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Dillian Whyte will ein Rematch gegen Tyson Fury

Herausforderer Dillian Whyte, der im WBC-WM-Kampf gegen Tyson Fury am Samstagabend im Londoner Wembley-Stadion durch TKO6 unterlegen war, will scheinbar erreichen, dass es ein Rematch geben soll. Whyte ist der Meinung, er wäre erst durch das Wegschubsen von Fury richtig KO gegangen.

Auf Facebock macht mittlerweile ein Statement von Whyte die Runde, wo er sinngemäß sagt:

“Der Aufwärtshaken kam und ich war benommen, aber als ich versuchte, wieder zu mir zu kommen, schubste er mich mit voller Wucht und ich fiel um und schlug mit dem Kopf auf den Boden, was illegal ist.
Das ist kein Ringen, das ist Boxen, aber wie immer lassen sie Fury machen, was er will, und er kommt damit durch.
Ich hätte mehr Zeit bekommen müssen, um mich zu erholen und dann weiterzukämpfen.
Ich habe versucht, wieder zu mir zu kommen, und er hat mich mit beiden Händen voll getroffen, ich bin umgefallen und habe mir den Kopf angeschlagen. Das war eine schreckliche Leistung des Schiedsrichters. Ich hätte Zeit haben müssen, mich zu erholen und in meine Ecke zurückzugehen. Tyson Fury kommt mit vielen Dingen davon; er hat gesagt, dass er in den Ruhestand gehen will, aber ich hoffe, dass er nicht in den Ruhestand geht, weil ich noch eine weitere Chance haben will.” – Dillian Whyte

Unmittelbar nach dem Kampf hörte sich das noch so an:

„Es war ein enger Kampf. Ich bin ausgerutscht und dann hat mich der Schlag erwischt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich unterlegen war,“

Soso – jetzt kommt er also mit dem Schubser an. Warum hat er das nicht gleich im Ring oder kurz nach dem Kampf moniert? Die Bilder vom Aufwärtshaken sprechen eine andere Sprache. Wenn Fury ihn nicht weggeschoben hätte, dann wäre er vor Fury erst auf die Knie gegangen und wäre dann der Länge nach in seine Richtung auf den Ringboden gefallen. Diese womöglich als „untertänigen Akt der Ehrerbietung“ zu wertende Körperhaltung hat Fury ihm mit seinem leichten Schubser erspart.

Nach den bis dahin bewerteten Runden sah es auch nicht gerade gut für Whyte aus. Ein Punktrichter gab alle Runden Fury, einer gab zwei an Whyte und einer gab nur eine Runde an den Herausforderer. Mehr als eine Runde man ihm auch tatsächlich nicht geben.

Man kann gespannt sein, ob seine Meinung Unterstützung findet und ob der Verband WBC ein Rematch befürwortet oder nicht. Jeder, der sich die Szene anschaut sieht recht deutlich, dass Whyte auf die Schulter fällt und nicht hart mit dem Kopf zuerst aufschlägt.

Was Whyte will, ist die Gelegenheit ausnutzen und noch einmal richtig Kasse machen, weil er genau weiß, dass er so bald nicht wieder dazu kommen wird. Nach dieser Niederlage ist er kein schlechterer Boxer wie zuvor, aber auch kein besserer. Der Zenit seiner Karriere scheint jetzt überschritten zu sein – und das weiß er ganz genau.

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24 Kommentare

  1. 26. April 2022 at 01:00 —

    „Es war ein enger Kampf. Ich bin ausgerutscht und dann hat mich der Schlag erwischt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich unterlegen war“
    –––––––
    🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
    Delusional Dillian. An diesem Kampf war absolut nichts eng, außer vielleicht Furys Hose. Whyte wurde von Sekunde Eins an dominiert, vorgeführt und dann kalt ausgeknockt. Ansonsten absolute Zustimmung @ fuchs.

  2. 26. April 2022 at 04:46 —

    Es war leider kein spannender Kampf, denn dazu gehören nun mal 2 Boxer und Whyte hat auf ganzer Linie versagt und die ersten 5 Runden verloren.
    Gut, das Wegstoßen war nicht ganz regelkonform…..aber das hat man auch schon von Szilli gegen Sturm gesehen und hatte keine Konsequenzen!

