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Dirrell bezwingt Abraham durch Disqualifikation: Umstrittenes Ende in Detroit

Andre Dirrell ©Sam Fulton.

Andre Dirrell © Sam Fulton.

Der bis dato ungeschlagene ehemalige Mittelgewichtsweltmeister Arthur Abraham musste heute in Detroit gegen Andre Dirrell die erste Niederlage seiner Karriere einstecken. Der Turnierführende des Super Six World Boxing Classic wurde in der elften Runde, nach Punkten klar zurückliegend, disqualifiziert.

Es war von Beginn an nicht Abrahams Kampf: die ersten drei Runden musste der deutsche Boxer allesamt an den schnellen und beweglichen Amerikaner abgeben, in einer anfänglich etwas besseren vierten Runde musste Arthur zum ersten Mal in seiner Karriere zu Boden: nachdem er Dirrell an den Seilen in Schwierigkeiten gebracht hatte, wurde er von einem blitzschnellen Konter Dirrells überrascht und machte Bekanntschaft mit dem Ringboden.

Auch in den folgenden Runden gelang es Abraham nur selten, seinen Gegner zu stellen, er musste selbst aber einiges einstecken. Ab der siebenten Runde hatte Abraham auch mit einem Cut am rechten Auge zu kämpfen, das vom Ringarzt in der neunten Runde kritisch beäugt wurde. Trainer Ulli Wegner der mitansehen musste, wie Runde für Runde an Dirrell ging, forderte ab diesem Zeitpunkt den KO.

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Im Schlussviertel schien Abraham auch wieder besser in den Kampf zu kommen: in der zehnten Runde ging Dirrell nach einer harten Rechten zu Boden, doch Referee Laurence Cole zählte den Niederschlag nicht, da Abraham angeblich auf Dirrells Fuß gestiegen war. In der elften Runde kam es schließlich zur kampfentscheidenden Szene: Dirrell rutschte in der nassen Ringecke von Abraham aus und kniete am Boden. Abraham zog aber nicht zurück, sondern erwischte Dirrell mit einem rechten Seitwärtshaken, der den US-Amerikaner zusammensacken ließ.

Dirrell blieb daraufhin lange liegen und war nicht mehr imstande, den Kampf wiederaufzunehmen. Die regelkonforme Entscheidung von Laurence Cole lautete daher, Dirrell zum Sieger durch Disqualifikation zu erklären. Lediglich die etwas verspätete Reaktion Dirrells auf Abrahams Schlag gab dem ganzen einen etwas seltsamen Nachgeschmack. An der Korrektheit der Disqualifikation änderte dies allerdings nichts.

Abraham hatte sich sein Gastspiel in Amerika mit Sicherheit anders vorgestellt: statt einem glorreichen Sieg, der Abrahams Popularität in Amerika einen weiteren Schub versetzt hätte, setzte es die erste Profiniederlage. Die Karten im Super-Six sind somit wieder neu gemischt. Zwar führt Abraham momentan noch mit drei Punkten, sein Aufstieg ins Halbfinale ist aber noch nicht fix.

© adrivo Sportpresse GmbH

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52 Kommentare

  1. Carsten
    28. März 2010 at 09:38 —

    Hallo liebe Boxfans,
    die Disqualifikation war nach den Regeln mit Sicherheit gerechtfertigt,doch welche Aufgabe hatte eigentlich der Ringrichter?Denn seinen Job für den er bezahlt wird hat er nicht gemacht!Es kann doch nicht sein das der Herr garnicht mitbekommt was im Ring passiert,er ist viel zu weit weg vom Kampfgeschehen und schaut noch in eine komplett andere Richtung und nicht zu den beiden Akteuren!Selbst am Bildschirm war noch nicht mal klar ob der Kampf unterbrochen ist oder nicht!
    Und diese schauspielerische Leistung des Wegläufers Dirrell ist ja sowas von schlecht die reicht noch nicht mal für eine drittklassige Daily Soap!Keine frage King Arthur schlägt eine superharte Rechte nur diese verzögerte Ohnmacht von Dirrell ist eine Beleidigung für jeden der diesen Sport liebt und betreibt!Dirrell hat einfach nur gemerkt das seine Punkteführung nichts mehr bringt weil Arthur mit der zweiten Luft wie schon beim Niederschlag in Runde zehn angedeutet den Kampf in Runde elf bzw. Anfang Runde zwölf durch K.O. beenden wird!
    Meiner Meinung nach sollte der Kampf der Fairness wegen wiederholt werden,und zwar mit einem anderen Ringrichter der seinen Job versteht!
    Aber ich glaube nicht das Dirrell die E..r hat nochmal mit King Arthur in den Ring zu steigen!
    Nach diesem Kampf bestätigt sich meine Theorie das es gute europäische Boxer in den USA immer schwer haben werden!Leider muss ich sagen!
    MfG
    Carsten

  2. Rakl
    28. März 2010 at 10:13 —

    Rein boxerisch lag dirrell vorn,das vorweg. Aber… 1) Dies war schon oft bei Abraham so und er schien noch eine Chance zu haben Am Ende aus meiner Sicht. 2) diverse Tiefschläge von dirrell und zwar eindeutig zu erkennende wurden seitens des Richters einfach ” übersehen ” 3) komischerweise wurde der Niederschlag nicht für Abraham gewertet 4) komischerweise lasst der Ringrichter genau dann den Cut bei Abraham untersuchen ,als dirrell angeklingelt sein konnte 5)nach dem anzeigen eines Tiefschlags bat Abraham offensichtlich um Unterbrechung. Dirrell schlug unfair voll nach und traf durch glück nicht. Der Kampf war hier genauso nicht unterbrochen wie bei Abrahams Disqualifikation. 6) dirrell taucht so oft im Kampf mit dem ganzen Körper inkl Kopf dermaßen tief ab, dass das Knien am Ende im Eifer des Gefechts auch übersehen werden kann. 7) dirrell ist ein Schauspieler. Dafür den Boxer, wenn auch und Sa wiederhole ich mich, bei vorhandenen großem Box. Talent

  3. mandy
    28. März 2010 at 11:19 —

    Dirrell ist der größte Schauspieler aller Zeiten!!!

  4. mario weber
    28. März 2010 at 11:59 —

    in amerika kann man als ausländischer boxer nur durch ko gewinnen das hättee abraham von vornherein einkalkulieren müssen selbst schuld

  5. TokTok
    28. März 2010 at 12:35 —

    Abraham hat verdient verloren.
    Er hat sich zu sehr au einen Punch in den letzten Runden verlassen, das reicht aber eben irgendwann nicht mehr. Wer den ganzen Kampf abgibt, es nicht schafft den anderen zu boxen, einen riesen cut kassiert, verdient es auch nicht zu gewinnen.

    Hätte er den Kampf gemacht dann hätte ihn auch nichts zu dieser unsauberen Aktion genötigt.

    Sorry Arthur aber dies war eine große Lektion.
    Ich hoffe sie macht dich stärker.

  6. Hazaa
    28. März 2010 at 12:39 —

    Ein wirklich enttäuschendes Ende!

    Dirrel war von Anfang der bessere Mann. Sehr schnell, extrem Aktiv und vor allem mit einer unglaublichen Ausdauer. Eigentlich hatte ich jede Runde damit gerechnet, dass Dirrel konditionell einbricht, was aber leider nicht geschah^^

    Nichts desto trotz hatte Abraham noch eine reelle Chance auf den Sieg. Wäre ja nicht dass erste mal gewesen, dass er nach punkten weit zurück liegt er aber gerade in den letzten Runden noch mal alles gibt und den Kampf durch seine Entschlossenheit, Ausdauer und vor allein durch seinen Punch umbiegt und den Gegner ausknockt.

    Ich glaube auch fest daran, dass er das auch in diesem Kampf wieder geschafft hätte 😉
    Und ich denke, dass auch auch Dirrel gespürt…

    Klar, Abrahams Schlag kam schon ziiiemlich spät. Andererseits war der Ringrichter zu weit weg um den Kampf zu unterbrechen und unter dem Adrenalin was die Kämpfer haben ist es schwer eine Aktion noch abzubrechen.

    Ein Punktabzug wäre hier mehr als gerechtfertig gewesen. Aber gleich eine Disqualifikation?!

    Mal ganz ehrlich, das kann mir keiner erzählen, dass Dirrel wirklich KO war! Die Show die er da abgezogen hat sah soooo unglaubwürdig und albern aus!

    Nach dem der Schlag ihn getroffen hat guckt er noch zu Abraham hoch mit dem Gesichtsausdruch “man was soll das?” und urplötzlich zieht er die Hände vor sein, mit einmal schmerzverzerrtes, Gesicht fällt um und ist so schwer KO, dass er sich nicht mehr bewegt…

    Also sorry, aber sowas habe ich noch nie gesehen!
    Wenn man mal drauf achtet sind die Boxer sofort nach dem Aufschlag KO und quasi schon beim Umfallen völlig weggetreten. Ich hab aber noch nie gesehen, dass jemand noch 1-2s voll da ist und dann plötzlich umkippt!
    Und auch das Gehabe nachdem er wieder stand… mit dem rum heulen und jammern… sowas überzogenes.

