Top News

Die WBA und die ihre Titel

Am vergangenen Wochenende wurde der reguläre WBA-Gürtel im Schwergewicht neu ausgeboxt, ohne das der eigentlich kampfbereite Weltmeister Charr dabei eine Rolle gespielt hat. Die WBA schreibt ihre eigenen Gesetze. Damit nicht genug. Vor Jahren hatte der Verband noch hoch und heilig versprochen, die Anzahl der Titel zu reduzieren. Genau das Gegenteil ist eingetreten.

Machmoud Charr wurde von Promoter Don King mit voller Absicht ausgetrickst. Er hatte nicht das richtige Visum, um seinen Titel in den USA verteidigen zu können. Fraglich ist allerdings, warum King und nicht der Hamburger Promoter Ceylan sich um diese organisatorische Angelegenheit gekümmert hat. Charr wurde kurzerhand von der WBA zum Champion in Pause erklärt. Es lief “wie am Schürchen” für Don King und Trevor Brian. Brian durfte dann gegen Bermane Stiverne um den dann vakanten regulären Titel kämpfen. Brian siegte durch TKO 11 und muss nun binnen der nächsten 120 Tage, also bis zum 30. Mai 2021, gegen Charr antreten. Bleibt abzuwarten, ob dieser Kampf jemals zustande kommen wird.

Das bereitet natürlich etwas Stirnrunzeln. Noch mehr Falten auf der Stirn bekommt man, wenn man hört, dass die WBA Manny Paquiao wegen „Inaktivität“ den Titel entzogen hat. Auch Pacqiao wurde zum Weltmeister in Pause erklärt und es ist ungewiss, wie das für Pacquiao weiter gehen wird. Laut WBA wurde der Kubaner Yordenis Ugas zum Super-Champ erklärt. Lauft Boxrec ist dieser Titel vakant. Logisch wäre jetzt, dass Ugas gegen Pacquiao kämpfen müsste. Aber was die WBA vor hat, ist noch nicht bekannt.

Cruisergewichtler Beibut Shumenov ist der nächste Kandidat, der seinen WBA-Titel wegen langer Inaktivität verloren hat. Neuer Weltmeister ist der bisherige Interim-Champ Ryad Merhy. Der Belgier muss binnen 30 Tagen Verhandlungen mit dem Kubaner Dorticos aufnehmen und gegen ihn kämpfen. Welche Rolle Shumenov dabei noch in Zukunft spielt, weiß man nicht.

Statt gerade in dieser schwierigen Corona-Krise die Lage zu beruhigen, sorgt die WBA für Wirbel. Hat man vielleicht Angst, dass man zu wenig Geld verdient? Boxer zum „Weltmeister in Pause“ zu erklären und einen völlig überflüssigen „Gold“ Titel einzuführen, spricht nicht gerade für eine Titelreduzierung. Dass sich die WBA mit solchen Methoden und Tricksereien nicht gerade beliebter macht, sollte wohl klar sein.

Voriger Artikel

Boxpodcast 280 - Mahmoud Charr und der WBA-Wahnsinn

Nächster Artikel

Boxsport Short News 03.02.2021

48 Kommentare

  1. 3. Februar 2021 at 03:14 —

    Bei der WBA zieht sich das ja durch alle Gewichtsklassen. Nächstes Beispiel ist das Mittelgewicht, wo nach dem Aufstieg Canelos ins SMW jetzt Ryota Murata – nach einer Titelverteidigung gegen Butler – zum Superchamp ernannt wurde. Gemäß den Regeln muss er also keine Pflichtverteidigungen mehr bestreiten, und das, obwohl er in den Augen der meisten Beobachter ein Paperchamp ist, der wahrscheinlich weder gegen Andrade, noch gegen GGG oder Charlo irgendeine Chance hätte.