  3. 26. April 2022 at 07:43 —

    Er sollte froh sein, daß Fury in geschubst hat und nicht noch ein zwei Hände hinter geschoben hat, die er dann benommen ohne Deckung gefressen hätte. Das sind die Schläge die meist äußerst ungesund enden können.

    • 26. April 2022 at 14:24 —

      Ganz genau.
      Ich denke, dass dieser eine Treffer jedoch schon gereicht hat, denn Aufwärtshaken scheinen sein persönlicher “Ausschalter” zu sein.

      • 26. April 2022 at 15:26 —

        Eben, aber das ist für den einen oder anderen ( Whyte, Brennov) nicht so leicht nachvollziehbar. Vielleicht wäre es besser gewesen wenn Fury noch mit schweren Händen gegen den in diesem Moment wehrlosen Whyte nachzusetzen. Dann gäbe es zumindest keine Diskussion über das Schübserchen. Aber mal im Ernst, als ob ein 120 Kilo Mann von so einem Schubser ungebremst umfallen würde, wenn er im Kopf nicht schon auf Standby stehen würde. Und noch dazu ist er auf den Rücken gefallen und der Schubser hat 0,nix mit der Kampfunfähigkeit Whyte’s zu tun, das Gerede von ihm ist doch lächerlich. Er wurde klar dominiert und auseinander genommen. Da jetzt solche Ausreden zu suchen ist doch peinlich und unsportlich. Er sollte eher froh sein das es bei diesem Aufwärtshaken geblieben ist und der Kampf vorbei war. Wenn der Ringrichter den Kampf nochmals freigegeben hätte, egal wie langer eine Erholungspause bekommen hätte, Fury hätte ihn noch schwer KO geschlagen und das kann ja auch aus gesundheitlichen Gründen nicht im Interesse von Whyte sein. Er null Chancen und das muß er sich einfach eingestehen. An seiner Stelle würde ich es als gut verdient und die Grenze gezeigt bekommen verbuchen. Ist ja keine Schande gegen einen Fury in dieser Form. Lange nichts gehört von dir, schön das du mal wieder hier bist Adrenalinmonster👍

        • 26. April 2022 at 15:41 —

          Danke. Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt verbale Prügel bekomme…ich war schwer mit Demos und Ausklärungskram beschäftigt und habe versucht andere Leute darauf aufmerksam zu machen, welche Scheiße hier gerade passiert zu unserem “Schutz”

  4. 26. April 2022 at 09:33 —

    Das wegschubsten war nicht korrekt das hat whyte durchaus recht, war mir sofort aufgefallen. dem ringrichter leider nicht. ob man damit ein rematch errechen kann weis ich nicht, aber es zu versuchen ist legitim. der vergleich mit sturm passt nicht, weil da ist keiner KO gegangen. hier hatte das wegschubsten eben schon große auswirkungen. meiner meinung hätte man es nicht als niederschlag werten dürfen, da es keiner war sondern als umschubsten und man hätte den kampf nach einer kurzen erholungszeit (deutlich länger als 10 sekunden) für whyte fortsetzen müssen.
    vielleich kreigt er auch nen kampf um den dann vakanten wbc titel.
    versuchen kann man es ja mal.
    und wenn nicht bleibt er wenigstens im gespräch.

    • 26. April 2022 at 13:33 —

      Wieder mal Quatsch at its worst by Brennov. Wenn der Schubser illegal gewesen wäre, hätte der Ref das auch entsprechend geahndet. Man erinnere nur an den Kampf Lewis gegen Tyson, wo es zu einer ähnlichen Situation vor dem KO kam und Lewis Tyson auch “weggedrückt” hat. Sowas ist durchaus im Rahmen.

      Wenn der Ref beim Kampf zwischen Fury und Whyte hätte penibel und regelkonform hinschauen wollen, was du hier andeutest, hätte er auch Whyte in der vierten Runde bereits disqualifizieren können für seine permanenten Hinterkopfschläge und dem Ignorieren des Breaks.