    Also ich glaube einfach nicht daran, dass das alles echt war!

    Sei es drum, der Kampf hat so leider ein unbefriegendes Ende gehabt… Ich hätte zu gern gewusst, ob Abraham das noch umgebogen hätte und für Abraham tut es mir Leid, dass er durch sooo einen Schrott seine erste Niederlage seiner Karriere einstecken musste.

  7. genri40
    28. März 2010 at 13:12 —

    also ich kann hazaa nur zustimmen, mir kam das alles auch sehr überzogen vor. desweiteren hat dirrell mehrere tiefschläge gelandet, auf die der ringrichter nichtmals eingegangen ist, und sobald einmal von arthur nachgeschlagen wird (was ich natürlich nicht gutheiße), wird er disqualifiziert? schade, mir tuts leid für arthur ich hatte auch noch an den KO in der 11ten, 12ten geglaubt.

  8. TokTok
    28. März 2010 at 13:13 —

    @Hazaa

    Es war kein Schrott, Dirrell hat seinen Kampf gemacht, das ist eben das was Arthur fehlt, die technische Klasse. Immer auf den Punch vertrauen geht irgendwann schief.

    Ob er nun geschauspielert hat oder nicht tut nichts zur Sache.
    Niemand wird kann das Gegenteil belegen.

    Insgesamt muss man einfach sagen: Dirrell hat ihn ausgeboxt Punkt.
    Ob noch irgendwann was gekommen wäre oder nicht ist uninteressant.

    Ich hofe Arthur lernt draus.

    Ward und Dirrell haben beide die gleiche Taktik gegen zwei Puncher gewählt und beide Erfolg gehabt. Muss man anerkennen.

  9. leoanard washe
    28. März 2010 at 13:13 —

    Verdient verloren.12 runden hat man ja zu boxen und nicht da zu stehen immer hände hoch und warten bis auf die zehnte,elfte oder zwölfte runde wenn der gegner kaputt ist.Das nenne ich langweiliges boxen und dieses mal hat es nicht geklappt.Und Abraham ist profi genug zu wissen wenn der gegner am boden ist schlägst du nicht weiter.Chance verpasst wegen dummheit.

  10. Zizzy
    28. März 2010 at 13:22 —

    Tja, Arthur ist zurecht mit seiner Taktik baden gegangen.
    Er vermittelte ja mittlerweile seine unbezwingbarkeit.
    Keiner ist unbezwingbar auch er nicht.Sorry aber die Aktion war schon an der Grenze des sportlichem Zwiespalts.Er weiß genau das er einen Fehler begangen hat und seine Ecke sollte keinen mist erzählen.Arthur hat verloren und basta.
    Was soll der quatsch mit der Sicherheit, das Arthur in der letzten Runde alles umhauen kann??????
    Fazit: Echtes Boxen ist eben Fechten mit den Fäusten und nicht gewalttätiges Straßenkämpfen. Back to the roots. Sport vs. Money.

  11. 28. März 2010 at 13:34 —

    Letztendlich hätte direll so oder so gewonnen und es war klar das abraham mit seiner doppeldeckung irgendwann gegen einen technisch besseren boxer keine chance hat.

  12. Fred
    28. März 2010 at 13:54 —

    Direll ist sicherlich ein technisch sehr versierter und überaus schneller Boxer, aber gleichzeitig eben doch auch ein Jammerlappen, dem der entscheidende Punch fehlt (tut mir leid, wenn ich das so sagen muß). Selber tief zu schlagen, bei einem Angriff einfach immer gleich mal hinknien bzw “ausrutschen”, dann ziemlich schlecht eine verachtenswerte Heulnummer abzuziehen – das ist mir zu unsportlich. Klar hätte Abraham nicht nachschlagen dürfen, aber er hat es bestimmt nicht aus Unsportlichkeit, sondern im Eifer des Gefechts getan. Die Disqualifikation ist ärgerlich, aber gerechtfertigt. Ich hoffe, daß Abraham weiter an seiner Technik arbeitet und wünsche ihm für die nächsten Kämpfe mehr Glück.

  13. Martin Mause
    28. März 2010 at 14:04 —

    zu Hazaa:
    “Mal ganz ehrlich, das kann mir keiner erzählen, dass Dirrel wirklich KO war! Die Show die er da abgezogen hat sah soooo unglaubwürdig und albern aus!

    Nach dem der Schlag ihn getroffen hat guckt er noch zu Abraham hoch mit dem Gesichtsausdruch “man was soll das?” und urplötzlich zieht er die Hände vor sein, mit einmal schmerzverzerrtes, Gesicht fällt um und ist so schwer KO, dass er sich nicht mehr bewegt…

    Also sorry, aber sowas habe ich noch nie gesehen!”

    Dirrell hat in meinen Augen nicht geschauspielert, sondern ist unfairerweise und ungeschützt hart erwischt worden. Dass ein KO, wie Schlagwirkung generell, schon mal mit einer kleinen Verzögerung stattfindet ist beim Boxen häufiger zu beobachten, ungeachtet der Tatsache, ob du das schon einmal gesehen hast, oder nicht.
    Ich könnte mindestens 10 solcher Szenen aufzählen… …als wohl ähnlichste Situation fällt mir eine aus dem Jahre 1997 ein, als der legendäre Roy Jones Jr. ein ähnliches Foul gegen Montell Griffin begangen hat und ebenfalls dafür korrekterweise ein DQ-Niederlage erhalten hat.
    Im folgenden Link kann man nahezu exakt dieselbe Reaktion beim Ko-geschlagenen Griffin sehen: Er beschwert sich zunächst sogar noch über das Foul, um dann (mit ca.2-3 Sek. Verspätung) schwer ko zu gehen.
    http://www.youtube.com/watch?v=L4UUeIst9Nk&feature=related

    Meiner Meinung nach hat sich Abraham wie eine Heulsuse benommen, ständig lamentiert und moniert (wg. angeblichen Tiefschlagens), aber selbst fleißig unfair geboxt (gehalten und geschlagen, runtergedrückt, …).
    Die Krönung sind noch seine Statements nach dem Kampf, die seine Uneinsichtigkeit sowie fehlende Fairness und Respekt seinerseits unterstreichen.

    Mich ärgert jedenfalls, dass uns im deutschen TV immer “Helden” oder “große Sportler” vorgegaukelt werden, die in Wirklichkeit nur Seifenblasen sind.
    Bei allem Respekt vor Abrahams Schlagkraft, hat dieser Kampf erneut gezeigt, wie limitiert er als Boxer ist und dass er in der Top-Liga einfach nicht mitspielt.
    Das konnte man schon früh in seiner Karriere sehen, z.B. als ihm gegen Nader Hamdan ein TKO-Sieg geschenkt worden ist, obwohl sein Gegner hätte locker weiterboxen können und es auch wollte – interessanterweise hat er bereits in diesem Kampf die meisten Runden nach Punkten verloren. Selbstverständlch wäre das Punkturteil dennoch zu seinen Gunsten ausgegangen, da sich bekannte Promoter für diese Fälle bereits im Vorfeld zumindest einen der Punkterichter sichern. Aber das nennt man dann in der deutschen TV-Landschaft unkritisch “Box-Business” – jedenfalls solange es die eigenen Zugpferde bevorteilt.

    Als Fazit ziehe ich aus diesem Kampf:
    1.) Die Berichterstattung in Deutschland ist mir weiterhin viel zu einseitig auf das TV-vermarktete Zugpferd ausgerichtet. Weil man sich dermaßen vor einer Niederlage im Kampfrekord fürchtet, werden Ring- und Punktrichter im Vorfeld auf den gewollten Sieger geimpft. Dabei zeigt doch gerade dieses Turnier, dass man auch mit einer (möglicherweise sogar zwei Niederlagen) ins Halbfinale kommen kann und die Karriere eben noch nicht beendet ist. Allenfalls die Seifenblase von den vielen Durchschnittsboxern, die uns als “ach-so-tolle” oder “unbesiegbare” Boxer vorgegaukelt werden.
    2.) In der Niederlage zeigt sich die wahre Größe von Sportlern. Diese “Größe” habe ich bei Arthur Abraham in nicht einem Statement erkennen können (leider ebenfalls nicht von seinen ach so hochgelobten Promoter und Trainer).
    Wer des Englischen ein wenig mächtig ist, rate ich nach solchen Kämpfen lieber mal die ausländische Presse zu konsultieren, weil sie in der Regel ein ungetrübteres Bild über das Geschehen abgeben als unsere heimische Berichterstattung.