    Bei Paq/Ugas könnte ich mir die Absicht vorstellen, zwischen Spence jr. und Ugas einen Vereinigungskampf herbeizuführen, da sollen ja seit längerem schon Gespräche laufen, während der Senator Spence eine Abfuhr erteilt hat und Richtung Ryan Garcia tendiert. Da das dann ein Non-Title-Fight wäre, steckt aller Wahrscheinlichkeit tatsächlich Geldgier hinter dieser Entscheidung. Ebenfalls bizarr: Gervonta Davis, Superchamp im Superfeder-, „Regular World“ Champ im Leichtgewicht. Dazu kommen die „Gold“-Titel, offenbar eine Art Pausenbrot für verdiente Veteranen wie R. Helenius, Y. Mendy, F. Chudinov, R. Rios, I. Barroso und ähnliche – außer Vergil Ortiz jr. ist da kein einziger „echter“ zukünftiger Titelkandidat dabei, reiner Etikettenschwindel und pure Geldmacherei.

    Allerdings profitieren nicht nur die Verbände, sondern natürlich auch die Boxer selbst von der Titelflut, schließlich gibt es auch noch Interim-, Silver- und Regional Belts. Am Ende dieser Entwicklung wird sich einfach jeder Boxer entlang der Rangliste ein blechverziertes Stück Kunstleder umschnallen können und alle sind glücklich.

  2. 3. Februar 2021 at 06:22 —

    Die WBA ist für mich schon damals gestorben als die Sturm zu super Weltmeister befördert haben !!!!Als dank das er Jahre lang vor ggg davongelaufen ist

  3. 3. Februar 2021 at 10:18 —

    Hier steht zwar die WBA am Pranger, aber der WBC ist da kein Stück besser….ständig neue und verschiedene WM pro Gewichtklasse, beim WBC auch noch eine neue Gewichtsklasse….klar ist das alles Geldmacherrei! Ok, die Verbände sind auch Unternehmen und wollen Geld verdienen, sollen sie auch, aber bitte nicht so verwirrend das selbst Hardcorefans des Boxens kaum noch durchblicken, die WBA und auch der WBC vergeben im Schnitt pro Gewichtsklasse 70 verschiedene Titel….regionale wie internationale!

    Nehmen wir mal den WBA-Super-Champ-Titel….ursprünglich war es ja so angedacht das wenn ein WBA-WM seinen Titel mit einen Gegen-WM vereinigt wird er zum Superchamp ernannt….eigntlich gar keine so schlechte Idee, aber mittlerweile wird dieser Titel nach Lust und Laune vergeben und hat mit dem eigentlichen Regelwerk nichts mehr zu tun!
    Beim Gold-Champ weiß ich immer noch nicht so wirklich was er zu bedeuten hat, auch Interims-WM-Titel werden nicht nach Dringlichkeit vergeben sondern ebenfalls nach Lust und Laune!

    Das jetzt Shumenov seinen Titel mal einfach so verloren hat entbehrt eigentlich auch jeder Grundlage, auch wenn man sagen muss das Shumenov von Beruf eher Sohn ist und das Geld seines alten Herrn verballert….natürlich hat Shumenov im Cruiser sehr unregelmäßig geboxt und auch sehr selten.
    Oder der Franzose Arsen Goulamirian der vom Interims-WM der WBA zum Super-WM der befördert wurde….nicht nachvollziehbar!

    Bei Charr wurden schlichtweg die Inerressen der WBA und von Don King vertreten, auch nicht wirklich seriös!

    So könnte man unendlich weiter schreiben…………

    Da sind mir doch die IBF; WBO, und vor allen Dingen die IBO x-mal lieber, auch die haben Dreck am Stecken, aber der hält sich in letzter Zeit eher in Grenzen und sie produzieren, zumindest derzeit, nicht irgendwelche Pseudotitel!

