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Mahmoud Charr muss weiter auf WM-Fight warten

Mahmoud Charr muss weiter auf WM-Fight warten

Don King hat kein großes Interesse daran, dass der Schwergewichtler Mahmoud Charr zu einem WM-Kampf gegen Trevor Bryan in den USA erscheint! Der US-Boxpromoter King verhinderte die Einreise des Kölner, weil er keinen gültigen Kampfvertrag an dessen Boxpromotion EC Boxing sendete. Dieser ist Voraussetzung für ein P1-Visum, mit dem man in den Vereinigten Staaten als Boxprofi Geld verdienen darf.

Darüber hinaus soll Don King Productions keine Bestätigung für den Austragungsort erteilt haben. So konnte das US-amerikanische Konsulat in Frankfurt am Main das notwendige Visum nicht aushändigen.

Dies ist der vorläufige Höhepunkt einer Odyssee, bei der Don King von Beginn an keine Zweifel daran gelassen hat, dass sein Interesse an diesem Kampf zu keinem Zeitpunkt bestand. Obwohl dieser in seinem übersandten Kampfvertrag sich selbst in die Verantwortung genommen hatte und um die Visa-Situation sowie sonstige organisatorische Angelegenheiten kümmern wollte, waren es Charr und EC Boxing, die das Heft des Handelns in die Hand genommen und alles in die Wege geleitet haben. Dazu gehören auch die nötigen medizinischen Tests, die allesamt erfolgreich absolviert wurden. Und das obwohl die Gegenseite den Kampfvertrag nie unterzeichnete. 

Damit wird der Fight am Freitag ohne Mahmoud Charr in Florida stattfinden. Keine Überraschung, wenn ein Vertrag nicht unterschrieben wird. Der enttäuschte Sportler sowie sein Promoter Erol Ceylan hoffen nun auf eine Lösung der WBA. Zumindest scheint festzustehen, dass der „Diamond Boy“ bald einen Weltmeisterschaftskampf bekommt. Charr stand zuletzt am 25. November 2017 gegen Alexander Ustinov im Ring.

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