    PS: Zu: Wie unterschiedlich Boxer auf KOs reagieren können
    Wer noch eine absurde Szenerie nach einem KO-Schlag sehen möchte, sollte folgenden Link aufrufen. In dieser Szene scheint Zab Judah im Kopf noch klar zu sein, obwohl sein Gleichgewichtssysten im einen Streich spielt…
    http://www.youtube.com/watch?v=7INFTyi0WFU&feature=related

  14. freud56
    28. März 2010 at 15:11 —

    Man hat gemerkt das direll langsam die luft ausgegangen ist und er wäre die gefahr eingegangen einen ko zu kassieren.trotzdem glaube ich das das echt war,da direll selber sagte das er getroofen wurde.Ich glaube sehr das arthur ihn noch ko geschlagen hätte.dirells niederschlag kam auch im rückwärtsgang arthurs,wäre arthur fester gestanden,wäre er auch nicht gefallen.dagegen direll schon,den das war ein eindeutiger treffer

  15. Chris S.
    28. März 2010 at 15:56 —

    @Martin Mause
    Sorry aber du labberst Dreck!

    Arthur ist meiner Meinung nach eines der besten Boxer. Er hat das Herz eines Löwen. Und macht immer spektakuläre Kämpfe. Genau so etwas möchte das Publikum sehen. Und nicht einen Grasshüpfer der rein und wieder raus springt und keine Power im Schlag hat.

    Dirrell ist der größte Jammerlappen und Schauspieler den ich je gesehen habe.
    So etwas erbärmliches. Er hatte Angst das er noch K.O. gehen könnte deshalb nutzte er diese Gelegenheit. Ich bin mir sicher Arthur hätte ihm noch richtig eingeheizt wenn nicht sogar K.O. geschickt.

    Zum Ringrichter:
    -sieht die Tiefschläge nicht.
    -hat den eindeutigen Niederschlag nicht angezählt
    -kurz darauf wird wegen Arthur’s Cut Pause eingelegt(dachte schon die ganz klar unparteiischen^^ amerikanischen Docs brechen den Kampf dort schon ab.)
    -steht beim Nachschlagen von Arthur viel zu weit weg um rechtzeitig eingreifen zu können.

    Der Ringrichter sollte vom Profiboxsport gebannt werden und es müsste eine Regel geben das Ringrichter und Punktrichter nicht aus dem Land der Kämpfer kommen dürfen.

    Ich freue mich schon auf den Rückkampf dann schickt ihn Arthur auf die Bretter aber richtig.

    Arthur du bist und bleibst der beste!

    Gruß chris

  16. Seekeks
    28. März 2010 at 16:11 —

    Also vorne weg erst mal,….wer als Boxer heult, ist kein Boxer, sondern ne Memme!!!!!
    Ein paar stunden vorher gab’s aus Sat1 auch nen Boxkampf im Schwergewicht, da hat der eine zu verstehen gegeben, dass er aufgibt und der andere hat ordentlich nachgeschlagen, da het keiner ein Wort drüber verloren…und bei unserem tollen Abraham, machen sie so’n Wirbel drum…SCHEISS AMIS!!!!
    Klar hat Dirrell gut geboxt…aber er hat auch gemerkt, dass er in der nächsten Runde zu Boden gehen würde….DESHALB DIESE GANZE SHOW!!!!! Hatte ja schon befürchtet, dass sie den Kampf vorher schon abbrechen, wg Arthur’s Verletzung am Auge!!!!!!
    Es kann ja einen Wiederholungskampf geben…in Berlin, mit DEUTSCHEM UNPARTEIISCHEN, und ein Ringrichter müßte dann natürlich auch aus BERLIN sein……dann könnte der Kampf genauso FAIR WERDEN, WIE DER VON HEUT NACHT!!!!! Was für ein billiges Armutszeugnis für die Amis….naja,….was will man erwarten!!!!!!???????????????????????????????????????????

  17. aemkeiho
    28. März 2010 at 16:47 —

    Also verdient verloren…Ja.
    Art und Wiese der Niederlage…Lächerlich!
    Es ist jetzt reine Mutmaßung das es Arthur noch geschafft hätte ihn aus zu knocken…aber Fakt ist das Arthur immer besser in den Kampf hineingefunden hat und Dirrel immer besser getroffen hat…ob es noch zu einem Knockout gereicht hätte weis ich nicht…aber die Tendenz dazu war da!
    Schade das wir das jetzt nicht herausgefunden haben!
    Hauptschuld für unseren Meinungsdisput liegt, ich denke da sind sich die meisten einig, bei einem überforderten und nicht aufmerksamen Schiedsrichter.
    Man soll mich hier aber nicht falsch verstehen…Dirrel war besser und führt glasklar. Nur hat der Schiri einige Aktionen durchgehenlassen (Tiefschlag) bzw. falsch gewertet als er Dirrel nicht angezählt hat.
    Das sind Faktoren die einen Sportler auch beeinflussen und auch demotivieren!
    Zum Ende hin gebe ich eine Hauptschuld an dem Ergebnis dem Schiri da er viel zuweit von kampfgeschehen stand, um somit einzugreifen und ich auch über TV kein “STOP”signal von ihm gehört habe!

    Dieser Schiri war dieses Kampfes nicht würdig und es ist schade das man eine Superleistung!!! des Amerikaners, die ausser Frage steht, jetzt nicht mehr komplett würdigen kann, da Sie durch diese Aktion geschwärzt wurde!

  18. Fred
    28. März 2010 at 17:23 —

    Jaja, die Amis sind doch immer ganz fair und unparteiisch…
    Dirrell fehlt es bei aller Qualität eindeutig an Schlagkraft, und die gehört ja wohl auch zu einem guten Boxer. Ich denke auch, daß er Angst bekommen hat, nachdem Abraham ihm in den letzten Runden einige Treffer verpaßt hatte; überhaupt scheint er sehr ängstlich zu sein, wer bringt schon seine ganze Großfamilie mit in den Ring? Alle Finten, um den Kampf doch in seinem Wohnzimmer austragen zu können, das hysterische Geflenne nach dem Kampf, das hektische Weggerenne, wenn es auch mit einer vernünftigen Deckung ginge, etc etc zeigen doch eins: Dirrell ist ein technisch versierter, schneller Boxer ohne große Schlagkraft, dafür mit viel Schiß.
    Die Heulsuse ist eindeutig er, nicht Abraham.

  19. Martin Mause
    28. März 2010 at 17:39 —

    Zu: Chris S.

    @Martin Mause
    Sorry aber du labberst Dreck!
    <– Ich verstehe ja, dass du frustriert bist, aber es ist ein wie Bei Arthur A. ein Denkfehler, wenn man glaubt, Fakten ließen sich durch Pöbeleien wegreden.

    Arthur ist meiner Meinung nach eines der besten Boxer.
    <– Wenn er "eines" der besten Boxer ist, dann sollte er eine eigene Geschlechtsklasse aufmachen.

    Er hat das Herz eines Löwen. Und macht immer spektakuläre Kämpfe. Genau so etwas möchte das Publikum sehen. Und nicht einen Grasshüpfer der rein und wieder raus springt und keine Power im Schlag hat.
    <– Ich gebe dir Recht, dass seine Kämpfe spektakulär sind, und der Reiz darin besteht, ob er seine Power an den Mann bringen kann.
    Aber einen KO-Schlag unterzubringen ist noch nicht großes Boxen, dazu gehört viel mehr. Leider verstehen die Leute hier wenig von der "Sweet Science", so wie bspw. B-Hop oder FMJ kämpfen.

    Dirrell ist der größte Jammerlappen und Schauspieler den ich je gesehen habe.
    <– ich hatte in meinem ersten Beitrag einen Link geschickt, darin ist im Vorspann zu sehen, dass andere nach deiner Version "noch viel mehr geschauspielert" hätten. Damit wäre Dirrell aber zumindest nicht mehr der größte Schauspieler.
    Dieser Titel gebührt wahrscheinlich ohnehin Dariusz Michalczewski, der Graciano Rocchigiani 1996 so um einen sicheren Sieg betrogen hat. Aber unsere verlogene Berichterstattung in Deutschland will uns glauben lassen, er sei unbesiegt (bis zum 48:0 offiziellem Kampfrekord u.a. durch weitere geschönte Punkturteile) und auf den Spuren von Marciano, dessen "Weltrekord" bei 49:0 liege. Beides ist falsch: Marciano hält den Rekord allenfalls im Schwergewicht, aber in dieser Klasse hat der "Tiger" nie gekämpft, andere prominente Boxer – z.B. kam der große Julio Cesar Chavez auf ein 86:0 bevor er ein Unentschieden im Kampfrekord hatte. (und 49:0 soll Weltrekord sein?!)

    So etwas erbärmliches. Er hatte Angst das er noch K.O. gehen könnte deshalb nutzte er diese Gelegenheit. Ich bin mir sicher Arthur hätte ihm noch richtig eingeheizt wenn nicht sogar K.O. geschickt.
    <– völlig unsachlich und an den Haaren herbeigezogen. Seltsamerweise hat Dirrell nach den angeblichen Wirkungstreffern immer besser ausgesehen und mehr Akzente gesetzt als Arthur.