    • 3. Februar 2021 at 11:08 —

      Ps.: Eine Sache hatte ich noch vergessen…wenn es in einer Gewichtsklasse einen WBA-Super-WM gibt, warum zum Teufel braucht es dann noch einen regulären WM, der spielt zumeist sowieso keine große Rolle….und erkläre das mal einen Aussenstehenden der zwar gerne Boxkämpfe schaut sich aber mit dem Regelwerk und dem ganzen Drumherum nicht auskennt…..man erntet nur ungläubige Blicke!

      • 3. Februar 2021 at 12:01 —

        ja und dazu dann noch eine interims wm eine gold wm und einen wm in recess oder so 🙂 und vielleicht noch eine unified champion dazu.

        • 3. Februar 2021 at 12:44 —

          Sieh es so, durch den Superchamp Status hat es dein heimliches Idol zumindest mal geschafft irgendwo ne Erwähnung zu erhalten, auch wenn nur das jahrelange aussitzen und inaktiv sein mit seinem “Gürtel” war.

      • 5. Februar 2021 at 09:13 —

        An sich ist der Super Titel gar nicht verkehrt!
        Eine Art Bonus den ein Weltmeister bekommt wenn er dann Wirklich was geleistet hat ,zb bestimmte Anzahl von Verteidigungen so wie ggg ,oder klitschko der fast 10 Jahre dominiert hat !
        Aber wenn der Weltmeister verliert dann ist auch der Super Titel weg ,und darf nicht neu ausgeboxt werden ,so wie es mal geplant war !!!
        Natürlich bringen mehr Titel mehr Geld ,aber der sportliche Wert ist dahin !wenn Mann noch 10 Jahre zurück denkt wäre dann ein Charr Weltmeister geworden?,ich denke nicht mal im Traum!
        Weil es einfach um Welten bessere Boxer gibt als ihn !

        • 6. Februar 2021 at 01:46 —

          Gegen Weltklasse-Boxer wie Jean Marc Mormeck oder Alex Leapai alias der französische und der australisch-samoanische Tyson hätte selbst ein Charr an guten Tagen und mit wohlwollenden Punktrichtern gute Chancen seinen WM-Titel einige Jährchen zu verteidigen.

  4. 3. Februar 2021 at 12:05 —

    Ich meine auf der einen seite ist es ok einen champ den titel zu entziehen wenn er z.b. 1 jahr oder 18 monate nicht geboxt hat. aber dann muss ich ihm auch die möglichkeit geben zu boxen (bzw. um den titel zu boxen). daher müssen auch für die PH klarer regeln gelten und das gibt es bei der wba auch nicht. das beste ist einen wm zu haben (im hw habe wir das nach dem kampf fury – joshua) wobei dieser wm auch verpflichtet sein muss seinen titel/status regelmäßig auch gegen die besten (also PH) und wenn es keine PH gibt dann gegen annehmbar herausforderer zu verteidigen. sonst ist er eben auch kein wm mehr denn dieses status hat man nicht in alle ewigkeit.

    • 3. Februar 2021 at 12:47 —

      Und wenn sie bei Charr konsequent gewesen wären, hätten sie ihm den Gürtel bereits 2018 bei der WBA wieder entziehen müssen. Durch die jahrelang Untätigkeit sieht man hier doch auch welchen Stellenwert Charr und sein “Gürtel” für den Verband hatte. Richtig…nämlich keinen.

      • 4. Februar 2021 at 09:18 —

        nein hätte sie nicht. sie hätte ihm aber schon 2018 die möglichkeit geben müssen zu kämpfen und wenn er das nicht tut dann entziehen bzw. champ in recess. aber mit ihrem handel hat sie jeden kampf um den titel unmöglich gemacht!

        • 6. Februar 2021 at 01:36 —

          Der Titelhalter hat sich alleine um die freiwilligen Titelverteidigungen zu kümmern.

          Die Verbände sanktionieren die Titelverteidigungen dann nur dementsprechend.