      Machen wir uns nichts vor, Whyte hat in diesem Kampf seine Grenzen aufgezeigt bekommen und es war jeden ersichtlich, dass zwischen ihm und Fury mindestens eine Klasse Unterschied war.

      • 26. April 2022 at 13:44 —

        🤣🤣🤣🤣🤣👍👍 Top @ Knopster

      • 26. April 2022 at 13:56 —

        seltsame logik nur weil der ref etwas nicht ahndet ist es also regelkonform? ref machen also nie fehler? dass whyte diesen sachverhalt überprüfen lässt ist doch sein gutes recht.

        • 26. April 2022 at 18:09 —

          Woher weißt du, was regelkonform ist und was nicht?

          Fakt ist, der “Schubser” war nicht regelwidrig, da kannste dir das drehen und wenden wie du willst. Whyte wäre auch ohne Tysons Zutun schwer KO gegangen. Er macht es sich jetzt sehr einfach. Llar verloren, keine Chance gehabt und nun auf der Suche nach der zweiten Chance, die er mit der Performance einfach nicht verdient hat. “Es war ein knapper Kampf, ohne den Schubser wäre ich noch voll dabei gewesen, bla bli blub.” Logo!

          Klar, dass das in dein Weltbild jetzt nicht passt. Da hat der Dillian nun jahrelang auf die Chance warten müssen als Number 1 Contender und dann hat er uns allen gezeigt an dem Abend, dass er es nie würdig war, diese Rolle auszufüllen.

          Dass du das jetzt nicht wahrhaben willst, kann ich verstehen. Ähnliche Logik, die du immer mit deinen kruden Argumenten über deinen anderen Fav zu Tage bringst, dem “Greatest Of All Time Purzelbäume”, wenn es darum geht zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist.

      • 26. April 2022 at 17:38 —

        Oder bei Dimitrenko VS Hoffmann, wo Dimi den Timo mehrfach zu Boden gedrückt hat nachdem er ihn niederschlagen hatte.

    • 26. April 2022 at 16:23 —

      Du bist die personifizierte Peinlichkeit hoch 10..

      Legitim.. Was für ein bullshit..

    • 26. April 2022 at 17:16 —

      Brennov was soll das schon wieder? Dir ist schon aufgefallen das Whyte am “schwimmen” war als er wieder stand und das kam nicht vom Schubser

  5. 26. April 2022 at 11:47 —

    Whyte ist ein schlechter Verlierer. Damals gegen Povetkin derselbe scheiß nur das Povetkin ihn gelassen hat. Klar hat er gegen Povetkin gut ausgesehen im ersten Kampf, aber er da genauso böse K. o. gegangen. Der zweite Kampf war kein wirklicher Sieg von ihm. Povetkin war schon kaputt in den Ring gegangen, was mit Sicherheit folge seiner Corona Erkrankung war. Also den Typen Quatschen lassen und soll er sich hin anstellen.

    • 26. April 2022 at 13:38 —

      Vor allem, Whyte hat auch klar gegen Fury gezeigt, was er für eine mangelende Ringintelligenz eigentlich hat. Als kleinerer Mann versuchen den größeren Gegner aus der Distanz auszuboxen, irgendwelche One Punch Schwinger zu bringen, mit denen man eher das Seilgeviert kaputt gemacht hätte und wenn alle Stricke reißen, einfach im Clinch solange auf den Hinterkopf des Gegner schlagen und gepflegt alle Trennkommandos ignorieren.

  6. 26. April 2022 at 13:21 —

    Meine Top-15-HW

    1. Tyson Fury
    2. Oleksandr Usyk
    3. Frank Sanchez
    4. Deontay Wilder
    5. Anthony Joshua
    6. Joseph Parker
    7. Andy Ruiz
    8. Tony Yoka
    9. Joe Joyce
    10. Arslanbek Makhmudov
    11. Dillian Whyte
    12. Filip Hrgovic
    13. Luis Ortiz
    14. Dereck Chisora
    15. Otto Wallin

    Fury = klare #1, würde derzeit jeden schlagen.
    Usyk – würde Wilder, Sanchez, AJ ausboxen, gegen Fury nach Punkten oder late TKO verlieren.
    Sanchez traue ich zu, Wilder, AJ, etc. nach Pts. zu besiegen, er verliert imo aber recht deutlich gegen Usyk.
    Wilder W KO AJ.
    Ab Platz # 6 wird es dann etwas mehr random, hier kann an einem guten Tag jeder jeden schlagen, da wird es auch am meisten Bewegung geben, wenn bspw. Joyce Parker besiegen sollte oder Hrgovic mit einem klaren KO-Sieg gegen Zhang auf sich aufmerksam macht.
    Wie sehem eure Rankings aus?

