Top News

Dillian Whyte vs Oscar Rivas, July 20th 2019, The O2, London

Dillian Whyte vs Oscar Rivas, July 20th 2019, The O2, London

Whyte will Rivas zerstören. Hat er zumindest behauptet. Boxer Bla Bla vor einem Kampf. Oder steckt mehr dahinter? Tatsächlich hat Dillian Whyte nach seiner Niederlage gegen Anthony Joshua im Dezember 2015 sein Boxerleben umgekrempelt: andere Stadt, andere Ernährung, anderes Training, anderer Coach.

Seit Whyte von Mark Tibbs betreut wird, läuft es: neun Siege in Folge kann die Bilanz des „Body Snatchers“ mittlerweile vorweisen, vielleicht bald zehn. Und dafür quält sich Dillian Whyte zurzeit täglich. „Mein Traininglager für den Kampf gegen Oscar Rivas ist die absolute Hölle!“ beklagte sich Whyte beim Radiosender „Talksport“: „Es ist die Hölle vom Anfang bis zum Ende. (…) Ich trainiere zwei- bis dreimal am Tag und mein Team an der Loughborough University überwacht jeden meiner Fortschritte. Da ich mittlerweile schon mehrere Trainingslager in Loughborough hatte, haben wir alle meine Ergebnisse und meine Zahlen und wir wissen genau, wo ich in bin.“

Auch, was seine momentane Trainingskost angeht, fühlt sich Whyte nicht gerade glücklich: „Meine Ernährung ist ziemlich schrecklich, um ehrlich zu sein. Zu Beginn des Camps sind es wenig Kohlenhydrate, viel Eiweiß und Gemüse. Kein Zucker, keine Fette. Um mein Gewicht zu senken und meinen Körper in Bewegung zu bringen. Wenn ich dann ins Sparring gehe, geht es mehr um die ‘Brennstoffversorgung’, mehr Kohlenhydrate, insgesamt mehr Nahrung, weil das Sparring einen kaputt macht. Wenn man zwei- oder dreimal am Tag trainiert, plus Sparring, dann macht einen das wirklich mürbe. Ich esse Süßkartoffeln, braunen Reis, Gemüse. Brot und so was mag ich nicht. Nur gesundes Zeug, gesunde Kohlenhydrate, die auch schnell verbrennen. Ich habe momentan vier Mahlzeiten pro Tag, aber manchmal kann ich nicht alle vier zu mir nehmen. Ich beende das Training und denke nur: ‘Oh, verdammt nochmal’. Dann nehme ich nur einen Protein-Shake und entspanne mich!”

Ein Satz zum bevorstehenden Kampf? Whyte nickt: “Rivas hat eine gute Workrate, er ist ungeschlagen, er geht nach vorne und er ist gefährlich, aber es gibt eine Möglichkeit, damit umzugehen: indem man ihm konsequent ins Gesicht schlägt!“

Sky - Wählen Sie Ihr Lieblingsprogramm!

Große Worte des britischen Schwergewichtlers, dessen Gegner Oscar Rivas sich in den Medien rar macht. Nur wenig hört, liest und sieht man von dem 32 Jahre alten Kolumbianer mit Wohnsitz in Kanada: „Es ist mir egal, was Whyte denkt!“ sagte Rivas zu skysports.com: “Ich habe jahrelang auf eine Gelegenheit wie diese gewartet und jetzt passiert es. Ich freue mich darauf, den Leuten zu zeigen, was ich kann!“

 

 

 

Voriger Artikel

David Allen kündigt KO-Sieg gegen Price an

Nächster Artikel

Boxsport – Telegramm 20 / 2019

1 Kommentar

  1. 4. Juli 2019 at 22:38 —

    Hmm … ausgesprochen gutes Matchup, die Quoten sprechen klar für Whyte. Ich habe keinen klaren Favoriten. Ihr?

Antwort schreiben