          Oder eben nicht und der Herausforderer wird abgelehnt.
          (Weil er nicht in den Top15 des jeweiligen Verbandes gelistet ist, als zu schwach eingeschätzt wird, eine Titelvereinigung oder Pflichtverteidigung Vorrang hat, etc.)

          Dann ist ebenfalls der Titelhalter in der Pflicht andere Alternativgegner zu suchen und vorzuschlagen.

          Bezüglich der Pflichtverteidigungen muss Charr froh sein, da er sich ohne wenigstens 3 Jahre lang “Weltmeister” nennen durfte.
          Gegen die wirkliche Top15 im Schwergewicht geht er nämlich nicht einmal über die Runden.

          • 6. Februar 2021 at 01:57

            So sieht es aus. Punkt und es gibt nix mehr hinzuzufügen! Selbst gegen cruiser top10 geht er nicht über die Runden!

          • 6. Februar 2021 at 10:50

            Brennov hat da schon ganz recht!

            Die WBA hat Charr als WM bestimmt und damit hätte die WBA auch Kämpfe für den WM ermöglichen müssen. Und wenn der WM keine Lust darauf hat, seinen Titel zu vertreidigen, dann hätte die WBA dem WM den Titel aberkennen müssen.

            Die WBA hat aber mit ihrem “konstruktivem” Handeln jeden Kampf für Charr unmöglich gemacht und deswegen konnte die WBA dem WM auch nicht seinen Titel aberkennen.

            Charr dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben und das auch noch mit seinen limitierten Boxfähigkeiten zu begründen, ist eines jeden Kritikers absolut unwürdig. Nicht umsonst richtet sich die internationale Kritik in diesem Falle ja auch ganz eindeutig gegen die WBA und nicht gegen Charr!

            Wenn ein Verband Fehler macht, können daran nicht die limitierten Skills eines Boxers schuld sein. Und wenn ein WM unrühmlich limitiert ist, dann sollte man ihn in einen regulären Kampf den Titel streitig machen. So einfach ist das!

          • 6. Februar 2021 at 16:46

            Das, was der griechische Gott des Halbsquats da völlig richtig ausführt, geht in gewisse Quadratschädel einfach nicht hinein. Ich glaube einfach nicht, dass man so doof sein kann. Ja, dicker schwabbel ist sicherlich doof, keine Frage, aber selbst er dürfte mitbekommen haben: Ja, die „internationale Kritik“ (die im übrigen diverser ausfällt, als man hier in Deutschland annehmen könnte, man muss sie halt auch lesen) richtet sich gegen die WBA, aber sie ist zu 99,9 Prozent deshalb noch lange nicht pro Charr.

            Sie richtet sich gegen die Installation eines lächerlichen „World Regular“ Titels – mittlerweile in fast allen GK, nicht nur im HW. Das Schwergewicht hat(te) nur einen der lächerlichsten Vertreter dieser „Titelträger“ – nämlich eben den Syrer. Und Bryan ist eben auch nicht viel besser und die Art und Weise, wie er zum „Titel“ gekommen ist, nämlich durch die von langer Hand geplante und von der Coronasituation unterstützte Manipulation von Don „Lügen ist mein Kerngeschäft“ King.

            Keine Sau interressiert sich für Charr außerhalb seines kleinen Fanzirkels. Er ist genauso durch Manipulation, nämlich durch jahrelanges Antichambrieren bei Mendoza und seinem Sohn, zum „Titel“ gekommen wie jetzt King. Sein „WM-Kampf“ gegen Ustinov war jahrelang die lächerlichste und peinlichste Titelvergabe des Boxens weltweit. Jetzt ist diese Peinlichkeit zugegebenermaßen nochmals über-, oder eher unterboten worden. Wobei der Kampf selbst, also Bryan gegen Stiverne, hundertmal besser war als der des Syrers gegen den russischen Tanzbär, aber die Art und Weise, wie er zustande kam, hat definitiv für ein neues Lowlight gesorgt.