    Zum Ringrichter:
    -sieht die Tiefschläge nicht.
    <– gebe ich dir teilweise Recht

    -hat den eindeutigen Niederschlag nicht angezählt
    <– da hast du wohl nicht genau hingeguckt, weil er nämlich ZWEI Niederschläge nicht gewertet hat. Ende von Runde 7 bei Arthur (wenn die Seile ihn nicht aufgehalten hätten wäre er vermutlich bis in die zweite Zuschauerreihe geflogen), der trotz Gong zumindest hätte angezählt werden müssen. So gesehen hat der Ringrichter bei jedem ein Mal daneben gelegen. (Ausgleichende Ungerechtigkeit???)
    Bei Dirrells Zubodengehen ist nicht klar, ob er auch ohne Arthurs "Beinchen stellen" wirklich gefallen wäre.
    Wenn nicht, hätte der Ringrichter dann nämlich nur Arthur bevorteilt!

    -kurz darauf wird wegen Arthur’s Cut Pause eingelegt(dachte schon die ganz klar unparteiischen^^ amerikanischen Docs brechen den Kampf dort schon ab.)
    <– schade, dass dir die Gesundheit deines Idols so wenig am Herzen liegt, eine reine Vorsichtsmaßnahme zugunsten von Arthur.

    -steht beim Nachschlagen von Arthur viel zu weit weg um rechtzeitig eingreifen zu können.
    <– Ist nur teilweise richtig, weil er ja nicht 12 Runden lang immer in der Nähe sein kann. In dieser Szene sieht er ein wenig unglücklich aus.
    Aber: Nicht der Ringrichter hat Dirrell gefoult, sondern Arthur. Und das Recht dazu hat er nicht, egal ob ein Ringrichte einschreitet, oder nicht.
    Dass müssten er und seine Fans wenigstens zugeben können.
    Wenn auch nicht in der Hitze des Gefechts, dann doch zumindest nach einigen Stunden und eindeutigem Videobeweis.

    Der Ringrichter sollte vom Profiboxsport gebannt werden und es müsste eine Regel geben das Ringrichter und Punktrichter nicht aus dem Land der Kämpfer kommen dürfen.
    <– Ich plädiere auch für mehr Fairness und finde den Vorschlag mit verschiedenen Nationalitäten gut. Der Ringrichte war insgesamt eher schwach. Das schreibt die amerikanische Presse sehr deutlich, ebenso allerdings, dass man froh darüber ist, dass er mit seiner DQ-Entscheidung zumindest nicht auch noch daneben gelegen hat.

    Ich freue mich schon auf den Rückkampf dann schickt ihn Arthur auf die Bretter aber richtig.
    <– Einen Rückkampf könnte im Halbfinale evtl. zustande kommen. Unabhängig davon, wie der ausgeht, hat Arthur in DIESEM Kampf völlig enttäuscht und zurecht haushoch nach Punkten hinten gelegen. Aber in Berlin hätte er sicherlich nach Punkten gewonnen und wir hätten uns das Gesabber von einem "verdienten Sieg" anhören dürfen, weil "König" Arthur zwar in jeder Runde nur zwei Schläge angebracht hat, aber die hatten richtig "kawumm", die 20 Treffer pro Runde von Dirrell zählen in Berlin natürlich nicht, weil Dirrell nur mit "Wattebäuschen" schmeißt…
    Ich frage mich nur, warum ein so toller Boxer wie Arthur, zweimal zu Boden geht, wenn er von Wattebäuschen getroffen wird? (Runde 4 und 7)

    Arthur du bist und bleibst der beste!
    <– Für dich kann er das ja gerne sein, aber objektiv bist du dabei sicherlich nicht.
    Oder meintest du etwa gar nicht der Beste im Boxen, sondern der Beste…
    – im nach Ausreden suchen
    – im seine Fehler nicht einzugestehen
    – in Respektlosigkeit
    – im lächerliche Schlumpfmützen tragen oder Kronen aufsetzen
    – …

    Leck deine Wunden und nutze die Zeit, um dich ein bißchen besser zu informieren!
    Vielleicht wirst du dabei auf ganz viele tolle Boxer stoßen, die man in Deutschland leider nicht ohne weiteres zu sehen bekommt.
    Wahrscheinlich würdest du dich dann für deine unfundierten Kommentare entschuldigen.

  20. Balaban
    28. März 2010 at 17:42 —

    Vieleicht doch ein Sieg für Arthur.
    Wen er es richtig anstellt kann er in den USA hallen füllen, allein weil die sehen wollen das er KO geht. Mit den richtigen marktiting könnte er den Badboy spielen und so statt die Herzen der US-Zuschauer zu gewinnen ihren Hass auf sich ziehen.

    Zum Kampf allgemein.
    Der Nachschlag war nicht Ok, wen auch nachvollziehbar. Dirrel duckt sich eben oft sehr Tief und im eifer des gefechtes kann dann sowas schnell passieren.
    Sicherlich ist Arthur kein techniker und hier weit unterlegen, aber das ist nicht das einzige woran man einen guten Boxer messen kann. Arthur hat Herz, ist kaum Ko zu schlagen und hat einen Hammer nach den man in seiner gewichtklasse lange suchen kann.

    Ich denke, fals es zu einen Rückkampf kommt, geht Dirrel KO. Arthut dürfte viel dazu gelehrnt haben und wen er nicht wieder einen Cut bekommt könnte er denk ich sogar Dominieren.

    Was Zizzy schreibt, Boxen sei wie fechten ist einfach falsch. Viele Große boxer waren keine guten Techniker und trotzdem Weltklasse, das beste beispiel hierfür ist wohl Foreman.

  21. Salgado
    28. März 2010 at 18:21 —

    Einseitige Berichterstattung in Deutschland??? Dann sieh dir mal Forch gegen Direll mit den US-Kommentatoren an, dann weißt du was einseitig ist.
    Desweiteren sucht immer der Gastgebende Promoter das Schiedsgericht aus…das ist überall so und nicht nur in Deutschland.
    Immerhin musste Sauerland gegen drei der Auserwählten Einspruch einlegen, da zu befürchten war, dass diese parteiisch sind.
    Also hat auch Dirells Promoter nichts unversucht gelassen.
    Desweiteren wurde Direll vom Ringrichter 2 mal aus der Bedrängnis geholt. Einmal durch Break weil Arthur Direll mit der Linken hielt um mit rechts zu schlagen, was totaler Blödsinn war und einmal, um den Cut untersuchen zu lassen…
    Desweiteren ist es Tatsache, dass Direll mehrmals tief geschlagen hat, was in den Zeitlupen klar zu sehen war.
    direll hat Arthur vor dem Niederschlag mit dem Unterarm weg gestossen…dadurch war Arthur in der Rücklage und ging deshalb nach dem folgenden Schlag zu Boden.
    Gestern war einfach ein typisch amerikanischer Boxabend.
    Rückkampf in Deutschland und Direll erlebt sein blaues Wunder!!!

  22. 28. März 2010 at 18:24 —

    Letztendlich wurde Abraham 11Runden vorgeführt und war recht chancenlos,da braucht man auch nicht auf tiefschläge behaaren auch wenn es nicht grad die faire art ist.Und man kann nicht davon ausgehen das abraham ihn noch in der letzten runde ko bekommen hätte wenn er es in 11 runden nicht geschafft hat…Ich bin selbst ein abraham fan aber manche leute wollen es einfach nicht neutral betrachten und einsehen das er zu recht disqualifiziert wurde und den kampf wahrscheinlich nach punkten verloren hätte.
    Das Problem von abraham ist die doppeldeckung,man kann nicht technisch gute boxer besiegen wenn man ihre schläge nur in die deckung abfangt und drauf hofft das sich doch einmal eine lücke ergibt und der gegner nicht aufpasst.
    Und man kann nun wirklich nicht abraham von der schlagkraft mit einen georg foremann vergleichen….

  23. Balaban
    28. März 2010 at 18:30 —

    Andi sagt
    …Und man kann nun wirklich nicht abraham von der schlagkraft mit einen georg foremann vergleichen….

    Im vergleich zu gewichtsklasse denk ich schon.

  24. eckmayer josef
    28. März 2010 at 18:42 —

    Lieber Arthur,
    als ein großen Fan von Dir bin ich natürlich über diesen Ausgang nicht
    erfreut, ich glaube jedoch das es Dich noch stärker wird für die Zukunft
    machen, wenn Du daraus lernst, schon von der ersten Runde an zu boxen.
    Dies fordert auch immer Dein Trainer, mit”Du musst mehr machen”.
    Aber Kopf hoch und ich bin trotzdem überzeugt, daß Du als Turniersieger
    aus diesem Turnier hervorgehst.
    Dein Fan
    j.e.

