Denis Lebedev: Nächster Kampf gegen Tarver, Jones oder Afolabi?

Denis Lebedev ©Nino Celic.
Denis Lebedev © Nino Celic.

WBA-Interims-Weltmeister Denis Lebedev (23-1, 17 K.o.’s) wägt derzeit seine Optionen für seinen nächsten Kampf ab: ganz oben auf der Liste steht ein lukratives Duell gegen IBO-Weltmeister Antonio Tarver (29-6, 20 K.o.’s). Daneben kommt auch ein Kampf gegen WBA-Champion Guillermo Jones (38-3-2, 30 K.o.’s) in Frage.

„Wir haben Kontakt mit dem bekannten Promoter Al Haymon, mit dem wir über einen Kampf mit Antonio Tarver in den USA verhandeln“, sagte Lebedevs Manager Wladimir Hryunov gegenüber Sportbox.ru. „Aber das Duell könnte auch in Russland stattfinden. Wir haben einen Plan und müssen nun in die Verhandlungen gehen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass wir bald die Erlaubnis bekommen, einen Kampf um den regulären WBA-Gürtel gegen Guillermo Jones zu bestreiten. Wir warten auf eine Entscheidung des Verbandes und hoffen, dass dies Anfang Januar passiert. In diesem Fall haben wir bereits die ersten Gespräche mit dem Promoter Don King geführt, der unsere Pläne unterstützt.“

Ein zweiter Angriff auf den WBO-Titel wäre laut Hryunov ebenfalls denkbar. Dazu müsste Marco Huck aber zunächst seinen Titel niederlegen oder die WBO den Gürtel für vakant erklären. Lebedev (WBO #2) würde in diesem Fall dann vermutlich auf den Ranglistenersten Ola Afolabi (18-2-3, 8 K.o.’s) treffen.

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20 Gedanken zu “Denis Lebedev: Nächster Kampf gegen Tarver, Jones oder Afolabi?

  1. Wenigstens scheut Lebedev keine harten gegner.Selbst wenn er gegen Tarver verlieren sollte,hat er Courage.Er läuft nicht weg sondern stellt sich.Nicht wie Marco Huck der dank Sauerland immer als gewinner den Ring verläst.

  2. Lebedev hat es nicht nötig, gegen Huck in den Ring zu steigen – Er hat den Kampf deutlich gewonnen (zumindest in der Wahrnehmung des boxinteressierten Publikums). Vielleicht kann er sich auf einen anderen Markt etabilieren; das Zeug hat er dazu.

    Die öffentlich Rechtlichen drehen hoffentlich auch Sauerland den Geldhahn zu. Diese Schieberei ist unerträglich und eines Sports unwürdig.

  3. Boxer sagt:
    29. Dezember 2011 um 00:40

    Lebedev hat es nicht nötig, gegen Huck in den Ring zu steigen – Er hat den Kampf deutlich gewonnen (zumindest in der Wahrnehmung des boxinteressierten Publikums). Vielleicht kann er sich auf einen anderen Markt etabilieren; das Zeug hat er dazu.

    Die öffentlich Rechtlichen drehen hoffentlich auch Sauerland den Geldhahn zu. Diese Schieberei ist unerträglich und eines Sports unwürdig.

    Du sagst es, es stellt sich aber auch die Frage ob nicht selbst so primitive Gemüter wie Huck, längst den sportlichen Betrug als reelle Siegeschance begriffen haben.
    Geschäftlich nehmen diese sportlichen Missgeburten mögen sie Klitschko, Sturm. Kack, Strum usw heißen, ihre Cchance wahr, diese unsportlichen Komiker sind einfach die Totengräber des Boxsportes.

  4. Nachtrag: Selbst der feige Wladimir, er ist nicht imstande einen einzigen Treffer zu nehmen, er klammert als wollte er seinen Gegner vögeln „gewinnt“ seine Kämpfe, das ganze Schwergewichtsboxen ist trotz technischer Fortschritte zu einem albernen Kasperlthater entartet, Muhammad Ali, George Foreman, oder Tyson hätte diese geschäftlich tüchtlichen, aber sportlich, impotenten Komiker allesamt deklassiert, die Klitschkos hätten sich gegen Foremen oder Tyson in deren Prime sich schon vor dem ersten Gong angebrunzt.

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