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Dopinggerüchte gegen Pacquiao: War beim Sieg gegen Cotto etwas faul?

Paulie Malignaggi ©Jesse Perez

Paulie Malignaggi © Jesse Perez.

Es war wohl der Kampf des Jahres: Manny Pacquiaos eindrucksvoller KO Sieg gegen den WBO Weltergewichtsweltmeister Miguel Cotto übertraf alle Erwartungen. Es war einer der actionreichsten Kämpfe der letzten Jahre, in den Anfangsrunden schenkten sich beide Kämpfer nichts, mit zunehmender Kampfdauer wurde aber klar, dass Cotto Pacquiaos Trommelfeuer nicht standhalten würde.

Was viele überraschte war, dass Pacquiao der physisch stärkere Boxer war und auch die besseren Nehmerfähigkeiten an den Tag legte. Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass der “echte” Weltergewichtler Cotto diese Attribute für sich beanspruchen würde. Dies wird von Pacquiao-Kritikern als Indiz ausgelegt, dass illegale Mittel mit im Spiel sein könnten.

So meinte der ehemalige Halbweltergewichtsweltmeister Paulie Malignaggi, der ebenfalls gegen Cotto geboxt hat, in einem Interview: “Ich sehe die Pacquiao Geschichte eher kritisch. Ich meine, wenn man sich die Fakten ansieht, muss man die richtigen Fragen stellen. Ich sage nicht dass Pacquiao definitiv gedopt hat, aber irgendetwas stimmt hier nicht. Normalerweise ist es so, dass Boxer an Kraft verlieren, wenn sie in höhere Gewichtsklassen aufsteigen. Bei Paquiao ist es aber umgekehrt: er knockt in den schwereren Gewichtsklassen mehr Leute aus.

Bei Team Pacquiao reagiert man auf die Gerüchte hingegen gelassen, die Analyse vom Dopingtest soll in Kürze vorliegen und Pacquiaos Unschuld beweisen.

© adrivo Sportpresse GmbH

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