  25. Seekeks
    28. März 2010 at 18:54 —

    @Martin Mause
    Du laberst hier aber eine gequirlte Scheiße……(labern wird außerdem nur mit einem “l”geschrieben)….
    Du machst Dich hier über Chris lustig, dass er über Abraham sagt, er sei “eines” der Besten…und somit seine Rechtschreibung in Frage stellst….
    Hast Du Vollhirn Dir mal Deinen Text angesehen…..???? Damit würdest Du ja sogar in einem 3.-Klasse-Diktat durchfallen….mannomann bist Du ein Spast!!!!!!
    Und wenn Du Abraham doch so lächerlich findest, dann kannst Du Dir ja gerne mal eine von ihm einfangen…..da bleibst Du dann wohl nicht mehr auf den Beinen…ganz im Gegenteil als wenn Du von Deinem Jammerlappen und fürchterlicher Heulsuse Dirrell einen Kinderschlag bekommen würdest!!!!! Sag MAMA Du Spast und lutsch an Deinem Nuckel…..

  26. TokTok
    28. März 2010 at 19:06 —

    Es ist doch ganz einfach Leute.
    Arthur vertraut auf seinen Punch und manchmal reicht es einfach nicht.
    Die ganzen Schläger (Tyson, Hagler, Foremann, Liston …) wurden auch von guten Technikern geschlagen.

    Punch ist eben nicht alles, das hat der Arthur gestern erfahren.

  27. Martin
    28. März 2010 at 19:39 —

    Hallo Seekeks,

    danke für deine Anregungen. Leider merkt man auch dir in deinem unsachlichen Kommentar noch den unglaublichen Schmerz an, dass dein Held 11 Runden lang vorgeführt worden ist.

    Nur so nebenbei:
    Ich habe Chris lediglich zitiert, somit solltest du ihm deine Rechtschreibhilfen anbieten und nicht mir!
    Damit es auch du verstehst: Mein Text steht immer hinter dem Pfeil und der von Chris davor!
    Also beleidigst du nicht mich, sondern Chris, den du eigentlich zu schützen suchst. Echt schade und irgendwie dumm gelaufen – genau wie bei Arthur! 🙂

    Nur damit du es nicht falsch verstehst: ICH ZITIERE DICH:
    “Hast Du Vollhirn Dir mal Deinen Text angesehen…..???? Damit würdest Du ja sogar in einem 3.-Klasse-Diktat durchfallen….mannomann bist Du ein Spast!!!!!!”
    <– Ich amüsiere mich echt köstlich!
    Nur so als Tipp: Nach dem Punkt (also bei einem neuen Satz) immer schön mit einem Großbuchstaben anfangen! Mannomann… das lernt man bestimmt schon in der 2. Klasse!

    Aber das ist hier kein Forum für Rechtschreibung, also wieder zum Boxen:

    Du hast mich leider auch inhaltlich nicht richtig verstanden:
    Erstens finde Arthur überhaupt nicht lächerlich, sondern er ist für mich ein Boxer, dem ich gerne zusehe, weil er eben bis zum Schlussgong einen Kampf entscheiden kann, einen Kampf drehen kann. Seine Kämpfe sind somit in der Tat auch für mich immer attraktiv gewesen. Im übrigen auch die Kämpfe von Tyson, und dennoch ist Tyson wahrlich kein guter Boxer im Sinne von "technisch beschlagen", sondern ein überaus erfolgreicher Boxer aufgrund seiner Schnelligkeit und Schlagkraft.
    Aber im Leben gibt es nicht nur Schwarz und Weiß, sondern jede Menge dazwischen.
    Arthur hat einen aufregenden Boxstil, mit dem er in den USA ein echter Star werden könnte. Dennoch wird er in Deutschland als ein besserer Boxer verkauft, als er tatsächlich ist. Wie gesagt, auch er als Boxer ist von der Leistung her weder schwarz noch weiß, sondern ebefalls dazwischen.
    Sei mal ehrlich: Wie viele Kämpfe von Dirrell hast du vorher gesehen? Hast du Dirrell diese Leistung vorher wirklich zugetraut? Was glaubst du, wie viele Boxer es noch gibt, die ähnlich gut boxen wie Dirrell, aber von denen wir noch nie etwas gehört haben? Wie kann man da unvoreingenommen vom "Besten" sprechen?
    Ich bin da eher vorsichtig.
    Ich traue Arthur ohne weiteres zu, (fast) jeden in dieser Gewichtsklasse ko schlagen zu können. Aber ich bin mir sicher, dass es dort draußen mindestens 10 "Dirrells" gibt, gegen die Arthur im Normalfall höchstwahrscheinlich nach Punkten unterliegen würde. Einen "Über-Boxer" wie vielleicht eine kurze Zeit Calzaghe sehe ich nicht.

    Zweitens wünsche ich mir, dass Arthur weiterhin erfolgreich bleibt und ich drücke ihm auch gern die Daumen, dass er das Turnier gewinnt.

    Aber dabei soll alles fair vonstatten gehen, ohne Fouls wie
    – jmd. runter zu drücken und dabei in dessen Niere zu schlagen
    – jmd. versuchen auf den Hinterkopf zu schlagen
    – sich jmd. mit einer Hand zurechtlegen und festhalten und mit der anderen zuschlagen
    – jmd. ko zu schlagen, der verteidigungsunfähig auf allen Vieren kauert.
    Natürlich soll aber auch keiner unter der Gürtellinie getroffen werden!
    Und wenn das passiert, muss es konsequent geahndet und mit Punktabzug bestraft werden.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und ärgere dich nicht!
    Das persönlich zu nehmen lohnt sich für keinen Boxer der Welt.

  28. Seekeks
    28. März 2010 at 20:16 —

    @M.Mause
    Ich nehme das sicher nicht persönlich….und ich hab auch nie behauptet, dass Dirrell ein schlechter Boxer ist….er war großartig und führte nach Punkten, keine Frage!!!!(Wobei die meisten anfangs gegen A.A.nach Punkten führten…bis zu seinem KO-Schlag). Ich rege mich über dieses Spektakel auf…..
    1. wurde der Kampf mehrfach verschoben, 2. dann die Scheiße mit den Punktrichtern aus der eigenen Stadt, dann 3. der Ringrichter aus’m eigenen Land, dann 15min. später eingelaufen…und und und!!! Und dann die Show mit dem angeblichen KO…UND VOR ALLEM DIESE HEULEREI….
    Verdammt, er ist ein Boxer und kein Golfspieler…er sollte wegen so einem kleinen Schlag nicht gleich anfangen zu flennen….HEULSUSE!!! Das ist es, was mich an diesem Kampf gestört hat….verlieren muss jeder mal….aber nicht durch solche Verarsche!!!!!
    Außerdem sind die Geschmäcker ja auch verschieden…der eine mag Techniker und der andere mag halt richtige Männer(P.S. ich bin eine Frau)….
    Hier in Deutschland hätten wir uns so ein Spektakel nicht erlauben dürfen….wegen Schiebung wäre alles abgebrochen worden…..
    aber die lieben Amis…die Herrscher über den Boxsport!!!! Uuuaaaaaa!!!! Naja, wer seine eigenen Türme dem Erdboden gleichmacht, der kann auch nen Boxkampf manipulieren…….
    So…jetzt gehts mir besser!!!!
    Wieder Freunde….???? ;o)

  29. Martin
    28. März 2010 at 20:36 —

    Hallo Seekeks,

    na klar, nehme das alles eher von der humoristischen Seite.
    Auch ich glaube, dass im Vorfeld unnötige Spielchen gespielt worden sind.
    Das mag deren Art zu sein, um damit klarzukommen, dass die Amis nur noch wenige Top-Boxer stellen oder ein billiger Versuch, wieder ihre Leute nach vorne zu bringen.

    Allerdings habe ich noch ein Gedankenspiel:
    Wäre es dir echt lieber, wenn Dirrell tatsächlich geschauspielert hätte?
    Hieße das nicht im Analogieschluss, dass A.A. selbst einen wehrlosen Gegner, der auf seine fürchterliche Rechte nicht vorbereitet war, nicht hat ko schlagen können?
    Wie hätte A.A. es dann bis zum Schlussgong schaffen wollen, wenn Dirrell sich verteitigt hätte, indem er stiften geht oder die Schläge blockt?

    Ich persönlich glaube nach wie vor, dass keiner einen solchen Abrahammer unbeeindruckt schluckt, sondern ko gehen muss.
    Ob im Nachhinein noch Show dazugekommen ist, weiß ich nicht.
    Jedenfalls sollte das Leben der Boxer oberste Priorität genießen!
    Wenn also keine Show abgezogen worden ist, sondern Dirrell wirklich schwer ko gegangen ist, dann muss man Gehirnblutungen und einen Schlaganfall befürchten. Und dann muss ein solcher Patient so schnell wie möglich untersucht werden.
    Von daher verstehe ich das Bohau um die verspätete Dopingprobe nicht.

    Dein Freund Martin. 🙂

  30. Peppi
    28. März 2010 at 20:55 —

    Für mich hat es nicht danach ausgessehen, dass das Ko vorgetäuscht wurde, allerdings hat Dirrel einen sehr gewöhnungsbedürftigen Boxstiel mit seinem ewigen weggehüpfe und umarmen und dann auch noch die Teiffschläge….

    PS: Abraham ist ist/war meistens Punktemäsig zumindest die ersten 6 Runden hinten! Doch er spielt auf K.O.