            Es nützt nichts, dass ein paar Boxforen oder Pressepools die WBA aberkennen – alle müssen das tun. Allen voran die Boxer! Dann natürlich auch die Promoter und Veranstalter und die nationalen/lokalen Sportverbände. Die WBA an sich hat überhaupt keine Macht – es ist nur eine venezolanische Familie mit ein paar Supportern. Niemand zwingt dich als Boxer, die WBA-Schiene zu fahren, nicht, dass die anderen Verbände sehr viel besser wären, aber du kannst genauso versuchen, bspw. WM der IBO zu werden, das ist ein relativ skandalfreier Verband bis jetzt. Du kannst auf die „WM“ einen großen Haufen scheißen und versuchen, EBU-Champ zu werden oder einfach gute Kämpfe zu bekommen und die Sanktionsgebühren nicht bezahlen. Mayweather hat mehrfach seine Gebühren nicht bezahlt, weil sie ihm zu teuer waren, bzw. er den Wert des entsprechenden Gürtels als zu gering einschätzte.

            Die BOXER und die Fans sind in erster Linie die Manipulierten der Titelflut, aber sie profitieren auch davon, denn Ugas darf sich jetzt „Superchamp“, Bryan „World-Champion“, aber auch jemand wie der Belgier Ryad Mehry – und zwar ohne überhaupt jemals einen WM-Kampf bestritten zu haben (außer um den „Interim“-Titel). Seinen einzigen Kampf gegen einen einigermaßen bekannten Gegner, den Franzosen Arsen Goulamirian hat er durch TKO verloren. So einer darf sich jetzt „WM“ nennen und steht historisch damit in einer Linie mit Evander Holyfield, Guillermo Jones, Dennis Lebedev. Noch Fragen?

          • 6. Februar 2021 at 16:57

            *Er ist genauso durch Manipulation, nämlich durch jahrelanges Antichambrieren bei Mendoza und seinem Sohn, zum „Titel“ gekommen wie jetzt Bryan (nicht King natürlich).

          • 7. Februar 2021 at 08:57

            Je lauter das Blöken, desto mehr Schaf!

            youtube.com/watch?v=4iuJ2dNSD60

  5. 3. Februar 2021 at 12:20 —

    Ich bin die deutsche online Schwergewicht-Nr 1 bei Fight Night Champion, wo bleibt mein WBA Gürtel???

  6. 3. Februar 2021 at 13:35 —

    @ PhantomPunch:

    Wenn Du 100.000 US-Dollar an die WBA überweist … kein Problem.

    • 3. Februar 2021 at 14:23 —

      Funktioniert das wirklich so? Ich habe bisher noch in keiner Fachzeitschrift lesen können, dass man sich mit Schmiergeldzahlungen einen Titel kaufen kann, hm!

      Aber ja, es läuft wirklich so und nein, das wird niemals in einer Fachzeitschrift erwähnt werden, aber man kann es sich zusammenreimen, wenn man nicht alles für bare Münze nimmt, was die Presse meldet.

      • 3. Februar 2021 at 15:28 —

        … wenn man nicht alles für bare Münze nimmt, was die Presse meldet?

        • 3. Februar 2021 at 16:26 —

          @ schreiberling – als offizieller Vertreter der Lügenpresse würde ich es an deiner Stelle nicht riskieren, einen die Wahrheit so schonungslos ans Licht zerrenden Medienkritiker wie unser diggerle zu hinterfragen. Der Mann kann sogar zwischen den Zeilen lesen!

        • 3. Februar 2021 at 18:03 —

          Nein, das war nicht an den Schreiberling gerichtet!

          Wie unschwer zu erkennen ist, ist dieser Artikel, so wie auch die anderen letzen Artikel vom Schreiberling sehr neutral gehalten.