    • 26. April 2022 at 13:58 —

      meiner meinung bewertests du sanchez deutlich über. er muss erstmal gegen einen gegner dieser liste zeigen, dass er da hingehört wo du ihn hinsetzt.

    • 26. April 2022 at 14:06 —

      Ähnlich wie dein Ranking, jedoch sehe ich Sanchez noch nicht auf der 3. Dazu müsste er erst noch ein zwei Kämpfe gegen Topleute machen. Wallin ist bei mir auf der 10, Chisora seh ich nicht mehr in der Top 15. Makhmudov sehe ich eher weiter hinten. Noch. Joyce vor Ruiz und Yoka.

      • 26. April 2022 at 14:41 —

        Stimmt, Sanchez ist Spekulation. Aktuell rechtfertigt er diese Position noch nicht. Als #4 WBC könnte er aber demnächst Gegner von Deontay (#1) werden, falls Fury tatsächlich abtritt. Das wäre ein Top-Kampf, bei dem Sanchez imo gute Chancen hätte.

        Bei Joyce hängt alles davon ab, ob/wann der Fight gegen Parker kommt und natürlich wie dieser ausgeht. Gewinnt er, sollte er gute Chancen für einen Titelkampf um den WBO oder WBC-Titel haben. Ich sehe da aber momentan eher Parker vorne.

        • 26. April 2022 at 15:01 —

          Ich glaube nicht das Wilder gegen Sanchez in naher Zukunft kommt. Sanchez ist mit seinem Skillset zu gefährlich und noch dazu uninteressant, finanziell gesehen. Da kann Wilder eigentlich nur verlieren. Denke das es Wilder nicht mehr mit der Brechstange versucht wieder WBC Champ zu werden. Denke das er jetzt eher aufs Geld schaut im Herbst der Karriere. Er wird versuchen den Sieger aus AJ-Usyk zu kämpfen. Titel und verdienst steht da in einer guten Relation zu einander auch im Falle einer Niederlage. Auch wenn AJ verliert gegen Usyk, wovon ich ausgehe, würde Wilder vs AJ trotzdem in den Staaten gute Börsen für beide bringen. Sanchez ist eher einer der Erben der jetzigen Top Schwergewichtlern. MMn. Joyce hat sicherlich nicht das Skillset von Parker aber er ist ein richtiger Ochse der hart schlägt und auch verpacken kann. Aber hast schon recht, der Sieger wird ganz oben anklopfen. Ich würde Joyce gern gegen Wilder sehen im Falle eines Sieges gegen Parker. Styles makes Fights und mMn wäre Wilder gegen Joyce vielleicht technisch nicht sonderlich interessant, aber zwei so schlagstarke mit wenig Taktik, könnte ein Schlachtfest werden.

          • 26. April 2022 at 18:10

            Es ist wahrscheinlich, dass Wilder nur noch für einen Big Fight zurückkommt, bspw. gegen AJ. Sanchez hat jedoch über die Reynoso-Bros auch sehr gute Kontakte zum WBC und könnte daher, falls Fury den Titel freigibt, bald PH bzw. Kandidat für einen Eliminator sein. Von daher kann das mit Sanchez auch ganz schnell gehen. Der zweite Kandidat wird tatsächlich der Sieger aus Joyce/Parker sein, der Kampf wurde heute für den 2. Juli in Wembley angekündigt (boxingnews24.com/2022/04/joseph-parker-vs-joe-joyce-on-july-2nd-at-wembley-arena-in-london/). Von daher hoffen wir mal, dass da dann Bewegung hineinkommt und auch Wilder sich bald äußert, ob er überhaupt weitermachen möchte.

  7. Whyte der Jamaikanische Charr

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