  31. Seekeks
    28. März 2010 at 21:17 —

    Hmmmmm…Gedankenspiel!!! Also ich fand, so hart war der Nachschlag nicht, dass er so lange liegen bleiben mußte!!!! Tja, erfahren werden wir es nie!!!
    Ich hätte jedenfalls gern einen Rückkampf, bzw eine Revange!!!!
    Ich mag A.A. sehr…er ist immer so höflich , so wie ein kleiner Gummibär!!!!

    Stimmt, mit der Dopingprobe war da ja auch noch was…..das hab ich aber nicht mitbekommen!!!! Kannst mir ja nochmal ein Statement dazu schreiben…allerdings hab ich jetzt Feierabend und zu Hause leider keinen Pc…kann dann Deine Antwort erat morgen lesen…hab morgen wieder Frühdienst!!!!! Bin schon ganz gespannt!!!1
    Aber eins noch….HÄTTE A.A. RICHTIG GETROFFEN, WÄR ER UMGEFALLEN!!!!! So!!!! ;0))
    Einen schönen Abend unbekannter Weise…..und SCHEIß auf die AMIS……
    Gute Nacht!!!!!!

  32. otne
    28. März 2010 at 22:30 —

    Das ständige Auslage wechseln von Dirrell bedeutet für mich dass er keine richtig kann. Für mich wars ne Schauspieleinlage und die war echt klasse. Eine Wiederholung des Kampfes wäre die einzig richtige Entscheidung.

  33. Megalodon
    29. März 2010 at 07:05 —

    @Seekeks
    “Ein paar stunden vorher gab’s aus Sat1 auch nen Boxkampf im Schwergewicht, da hat der eine zu verstehen gegeben, dass er aufgibt und der andere hat ordentlich nachgeschlagen, da het keiner ein Wort drüber verloren…und bei unserem tollen Abraham, machen sie so’n Wirbel drum”

    Da liegst du leider Falsch! Der Ringrichter wollte den Russen Bokhtov disqualifizieren wegen Nachschlagens, der Promoter lies das aber nicht zu. Warum? Kretschmann wollte den Kampf bereits in der 6. Runde aufgeben, wurde aber von seinem Promoter dazu gedrängt weiterzuboxen da dieser führte, angeblich auch noch in der 9. Runde, ich sehe das aber ein wenig anders.

    @Chris S.
    “Der Ringrichter sollte vom Profiboxsport gebannt werden und es müsste eine Regel geben das Ringrichter und Punktrichter nicht aus dem Land der Kämpfer kommen dürfen.”

    Exzistiert diese Regel nicht schon??? Aber halt nur bei WM-Kämpfen. (Bringt aber auch nix)

    Ich denke auch das in diesem Kampf auch das größte Problem die vielen Fehlentscheidungen des Ringrichters waren,
    diese liessen keinen fairen Boxkampf zu.. auch wenn ich hiermit AA keineswegs in Schutz nehmen möchte da er leider verdient verloren hat. Ob er Dirrel noch ausgeknockt hätte weiß niemand ausser evtl. Dirrell

    Meine Tendenz geht dazu das es kein Knock-Out war und alles noch ein bisschen heikler ist..

    Straft mich lügen oder sonst was aber für mich war der Kampf abgekartet.

    Merkwürdig fand ich alleine schon, das Dirrell nur in seiner eigenen Ecke ausrutscht.. 2x in einem Kampf?

    Also bitte… für mich war das mal wieder ein ganz trauriger Abend in der Geschichte des Boxens.

  34. Fred
    29. März 2010 at 15:26 —

    @Martin
    Meiner unmaßgeblichen Meinung nach war der Abrahammer keiner, sondern eher ein halbherziger, regelwidriger “Wischer”, jedenfalls zeigt das die Zeitlupe aus den verschiedensten Perspektiven; deshalb denke ich, daß dieser “ko” nur der krönende Abschluß einer Reihe von unschönen Manipulationen war.

    Übrigens finde ich den Vorschlag, eine neue Geschlechtsklasse aufzumachen, sehr bedenkenswert. In dieser könnten dann alle Heuldöschen “kämpfen”, völlig ungeachtet Ihres Geschlechts.

    Und gerade, weil diese Seite kein orthografisches Forum ist, freue ich mich über Ihre Kommentare.

  35. TokTok
    29. März 2010 at 16:44 —

    Ich freue mich auch das hier Kommentare geschrieben werden.
    Auf einige primitive Textverfasser ala Seekeks könnte man allerdings verzichten.

  36. Fred
    29. März 2010 at 17:09 —

    ….die sind aber doch im Grunde amüsant, mal abgesehen von der teilweise recht grauenerregenden Orthografie und Interpunktion…:-)

  37. Martin
    29. März 2010 at 19:59 —

    Ich habe mal einige Links aus den USA und England zusammengetragen, aus denen ein paar Infos hervorgehen, die ich bei uns so nicht finden konnte.

    http://www.fightnews.com/?p=41307

    http://www.freep.com/article/20100329/SPORTS18/3290316/1066/Flints-Andre-Dirrell-OK-after-scary-incident-at-JLA
    Dieser Link zitiert, dass Dirrell im Hospital eine Dopingprobe abgegeben hat.

    http://sportsillustrated.cnn.com/2010/mma/boxing/03/28/dirrell.hospital/

    http://www.8countnews.com/news/138/ARTICLE/2445/2010-03-29.html
    In diesem Link ist ein interessanter Hinweis darauf, dass A.A. möglicherweise eine Sperre wegen seines Fouls droht, zumindest in Nevada, aber implizit möglicherweise sogar in allen Bundesstaaten der USA.
    Ich hoffe und glaube nicht, dass es soweit kommen wird.
    Es zeigt dennoch deutlich, dass es sich bei dem Foul keineswegs um ein Kavaliersdelikt handelt und A.A. besser beraten wäre einsichtig zu sein, als nach wie vor zu behaupten, er würde in vergleichbaren Situationenen dasselbe tun und keine Disqualifikation erwarten. [Zitat von A.A. in einem der angegebenen Links während der Pressekonferenz nach dem Fight]

    zu Fred:
    Möglicherweise war der Abrahammer wirklich nicht stärkster Durchschlagkraft, dennoch glaube ich, dass es für einen KO reichen könnte.

    So oder so gebe ich allen Recht, die einen sauberen Boxkampf ohne Possenspiele fordern.
    Das fängt bei undurchsichtigen Terminverschiebungen und Schiedrichteransetzungen an und setzt sich im Ring mit unnötigen Gestikulieren zum Ringrichter oder Schauspieleinlagen fort. Teilweise erinnert das Gehabe eher an italienische Fußballspieler als an harte Boxer.

    Mein Tipp für ein erneutes Aufeinandertreffen:
    Wenn A.A. sich nicht wieder unnötig und rundenlang inaktiv hinter seiner Doppeldeckung versteckt, sondern gleich Vollgas gibt und Dirrell von Beginn an jagt, dann hat er deutlich bessere Karten, einen Rückkampf oder vergleichbare Kämpfe zu gewinnen. Dann würde er nämlich Dirrell oder andere Gegener evtl. mit der Zeit zermürben und so eine bessere KO-Gelegenheit erhalten.
    Gegen Dirrell wird es vermutlich sogar viel einfacher, weil abzuwarten bleibt, wie er sich von dem KO erholt. Vielen Boxer waren nach ihrem ersten KO nicht mehr wiederzuerkennen. Die Amis nennen einen Boxer dann oft “gunshy”, also ängstlich und zögerlich im Schlagabtausch und dadurch oft wie gelähmt, wenn ein Gegner offensiv agiert und sie bedrängt. Könnte mir gut vorstellen, dass Dirrell den KO nicht mehr aus seinem Kopf herausbekommt, so wie er vor der Urteilsverkünding in Tränen ausgebrochen ist. In diesem Fall würde A.A. kurzen Prozess machen können.