          Es war eher an Dich gerichtet, bzw. auf einen Deiner dämlichen Kommentare bezogen, in welchem Du rumgeprahlt hast, dass es Dich gar nicht erst interessiert, was wirklich hinter den Kulissen los ist!

          Aber blök ruhig weiter, adi, das kannste am besten!

          • 3. Februar 2021 at 18:32

            diggerle, kleiner drolliger Erklärbär … erklär mir bitte weiter, wie die Welt wirklich ist, ohne dich verstehe ich das einfach nicht. Nicht nur ich, die ganze Welt braucht diggerle wie dich, die sich groß und stark den Ungerechtigkeiten, die auf dieser Erde ganz allgemein und im Boxsport im Speziellen, tagtäglich vor unseren wachen Augen ablaufen, aber die wir – ohne deine Hilfe – niemals verstehen werden. Du bist stark, mein diggerle, und du, nur du kannst es schaffen, wenn du es nur willst!

            Aber, mal ein kleiner Tipp, du Troll: solche Artikel über die korrupten Machenschaften iwelcher Verbandsobersten bei der WBA, WBC, WBO oder ab und zu auch der IBF/NABF kannst du ungefähr jeden Tag in den „Fachmagazinen“ lesen. Fünf davon. Und auf Twitter, Insta, TikTok und anderen SM noch etwa 10.000 Posts irgendwelcher selbsternannten Meinungsführer, die in diese Richtung gehen. Du musst halt nur Englisch können, oder Russisch. Ein Problem für dich?

          • 3. Februar 2021 at 19:09

            youtube.com/watch?v=4iuJ2dNSD60

  7. 3. Februar 2021 at 14:07 —

    Ich gehe Stark davon aus, dass Charr seine Titel Mehrmals Verteidigen wollte, aber es ging nicht . Ich denke du kannst als Boxer nicht einfach Kämpfen , wann du möchtest und musst das der wba immer mitteilt. Ich denke Vieles wissen wir nicht , was da so alles abgeht .
    außerdem war Charr ja auch mal positiv getestet und allein deswegen konnte er ca. über ein Jahr nicht mehr Boxen.
    Danach ging das mit Don King los.

    Charr meinte ja auch das er kämpfen möchte aber man lässt ihn nicht.
    Ich glaube -charr. Wieso sollte er nicht gegen machbare Gegner antreten und dadurch gut verdienen. Sie haben ihn einfach nicht Boxen lassen. Drecks WBA

    • 4. Februar 2021 at 09:20 —

      du scheinst es als einziger verstanden zu haben!

      • 4. Februar 2021 at 10:10 —

        Nee er hat es nicht verstanden…..mir kann keiner glaubhaft erzählen das ein Boxer in 3 Jahren keinen einzigen Kampf bestreiten darf!
        Gut, es gab einige Kampfansetzungen und genau so viele Absagen aus diversen Gründen, aber es wäre sicherlich möglich gewesen die ein oder andere freiwillige Titelverteidigung zu beantragen und die wäre sicherlich auch genehmigt worden da es für den Verband ja Sanktionsgebühren zu kassieren gibt!
        Oder mal den ein oder anderen Stay-Busy-Kampf einschieben, aber darauf hatte Charr auch keinen Bock……Charr wird in die Geschichte eingehen als der WM der 3 Jahre diesen Titel getragen hat und damit kein Geld verdient hat!….Frage mich so wie so wovon der lebt!?

        • 4. Februar 2021 at 13:16 —

          natürlich hätte er nicht titel kämpfe bestreiten können aber wozu? hätte das seine situation bei der wba geändert? nein. Charr hat zig mal einen antrag auf freiwillige TV gestellt aber die wurde wegen den rechtlichen schwierigkeiten mit oquendo und bryan nicht genehmigt. sorry aber hier nur charr die schuld zu geben ist unsinn. ja charr wurde auf ähnlichem wege wm aber er hat vorher immer geboxt auch auch gegen jeden und hat da auch die ein oder andere niederlage kassiert. dass er jetzt wo er wm geworden ist (und zwar wie die jungfrau zum kind) diesen titel auch verteidigen wollte und nicht kämpfe ohne titel machen wollte sollte klar sein. und auch gegen bryan wollte er sichtlich kämpfen. und ich würde wetten er will es immer noch. aber ob king das will. mal sehen wie sie ihn diesmal betrügen werden wenn der kampf nicht bis mai kommt!

