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Dustin Dirks: Erste Titelverteidigung am 27. April gegen Cherviak

Dustin Dirks ©Karina Hessland.

Dustin Dirks © Karina Hessland.

Die Sauerland-Veranstaltung am 27. April in Hamburg wurde um einen weiteren Kampf erweitert: der ungeschlagene Berliner Halbschwergewichtler Dustin Dirks (27-0, 20 K.o.’s) wird seinen WBA-Intercontinental-Titel zum ersten Mal verteidigen. Gegner ist der Ukrainer Oleksandr Cherviak (10-2-1, 3 K.o.’s), der 2011 gegen Eduard Gutknecht geboxt hat.

“Cherviak wird kein leichter Gegner sein. Ich habe seinen Kampf gegen Eduard Gutknecht aus dem Jahr 2011 auf Video gesehen”, sagte Dirks über seinen Gegner. “Dabei ist mir schnell klar geworden, dass er einen ganz unbequemen Boxstil hat und immer wieder in seine Gegner hineinspringt. Da kann man es sich nicht erlauben, auch nur eine Minute lang unkonzentriert zu sein.”

Dirks letzter Kampf gegen den Amerikaner Christian Cruz, der gegen Karo Murat über die volle Distanz gegangen war, dauerte nur drei Runden. “Ich war damals schon sehr überrascht, dass es so schnell ging”, so der 24-Jährige. “Wir hatten eigentlich mit der vollen Distanz gerechnet. Aber die Zuschauer waren mit dem Fight zufrieden – genau wie ich selbst. Und darauf kommt es ja an.”

In dem Kampf zuvor gegen den Brasilianer Cleiton Conceicao hatte Dirks deutlich mehr Probleme. “Aus den Fehlern beim Sieg gegen Conceicao habe ich gelernt”, so Dirks. “Ich stehe voll im Saft und meine Vorbereitung ist genau auf Cherviak ausgelegt. Eigentlich kann nichts schiefgehen. Ich werde gewinnen und wir werden sehen, ob ich meine K.o.-Quote weiter ausbauen kann.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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13 Kommentare

  1. Marco Captain Huck
    9. April 2013 at 21:55 —

    Es nervt, Dirks entwíckelt sich immer mehr zum Boytsov des Halbschwergewichts, viele Kämpfe aber keine Namen. Unglaubliches Matchmaking. Warum wird nicht z.B
    Danny Mc Intosh geboxt das wäre eine Steigerung und der Gegner schlagbar oder Abraham Opfer Farias wäre für Dirks trotzdem ein Prüfstein, sehr gut wäre auch ein Kampf gegen Miranda aber davon kann Man(n) nur träumen.

  2. Allerta Antifascista!
    9. April 2013 at 21:56 —

    300 wird das Bild lieben! 😀

  3. Tom
    9. April 2013 at 22:18 —

    @ Marco Captain Huck

    Warte es doch mal ab,Dirks ist noch rech jung(ich glaube 24 Jahre),Sauerland wird schon den richtigen Aufbau starten!

  4. Marco Captain Huck
    9. April 2013 at 22:25 —

    Tom sagt:

    9. April 2013 um 22:18

    @ Marco Captain Huck

    Warte es doch mal ab,Dirks ist noch rech jung(ich glaube 24 Jahre),Sauerland wird schon den richtigen Aufbau starten!
    ___________________________________________________________________________________

    Der Aufbau wurde meiner Meinung nach schon verpasst in Deutschland werden oft Leute viel zu lange aufgebaut das ist der Unterschied zu anderen Ländern. Als Beispiel fällt mir da der japanische Schwergewichtler Kyotara Fujimoto ein, der gute Mann ist mit 26 Jahren fürs Schwergewicht noch recht jung fürs Schwergeicht und hat im 5 Profikampf schon Chauncey Welliver besiegt und leider im 6 Profikampf gegen Solomon Haumono geboxt da ist der Aufbau anderster. Oder Kazuto Ioka im 7 Kampf WM geworden aber mir ist schon klar das da auch Talent dazugehört aber trotzdem da werden Talente auch mal ins kalte Wasser geworfen

  5. Marco Captain Huck
    9. April 2013 at 22:28 —

    upps einmal schwergewicht zu viel 😉

  6. Tom
    9. April 2013 at 23:42 —

    @ Marco Captain Huck

    Ich meinte das Dirks noch recht jung ist und somit noch etwas Zeit hat!

