frau lässt mich nicht….ich bin hald Boxer, also will ich nichts riskieren….wenn ich auf Risiko stehen würde , würde ich Fußball spielen….bla bla bla….

    Mann…diese Generation von Boxer sind echt weinerlich und feige….kein Wunder dass es keine Sch.lachfen mehr gibt……erbärmliche V.ersager
    ————————————————————

    @300

    Absolut richtig. Adamek ist auch einer von dieser sorte. “Der kampf ist nicht attraktiv genug, ich muss mehr geld für meine familie verdienen, ich will um den titel kämpfen aber möglichst nur gegen Luschen und nicht gegen Pulev”.

    Soein erbärmliches stück s.cheiße.

    Bei Hatton kann man es wegen seinem augenlicht irgendwo noch verstehen, aber solche geldg.eilen Vollzeitlappen wie Adamek gehören gesperrt.

  9. Arthur Abraham trägt 8oz!!!
    4. September 2013 at 14:38 —

    @300

    Absolut richtig!!!

  10. Simon8965
    4. September 2013 at 17:05 —

    @300: Du bist du der größte Vers.ager

  11. 300
    4. September 2013 at 23:37 —

    Wenigstens die Tapferen stimmen mir zu 😡

  12. Marco Captain Huck
    4. September 2013 at 23:42 —

    Nach der Eiche gibt auch der nächste Hall of Famer den Schwächeren eine Chance. Große Gesten von beiden

  13. Milanista82
    5. September 2013 at 12:26 —

    @300
    Das hat nichts mit tapfer oder irgendeiner anderen kinderk.a.c.k.e zu tun sondern mit klarem Menschenverstand.

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