          • 4. Februar 2021 at 13:46

            Du widersprichst dir doch selber. Char war immer bereit aber wenn der Verband ihn nicht lässt, dann bewegt er sich natürlich nicht. Wieso auch? Sich in der Opferrolle des gegeiselten WMs zu sehen, dem Steine in den Weg geworfen werden, klingt auch einfacher. Ist doch ne Doppelmoral. Was ist ihm wichtiger, zu zeigen, dass er der Boxer ist, der immer bereit ist gegen jeden zu kämpfen oder der Paperchamp, der sich hinter den Regularien des Verbandes versteckt? Wenn letzeres der Fall ist, ist er auch noch nicht mal besonders schlau dabei vorgegangen. Zum einen hat er in den drei Jahren keinen Cent damit verdient, zum anderen hat er sich gegen die guten Boxer, mit denen er sich ja immer gerne messen wollte, auch noch unattraktiv gemacht. Und seinen Titel ist er jetzt auch los. Bleibt unter dem Strich auf Charrs Habenseite so gesehen gar nichts mehr.

        • 4. Februar 2021 at 15:02 —

          Komplett korrekt, was Marvin und Knopster schreiben, klickt einfach mal bei Boxrec auf „World Boxing Association International Heavy Title“ in Charrs Resumee, da erscheint eine Liste, wer früher alles den Titel getragen hat bis heute. „Unser“ Manuel/Max/Mahmoud ist der Nutznießer der WBA-Konfusion, nicht das Opfer. Nach der peinlichen Niederlage gegen den CW Mairis Briedis bestritt er zwei Kämpfe, erst gegen Andrei Mazanik (Rekord heute: 13 –11) und dann gegen Sefer Seferi, ebenfalls ein Ex-Cruiser. Diesen Kampf gewann er knapp, ich hatte es damals 96-94, die PR natürlich etwas deutlicher für Charr. Das qualifizierte ihn dann für den „WM“-Kampf gegen Ustinov, der seine letzten zwei Kämpfe ebenfalls gegen bekanntes HW-Fallobst gewonnen hatte: Konstantin Airich und Raphael Zumbano. Sportlich gesehen einfach nur Mitleidserregerniveau.

          Nach dem WM nur noch Skandälchen wie die „Mein-Deutscher“-Pass-Lüge und der Versuch, mittels illegalen Medikamenten den „Traumkörper“ zu erreichen, der stets auf seinen Plakaten zu sehen ist, und sich dann urplötzlich zu einer Pommeswurst verwandelt, sobald er einen realen Boxring betritt. Der Rest: siehe Marvin und Knopster.

  8. 3. Februar 2021 at 14:20 —

    Ich denke du kannst als Boxer nicht einfach Kämpfen , wann du möchtest und musst das der wba immer mitteilen. Ich denke Vieles wissen wir nicht, was da so alles abgeht.

    ———-

    Sehr gut erkannt pumA; denn da geht eine ganze Menge ab, von dem der Konsument am besten nichts wissen soll. Und wenn man jetzt hinterfragt, warum es in einem sportlichen Wettbewerb überhaupt zu solch einer Intransparenz kommen kann, dann erschliesst sich schnell die Logik, dass da aus finanziellen Gründen etwas Unfaires abläuft, was ja auch immer wieder mal, so wie jetzt mit der WBA, Charr und King, an die Öffentlichkeit gelangt.