  38. 29. März 2010 at 22:04 —

    @otne
    Nur weil ein boxer seine auslage wechseln kann heisst das noch lange nicht das er schlecht ist,wenn du diesen samstag gamboa gesehen hast dann hättest du gesehen was technisch boxen heisst und er hat seine auslage auch andauernd gewechselt.
    Und letztendlich ist es doch so,abraham wurde zu recht disqualifiziert egal ob direll geschauspielert hat oder nicht,er hat eindeutig nachgeschlagen und man muss ehrlicher weise dazu sagen das direll den kampf einfach dominiert hat und man kann auch nicht von einen ko für abraham in der letzten runde ausgehen wenn er es in 11 runden auch nicht hinbekommen hat

  39. ibo
    30. März 2010 at 00:56 —

    hey Leute ich habe zwar den Kampf später gesehen aber wen man Ver ist hat derrill ganz klar den Kampf mit mehr Punkten geführt das Abraham keine Puste mehr hatte hat man auch gesehen.
    Beim Fußball gehört Schauspielern da zu also warum nicht auch beim Boxen wen es so währe
    aber man Mus nur den Kampf sehen und ehrlich sagen das der Abraham bis auf 2runden keine Change hatte verdient gewonnen Dirrell

  40. Norman
    30. März 2010 at 02:38 —

    @ martin mause du hast doch nen schatten alter
    zitat martin mause: Meiner Meinung nach hat sich Abraham wie eine Heulsuse benommen, ständig lamentiert und moniert (wg. angeblichen Tiefschlagens)

    wg. angeblichen Tiefschlagens ?????? weis ja nicht was du gesehn hast aber sicherlich nicht arthur abraham gegen andre dirrell sicherlich waren das tiefschläge 5 stück an der zahl kuck das nächste mal bitte den richtigen kampf bevor du so sinnlose kommentare ab gibts

    zitat martin mauser : Meiner Meinung nach hat sich Abraham wie eine Heulsuse benommen ???? wer hat denn nach dem kampf gehäult weis echt nicht ob deine brille kaputt ist

  41. Martin
    30. März 2010 at 11:33 —

    @Norman
    Ich weiß ganz genau, mit welcher Brille du den Kampf gesehen hast, Norman – mit der gleichen vermutlich wie Waldemar Hartmann. 😉

    Leider ändert das überhaupt nichts an der Tatsache, dass A.A. tendenziös lamentiert. Selbst nach seinem offensichtlichen KO-Foul, lamentiert und gestikuliert er mit Unschuldsmiene.
    Wie gesagt, auch im Fußball ist das schon völlig überflüssig und dient lediglich dazu, den Gegner zu betrügen, indem man ungerechtfertigt, einen Freistoß, Strafstoß, Einwurf oder einen Eckball erhalten möchte oder einfach, um Zeit zu schinden, wenn man in Führung liegt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Andi Möller 1995 im Spiel BVB gegen den KSC durch eine Schwalbe den entscheidenden Elfmeter für das 1:0 herausgeholt hat. Das zog wochenlang Presseberichte über “Faiplay” nach sich und letztlich auch eine zweiwöchige Sperre für Andi Möller. Heutzutage, also nur 15 Jahre später wird es nicht nur nicht mehr geächtet, sondern gehört für viele bereits offensichtlich dazu (vgl. Kommentar von Ibo) – für mich jedenfalls nicht!
    Heute nimmt man das in Deutschlang offensichtlich auch allgemein nicht mehr so genau mit dem “Faiplay”, vor allem nicht im Box-“Sport”.
    Dass Dirrell Tiefschläge angebracht hat, habe ich doch gar nicht in Abrede gestellt.
    Und dass Dirrell zugegebenermaßen mehrere tiefe Schläge angebracht hat, heißt aber nicht im Unkehrschluss, dass jeder Schlag sofort ein Tiefschlag war.

    Mein Kommentar hat sich auf eine bestimmte Situation bezogen, in der sich A.A. über einen Schlag beschwert hat, der auf der “Border Line” war, also an der Grenze, den allerdings der Ringrichter nicht tief gesehen hat.
    Nach dieser “Heulsusen-Nummer” von A.A. hat der Ringrichter ihm direkt signalisiert, er solle weiter boxen, was Dirrell für einen schnellen Angriff ausgenutzt hat. Seltsamerweise konnte Arthur in dieser Situation ebenfalls direkt und augenscheinlich unbeeinträchtigt weiterboxen.

    Und nun komme ich zum Punkt:
    Arthur war durch diesen Schlag überhaupt nicht beeinträchtigt – unabhängig davon, ob der Schlag tatsächlich tief war oder nicht (er war nach der Angabe von A.A. tief, deshalb habe ich “angeblich” geschrieben und nicht, weil ich es werten wollte – das tust du ja im Übrigen zur Genüge).
    Also frage ich mich, was die Aktion soll?
    Warum lamentiert “King Arthur”, wenn es nicht wirklich weh getan hat?
    Bei einem offensichtlichen Tiefschlag zuvor ist Arthur ja auch in die Knie gegangen und hat eine Pause erhalten (völlig zurecht).
    Die Begründung liegt doch nahe:
    A.A. war zu dem Zeitpunkt schon recht frustriert (kann man ja auch gut nachvollziehen, wenn man rundenlang kein Land sieht und sogar zu Boden muss) und wollte sich über seine Lamentier-Aktion einen Vorteil verschaffen, um bspw. auf den Punktzetteln aufzuholen oder den Gegner zu beeinflussen. Das bezeichne ich als “Heulsusenmentalität” und verwundert doch bei jmd., der mit gebrochenem Kiefer noch weiterkämpfen kann. Genau so wie das Weiterboxen mit gebrochenem Kiefer Arthurs Siegeswillen und Schmerzunempfindlichkeit dokumentiert, offenbart die beschriebene Szene sein angekratztes Selbstbewusstsein.
    Dabei hätte er das doch gar nicht nötig gehabt! Er hätte sich lediglich weniger hinter seiner Doppeldechung verstecken sollen. Nur nebenbei bemerkt: Wenn die Gegner der Klitschkos das tun, nämlich nur in Doppeldeckung zu verharren, werden sie von denselben Kommentatoren immer als “Angsthasen” verspottet und das obwohl sie in der Regel 10-20cm kleiner und 10-15kg leichter sind, also allen Grund haben, vorsichtig zu Werke zu gehen. (Ross Puritty war übrigens 1998 mit der Doppeldeckung-Taktig gegen Wladimir Klitschko so erfolgreich, dass er in in der 11. Runde böse ausgeknockt hat.)
    Arthur tut das selbst bei kleineren oder leichteren Gegnern.

    Ich würde dir dringend empfehlen, den Kampf lieber selbst noch einmal zu gucken, am besten etwas unverkrampfter, ehe du dich über Dinge echauffierst, die deine Reaktion gar nicht rechtfertigen. Dann hast du bestimmt auch mehr Spaß beim Gucken!

    Nur für den Fall, dass du nicht weißt, wo du den Kampf sehen kannst, weil du noch nach Waldis Brille suchst:
    http://www.mdr.de/boxen-im-ersten/7203677.html

  42. Jonny
    30. März 2010 at 21:56 —

    Leute Dirrell war für mich ne klasse besser als abraham komisch das diese leute schlecht verlieren können und bischen was hat dirrell auch inden fäusten das hat mann in der vierten runde gesehen abraham auf die 12 da lag erda und wenn mann das zum ende der letzten runden mit der brechstange versucht und dann auch noch unfair wird ich habe mich jedenfals gefreut das dirrell den sieg bekommen hat und mann sieht es ja sauerland will wieder einspruch einlegen weil sie es nicht vertragen das ihr mann verloren hat und ich glaube nicht das er dirrell in der letzten runde noch ko geschafft hätte der bessere soll gewinnen und das war dirrell egal welche boxer ob maske der sowieso nur gegen dritklassige pflaumen geboxt hat und siege zugesprochen bekam die er verloren hat oder klitschko der auf die bretter ging angeblich was im trnken gewesen das sind die die nicht verlieren können und die die mal verlieren müssen zum pychoklemtner siehe bayer

  43. Knos
    31. März 2010 at 14:27 —

    Ich denke ihr seid alle zu sehr auf einer seite!!!!!!!!
    Hier ein paar fakten:

    Dirrell lag nach punkten vorne!
    Dirrell ging du puste noch der 8 aus!
    Arthur ist zu recht disqualifiziert worden!
    Dirrell war nicht bei der Dopingprobe!
    Die Tiefschläge wurden nicht geahndet!
    Arthurs Niederschlag wurde nicht gewertet!
    Dirrell war der bessere Mann!
    Aber Arthur kommt eh immer erst zum ende eines Kampfes auf Turen!

    Freue mich auf einen Rückkampf da bekommt Dirrell Paar auf die Nuss wie Miranda, da diese für mich noch ein wenig besser Boxt als Dirrell

  44. Martin
    1. April 2010 at 16:41 —

    Neuigkeiten zu Dirrell vs Abraham:

    http://www.fightnews.com/?p=41588#more-41588

    http://www.mlive.com/sports/flint/index.ssf/2010/04/andre_dirrell_will_face_friend.html
    <– hier sieht man auf einem Foto übrigens den 2. Niederschlag von A.A., der ebenfalls nicht gewertet worden ist.

    http://www.mirrorspectator.com/wp-content/uploads/2010/03/Abraham.jpg
    <– passend zu Ostern: hier ein Bild vom Unschuldslamm

    http://www.usatoday.com/sports/boxing/2010-03-30-1514492647_x.htm

    @Knos
    Miranda kann überhaupt nicht boxen!
    Er hat lediglich einen sehr harten, aber äußerst langsamen Punch.

  45. murat simsek
    2. April 2010 at 22:08 —

    alles quatsch abraham hat elf runden auf die fresse bekommen.und heult rum wie eine pussy.der boxer dirrel hat dem schläger abraham die leviten gelesen.ausserdem ist er nicht weg gelaufen sondern hat klug geboxt.henry maske und der waldemar haben keine ahnung.die waren von anfang an partaisch.dirrel hat verdient gewonnen da gibt es kein wenn und aber.jeder andere der ohne deckung getroffen wird würde dass selbe machen wie dirrel.aber wenn das selbe mit abraham passiert währe.währe das geheule gross gewesen.

