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Dillian Whyte: „Ngannou ist dumm und langweilig”

Dillian Whyte: „Ngannou ist dumm und langweilig”

Keine Frage, Freunde werden der britische Profiboxer Dillian Whyte und UFC-Star Francis Ngannou wohl nicht mehr. Seitdem Ngannou vor kurzem erklärt hat, er könne sich vorstellen, in den Boxring zu wechseln, ist er zur Zielscheibe für Whytes verbale Angriffe geworden.

„Francis Ngannou ist noch dümmer als er klingt”, sagte Dillian Whyte beispielsweise in einem Interview, darüber hinaus sei er „langweilig und feige“. Der kamerunisch-französische Kämpfer reagierte anfangs noch zurückhaltend: Ich kenne Anthony Joshua, aber Dillian Whyte? Ich habe erst von ihm gehört, als mir Leute Artikel über ihn geschickt haben. Ich kannte ihn vorher nicht.“ erklärte Ngannou bei „SkySports“.

Doch Whyte stichelte weiter: „Wenn ich ihn eine Kartoffel nennen würde, wäre das ein Kompliment. Er erinnert mich an diesen anderen verblendeten Feigling, an Deontay Wilder. Ein Staubkorn hat mehr Persönlichkeit.“ Zugegebenermaßen hat Francis Ngannou nicht so viel boxerische Erfahrung, gilt aber als einer der mächtigsten Puncher der UFC und ist eines mir Sicherheit nicht: ein Weichei.

1986 in der 10.000 Einwohner-Stadt Batie in Kamerun geboren, muss der junge Francis schon mit 12 Jahren in einer Sandgrube arbeiten. Gegen den Widerstand seiner Familie beginnt er mit dem Boxen. 2013 – im Alter von 26 Jahren – verlässt Francis Ngannou seine Heimat Kamerun in Richtung Paris. Dort angekommen, beträgt die ganze Barschaft des jungen Mannes gerade mal 100 Euro. Ngannou lebt auf der Straße, bis er in einem Boxgym den Trainer Fernand Lopez kennen lernt. Das ist der Wendepunkt. Lopez besorgt Ngannou neue Kleidung, lässt ihn im Gym übernachten, organisiert ihm eine Bleibe. Und trainiert den 26-jährigen, legt ihm den Wechsel zu MMA nahe. Mit Erfolg: zwei Jahre, nachdem er Afrika verlassen hat, ruft bereits die UFC nach ihm. Die ersten sechs Fights gewinnt Ngannou vorzeitig, im Januar dieses Jahres forderte der ‚Predator‘ UFC-Schwergewichtschampion Stipe Miocic heraus, musste sich jedoch fünf Runden lang dominieren lassen und verlor klar nach Punkten.

Nachdem Ngannou auch den Folgekampf gegen Derrick Lewis verlor, ist sein Ruf allerdings etwas angekratzt. Auch Dana White zeigte sich enttäuscht. Ngannou sei der schnelle Aufstieg wohl nicht bekommen, mutmaßte der UFC-Boss und erklärte im Podcast „UFC Unfiltered”: „Ngannou hat eine Menge Dinge, die er privat und beruflich reparieren muss. Wir werden sehen, ob er wieder auf den richtigen Weg zurückfindet.“

Ein erneuter Titelkampf ist für den ‚Predator‘ erst einmal in weite Ferne gerückt. Kein Wunder also, dass Francis Ngannou mittlerweile überlegt, in den Boxring zu wechseln. „Ja, ich würde einen Boxkampf machen“ sagte Ngannou im Gespräch mit „SkySports“: „Jederzeit und gegen jeden. Gegen jedes Top-Schwergewicht. Ich zweifle nicht an meiner Power!”

Dillian Whytes Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Wenn er es will und echtes Geld verdienen will, dann lasst es uns angehen und aufhören, darüber zu reden. Reden wir nicht darüber, tun wir es einfach!“ Ob es tatsächlich zu diesem Kampf kommt? Angeblich will Dillian Whytes Promoter Eddie Hearn mit UFC-Präsident Dana White über einen möglichen Kampf zwischen den beiden Schwergewichten sprechen: „Ich werde mich an Dana White wenden und sagen: Wie soll es ablaufen? Sollen wir das tatsächlich tun? In einem Ring oder in einem Käfig? (…) Ich denke, es gibt eine große Chance, dass es passieren könnte “, zitiert essentiallysports.com den britischen Promoter: „Die Fans haben immer gesagt:  Whyte gegen Ngannou ist ein Knaller. Viele Leute haben großes Interesse an dieser Begegnung. Ich denke, es gibt kolossale Zahlen!“

Was unterm Strich bedeutet: viel Geld für Eddie Hearn. Und damit wird der Kampf „Dillian Whyte vs Francis Ngannou“ wieder ein Stück wahrscheinlicher!

 

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1 Kommentar

  1. 28. Mai 2020 at 17:46 —

    Typisch Dillian W. : immer beleidgen.
    Was anderes kann dieser Typ nicht.
    Er redet schon wie ein Weltmeister und tut so als ob er ca. 9 jahre nicht geschlagen wurde……

    Oh Mann, nicht mal Wladimir der fast 10 Jahre Weltmeister war, hatte so eine große fresse …

    ICh hoffe Povetkin wird ihn besiegen und dann ist Ruhe …
    Dass er wirklich denkt, dass er WIlder und Tyson besiegen kann, ist schon so Lächerlich ….

    Labern kann er gut …. Er wird niemals Weltmeister und sollte das akzeptieren… Solange es Wilder gibt , tyson fury, Anthony kann er das vergessen …

    Außerdem sehen ich als kommenden Boxer daniel dubois, Tony Yoka , und da gibt es noch so einige …

    Povetkin hat bereits Mit chisora , Hunter gute Sparringspartner und wird Alles geben.
    ER weiß das ist seine LEtzte Cha… um noch einmal Weltmeister zu werden bzw. einen Herausfodern zu dürfen

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