    Anstatt jedoch die Verbände anzuklagen, welche ja zu sportlicher Fairneß verpflichtet sind, wird lieber aus persönlichen Befindlichkeiten oder auch schlichtweg wegen Unwissenheit, auf dem schwächsten Glied herum gehackt. Kein Wunder, dass sich da die Verbände in keiner Pflicht sehen, daran etwas zu verändern!

  9. 4. Februar 2021 at 13:19 —

    scheinbar haben deutsche schwergewichts HW immer das gleiche schicksal. schmeling wurde damals nach dem sieg gegen lewis um seinen titelkampf betrogen, schulz wurde gegen foreman betrogen (und auch vom gedopten botha) und charr jetzt gegen bryan von der wba und don king.

    • 4. Februar 2021 at 14:31 —

      Wieso wurde Schmeling nach seinen Sieg gegen Louis um einen WM-Kampf betrogen?
      Ja, Botha war gedopt, aber Schulz hat in dem Kampf eh fast alles falsch gemacht um überhaupt eine Siegchance zu haben!
      Charr ist kein Deutscher !

      • 4. Februar 2021 at 15:08 —

        der kampf gegen louis war ein eliminator um dem wm kampf. den wm kampf bekam trotz niederlage louis.

        • 4. Februar 2021 at 15:49 —

          Und 2 Jahre nach dem Sieg von Schmeling gegen Louis gab es einen Rückkampf…dieses Mal um den WM-Titel….. Louis Ko1

      • 4. Februar 2021 at 15:11 —

        “Durch den Sieg über Joe Louis war Max Schmeling zum Herausforderer des amtierenden Weltmeisters Jim Braddock avanciert. Da Braddock als eher schwacher „Zufallsweltmeister“ galt, standen Schmelings Chancen gut, als erster Boxer das „ungeschriebene Gesetz“ („They never come back“) zu brechen, wonach ein geschlagener Schwergewichtsweltmeister nie seinen Titel zurückgewinnen könne. Der Titelkampf war für Juli 1937 angesetzt. Zum Wiegen erschien Jimmy Braddock dann allerdings nicht, weshalb ihn die New Yorker Boxkommission mit einer Strafe von 1000 Dollar belegte. Der wahre Hintergrund für das Fernbleiben wurde wenig später offenbar. Braddock hatte längst einen Vertrag über einen Titelkampf mit Joe Louis unterschrieben. Eine geheime Zusatzklausel sicherte ihm für die Dauer von zehn Jahren aus allen Einkünften seines Gegners eine Provision von zehn Prozent. Erwartungsgemäß siegte Joe Louis über Braddock und verteidigte anschließend seinen Titel 25-mal. ” Zitat Wikipedia

    • 4. Februar 2021 at 14:31 —

      Das hat sich durch die mittlerweile ca. 25 Fehlurteile zu Ottkes, Sturms, Abrahams und Feigenbutz’ Gunsten wieder ausgeglichen – Argument hinfällig.

      • 4. Februar 2021 at 15:07 —

        mir neu dass die im HW geboxt haben aber gut

        • 4. Februar 2021 at 15:17 —

          Ja, das böse Karma der kleinen Gaunerländer und Don Kohls, das muss der dicke Mahmoud jetzt alles tragen. Der Mann ist echt zu bedauern.

      • 4. Februar 2021 at 15:27 —

        Aus dem Leben eines blökenden Schafes:

        “Warum muss ich hinter Gittern?” , fragt der Angeklagte. Der Richter erwidert: “Weil sie die Bank um 25 Tausend €uro betrogen haben.” “Das Argument ist längst hinfällig”, kontert der Angeklagte, “denn die Bank hat ihre Kunden zuvor ja auch betrogen.”

  10. 4. Februar 2021 at 17:28 —

    Die Plattform World Boxing News streicht die WBA aus den 4 großen Verbänden und erkennt die diversen WM dieses Verbandes nicht mehr an!

Antwort schreiben