  46. 5. April 2010 at 18:16 —

    Dirrell war einfach besser fertig. Man muss auch mal zugeben, wenn ein anderer mal besser war,ausserdem durch rumstehen und Deckung hoch halten kann man in Amerika kein Kampf gewinnen.

  47. Atilla
    6. April 2010 at 15:32 —

    also ich habe den kampf live gesehen und ich finde das direll abbraham eine box lehrstunde gegeben hat! ehrlich gesagt hatte ich auch keien hoffnungen das abbraham direll noch ausknocken könnte! wenn man 10 runden vorgeführt wird und ziemlich auf die fresse bekommt dann kann man nicht das spiel drehen direll ist kein boxer die vom sauerland ausgesucht werden wie es sonst der fall immer war und das hat abbraham zu spühren bekommen! der beweis: abbraham war so verzweifelt und unterlegen und dadurch der nachschlag von abbraham! das ist so wie wenn man im fussball 10-0 führt und der unterlegende spieler ein frustfaul begeht! ist doch ganz klar macht euch nichts vor!

  48. Rocky Marciano
    16. April 2010 at 07:30 —

    Der Sieg,völlig in Ordnung!Er kann doch nicht sagen das er ihn zu spät gesehen hat.Völlige Ausrede.Direll war klar überlegen und hätte Abraham auch K.o. schlagen können!Ein Rückkampf hätten wohl viele gerne,aber ist nicht möglich,weil das ein Turnier ist.Noch eine Niederlage für Abraham und es sieht bitter aus.Direll ist der bessere.

  49. bil'saba
    30. April 2010 at 12:08 —

    @martin mause

    es ist zwar schon etwas spät, um auf diesen thread zu antworten, aber ich finde Deine kommentare sehr fachlich und unparteiisch. ich lese und schreibe viel im internet, aber es gibt nur sehr wenige schreiberlinge, welche sich bei ihren beiträgen soviel mühe geben, wie Deine beiträge vermuten lassen.

    ich mag arthur abraham, da er auch optisch spannende kämpfe abliefert. er ist zwar nicht der perfekte techniker, aber ein garant dafür, einen kampf auch noch in der letzten runde entscheiden zu können. diesesmal hat er es nicht geschafft, unabhängig davon, ob er disqualifiziert wurde oder nicht. diese erfahrung wird ihm hoffentlich lehren, einen kampf schon in der ersten runde wirklich ernst zu nehmen und sich nicht nur auf seine schlagstärke zu verlassen. einige weltklasseboxer haben eine solche erfahrung machen müssen und geschadet hat es ihnen nicht wirklich. arthur kennt jetzt seine grenzen und nur wer seine grenzen kennt, kann diese erweitern.

    es mag den fans um arthur abraham unfair vorkommen, was in den usa bezüglich des boxsports im und am ring entschieden wird, aber wirklich unfair ist nur die behauptung, dass das in deutschland anders wäre. unabhängig des landes, in welchem ein boxkampf stattfindet, leidet dieser sport und die zuständigen sportler unter korruption und betrug. nicht immer, aber immer öfter und solange die amerikaner behaupten, die deutschen wären korrupt und solange die deutschen behaupten, die amerikaner wären korrupt, findet ein sinnloser schlagabtausch statt, der es den promotern weiterhin ermöglicht, kampfergebnisse auf kosten der fairness zu kaufen.

    Deine schilderung zu einem “verspäteten ko”, der von einigen schreiberlingen als schauspielerische glanzleistung dirells kommentiert wurde, ist fundiert und zeigt Dein diesbezügliches wissen. wer zweifel daran hegt, sollte sich nicht nur Deine links dazu ansehen, sondern sich auch mal mit der menschlichen physis und dem zustandekommen eines kos beschäftigen.

    alles in allem hat es spass gemacht Deine beiträge zu lesen und sie steigern die hoffnung, dass es tatsächlich noch schreiberlinge gibt, welche sich ernsthaft und ausführlich mit einem thema öffentlich auseinandersetzen. jedoch solltest Du Deinen schreibpartnern niemals rechtschreibfehler vorwerfen; denn das lenkt nur von der eigentlichen thematik ab und macht Dich selbst angreifbar.

    bist Du nur am boxen bzw. am sport interessiert oder schreibst Du auch zu anderen themen?

  50. kay
    7. Mai 2010 at 03:26 —

    ich wollte eigentlich nur lesen, aber ich muß denen zur hilfe eilen, die zu recht auf kopfgesteuerte und realitätsfremde kommentare kontra abraham sauer reagiert haben.
    an @bil’saba , @martin mause und alle, die den kampf nur im radio gehört oder als computerspiel in schwarzweiß auf einem 300 pixel-monitor gesehen haben:
    ich finde die kommentare von @martin mause nicht sachlich, von schlechter beobachtungsgabe und von belehrender arroganz den anderen forum teilnehmern gegenüber. die analyse wird dem kampf direll-abraham nicht gerecht und ist eine “kopf-ohne-augen” betrachtung, als hätte man den kampf nur im radio gehört. denn ein kampf hat eine dynamik. dieser kampf hat sogar eine sehr starke dynamik. nur ein “trefferzähler” kann die dramatische wende übersehen, die in diesem kampf stattfand.
    an alle:
    es ist schon verrückt, wie unterschiedlich menschen den kampf wahrnehmen. für mich hat der kampf eine große wende genommen, die unübersehbar war. ich hatte zuerst befürchtet abraham bekäme eine lehrstunde, doch gegen ende des kampfes war direll trotz technischer vorteile völlig am ende und versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. er war einfach nur froh, daß er durch das bedauerliche eigentor von abraham aus dem kampf “aussteigen” konnte. das war dirells rettung. die späte dominanz von abraham am ende des kampfes steht für mich außer frage.
    alle die den drohenden KO für direll nicht sehen wie zb martin, haben meines erachtens keinen blick dafür, wie ein boxer aussieht, der spielt als hätte er noch kraft: direll, dem in den letzten beiden runden außer der erschöpfung deutlich die angst ins gesicht geschrieben steht, nutzt clever und sehr amerikanisch die chance, die ihm von arthur abraham geboten wird um auszusteigen bevor es zu spät ist. zuerst ist direll fitt und selbstbewußt, doch im verlauf des kampfes zeigen auch die gespielt fitten körperbewegungen diese angst. das kann man eigentlich sehr gut sehen, auch ohne psychologe zu sein. weil direll nicht mehr kann, greifen auch seine landsleute “dezent” in das geschehen ein und verschaffen ihm verschnaufpausen.
    auch die amerikaner haben die felle davonschwimmen sehen, sonst wäre man zu abraham wohl großzügiger gewesen. es macht sinn sich mal unvoreingenommen das gesicht dirells im verlaufe des kampfes anzusehen. dort steht alles geschrieben.
    warum muß ein nach punkten deutlich führender boxer in der 11. runde angst haben? weil er befürchtet er könnte es nicht mehr schaffen.
    es wäre der größte karriereeinbruch in dirells karriere geworden.
    alle ampeln standen auf KO. nur mit viel glück hätte sich direll über die 12. runde retten können. das ist und bleibt auch beim zweiten betrachten des kampfes meine überzeugung.
    das ist keine spekulation sondern beobachtung des kampfes und die schlußfolgerung daraus.

    so, lieber martin mause. du bist direll, wie man so schön sagt “voll auf den leim gegangen”! ob es nun show war oder cleverness, erschöpfung oder “angeknockt-sein”, spielt dabei keine rolle. es war in jedem falle dirells NOT.

    nun darfst du gern auch meinen text zerpflücken bis du recht hast.

    oder du schreibst dir wieder unter deiner zweiten identität “bil’saba” eine eigene lob-predigt.

    zum schluß doch eine spekulation?

    prognose: direll wird in zukunft alles versuchen nicht wieder mit arthur abraham in den ring gehen zu müssen. andere boxer werden vorrang haben. ausreden werden kommen. die eventuelle sperrung abrahams in nevada und anderen staaten kommt direll zugute. seine lobby hat genügend macht und damit eine chance das durchzusetzen.

    an arthur: ein bißchen weniger respekt von anfang an würde dir gut tun. du hast es nicht nötig nachzuschlagen. ich weiß, daß du direll den kleinen stubser nur aus mitleid gegeben hast, grüße, kay

    für eventuelle rechtschraipfäler entschuldige ich mich im voraus.

  51. franz
    14. Juni 2010 at 00:47 —

    Abraham ist nichts anderes als ein Kirmesboxer, der gegen gute Leute einfach keine Chance hat!

  52. BoxFREAK
    20. August 2010 at 18:32 —

    genau meine Meinung Kay! Franz: dein Beitrag ist sehr sachlich und genau durchdacht! du hast echt Ahnung! hahahahaaaa… was für ein Experte! Ha ha Haa

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