    Sven Ottke wurde in seinem 13. Kampf IBF-WM(gut für mein Empfinden zu unrecht),aber dennoch wird er von den Kindern dieser Seite immer wieder zu unrecht verunglimpft,denn sein Kampfstil war sehr erfolgreich!
    Die beiden Japaner die du erwähnst werden in Zukunft auf Dauer nichts reißen,darauf halte ich fast jede Wette!

    Also was willst du mir jetzt sagen??

  7. matthias
    10. April 2013 at 00:27 —

    Dustin dirks ist cool ich bin ein FaaaaaaaaaaaaN !!! ein Dirks Fan

  8. Marco Captain Huck
    10. April 2013 at 06:21 —

    Tom sagt:

    9. April 2013 um 23:42

    @ Marco Captain Huck

    Ich meinte das Dirks noch recht jung ist und somit noch etwas Zeit hat!

    Sven Ottke wurde in seinem 13. Kampf IBF-WM(gut für mein Empfinden zu unrecht),aber dennoch wird er von den Kindern dieser Seite immer wieder zu unrecht verunglimpft,denn sein Kampfstil war sehr erfolgreich!
    Die beiden Japaner die du erwähnst werden in Zukunft auf Dauer nichts reißen,darauf halte ich fast jede Wette!

    Also was willst du mir jetzt sagen??
    ___________________________________________________________________________________`

    Abwarten, Ioka ist richtig stark

  9. HWFan
    10. April 2013 at 08:37 —

    “Da kann man es sich nicht erlauben, auch nur eine Minute lang unkonzentriert zu sein”

    LOOOL 😉

    Also eine Minute (!) sollte man im Profiboxen meiner Meinung nach gegen gar keinen Gegner unkonzentriert sein… 😉

    …immerhin gab es schon mehr als genug Kämpfe, in denen ein Sekundenbruchteil der Unafmerksamkeit zu einem vorzeitigen Ende geführt hat… 😉

  10. HWFan
    10. April 2013 at 08:47 —

    Ich denke, dass es sicher nicht soetwas wie eine “Pauschalregel” gibt, wieviele Aufbaukämpfe man machen sollte. Das hängt natürlich neben dem Alter, den persönlichen “Eigenarten” eines jeden Boxers und dessen “Lernfähigkeit” natürlich auch nicht zuletzt damit zu sammen, wie viele Kämpfe er als Amateur bestritten hat.
    Somit kann ein Boxer, der erst relativ spät zum Profiboxen gekommen ist, aber auf eine lange und erfolgreiche Amateurkarriere zurückblicken kann (oder vorher vllt. schon sehr erfolgreicher Kickboxer war) im Normalfall schneller an starke Gegner herangeführt werden, als ein noch relativ junger Boxer mit kurzer Amateurlaufbahn.
    Ich fand die Gegner von Dirks bisher nicht unbedingt immer schlecht, aber wenn man wirklich mal “ganz oben anklopfen” will, sollte die Qualität der Gegner nach fast 30 Kämpfen wohl wirklich noch etwas besser sein.
    Naja, wünsche ihm für die Zukunft auf jeden Fall alles Gute.

  11. johnny l.
    10. April 2013 at 10:40 —

    HWFan sagt:
    10. April 2013 um 08:37

    “Da kann man es sich nicht erlauben, auch nur eine Minute lang unkonzentriert zu sein”

    LOOOL 😉
    ––––––––––
    HAHAHA, LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL, ist mir gar nicht aufgefallen, so eine „Perle“ überliest man gerne mal bei der Flut der Nader-Artikel zur Zeit.

  12. HWFan
    10. April 2013 at 11:14 —

    @ johnny l.

    …ist fast so gefährlich, wie der berüchtigte “Minutenschlaf” beim Autofahren… 😉

    Besonders auf kurvigen Strecken kann dass so gefährlich sein, dass man nichtmal ne Minute wegdösen darf… 😉

  13. HWFan
    10. April 2013 at 11:15 —

    “kann DAS so gefährlich sein”, nicht “dass” 😉

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