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Demetrius Hopkins ohne Probleme gegen Charles Whittaker

Am Samstagabend sicherte sich Demetrius Hopkins des USBA-Halbmittelgewichtstitel durch einen Sieg über Charles Whittaker. Der 32-jährige US-Amerikaner bezwang seinen 39-jährigen Kontrahenten problemlos in einem taktischen Duell mit eher begrenztem Unterhaltungswert, nachdem Whittaker nicht mehr zur siebten Runde aus seiner Ecke kam. Hopkins dominierte mit seinem Jab und erzielte einen Niederschlag im Kampf, während Whittaker kaum Treffer setzen konnte.

Der Kampf startete erwarten verhalten, da beide die Distanz halten wollten und sich den Gegner erst einmal ausguckten. Nach einer Minute landete Demetrius Hopkins jedoch den ersten von zwei richtig starken Treffern der Runde, als er einem Jab eine rechte Gerade folgen ließ, die Whittaker sauber am Kinn erwischte. Den zweiten setzte er in den Schlusssekunden, als es er kurz etwas aggressiver agierte und einen linken Haken ins Ziel brachte. Ansonsten setzten beide Boxer aber hauptsächlich ihren Jab ein, so dass die Zuschauer auch in der zweiten Runde wenig Action sahen, und bereits die ersten Buhrufe laut wurden.

Den Kampf der Jabs bestimmte aber vorerst Demetrius Hopkins, der seinen einigermaßen regelmäßig landen konnte, während Charles Whittaker nicht die richtige Distanz zu finden schien und oft von zu weit weg schlug oder an Hopkins Deckung hängen blieb. Erst in der dritten Runde gelangen Whittaker die ersten paar besseren Treffer. Als Hopkins zwei Mal etwas zu ungestüm angriff, konterte er gut, doch Hopkins vermied in der Folge diese Fehler und nahm Whittaker damit die Gelegenheiten zum Kontern.

Der Jab von Demetrius Hopkins bestimmte den Kampf komplett, und dadurch dass er diesen landen konnte, bereitete er auch immer wieder die rechte Gerade vor. Die beste landete er in der vierten Runde, als er etwa eine Minute vor Schluss Whittaker zurück an die Seile drängte und erneut nach einem Jab die rechte Gerade zum Kopf brachte, welche Whittaker zu Boden schickte. Der 39-Jährige stand jedoch schnell wieder auf und überstand den Rest der Runde ohne Probleme.

Whittaker, der zunehmend nach Punkten zurück fiel, versuchte es in der fünften Runde mit einer höheren Workrate, doch blieb nichtsdestotrotz klar unterlegen, da er kaum sauber durch kam. Auch in der sechsten Runde änderte sich daran nicht viel, außer, dass Whittaker stellenweise noch passiver wurde. Gegen Ende drehte Hopkins noch einmal ein wenig auf und stellte Whittaker in der Ringecke, wo er ihn mit guten Kombinationen bearbeitete. Trotzdem kam es sehr überraschend, als Charles Whittaker zur siebten Runde dann nicht mehr heraus kam und der Kampf abgewinkt wurde.

Demetrius Hopkins sicherte sich so seinen dreiunddreißigsten Profisieg, dem drei Niederlagen gegenüberstehen. Gleichzeitig gewann er den USBA-Halbmittelgewichtstitel in seinem dritten Kampf in der Gewichtsklasse. Dieser könnte ihm als Sprungbrett für größere Kämpfe dienen, nachdem er gegen Whittaker eine disziplinierte und gute, wenn auch nicht Aufsehen erregende Leistung zeigte. Charles Whittaker verlor zum vierzehnten Mal in seinem fünfundfünfzigsten Profikampf und hatte mit seinen 39 Jahren nicht mehr viel zu bieten.

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5 Kommentare

  1. JohnnyWalker
    17. Februar 2013 at 04:34 —

    Ich frag mich manchmal wirklich was solche Pflaumen wie Cherry und Hopkins haben, dass sie mich in der PL so abstinken lassen. Hopkins hat doch schon lange nichts mehr im Sack, aber heute wo es ihm Spaß macht, boxt er wieder mal ordentlich.
    Escobedo genauso ein Vogel, lässt sich von einem Cherry Haken und Bodyshots servieren als gäbe es keinen Morgen mehr. Es k o t z t mich langsam an.

  2. JohnnyWalker
    17. Februar 2013 at 05:59 —

    1. Runde: 10-9 Rees
    2. Runde: 10-9 Rees

  3. JohnnyWalker
    17. Februar 2013 at 06:07 —

    3. Runde: 10-9 Broner
    4. Runde: 10-8 Broner

    🙁

  4. JohnnyWalker
    17. Februar 2013 at 06:13 —

    Vorbei!

    Der Ringrichter eine absolute Katastrophe. Rees will im Infight Seithaken schlagen, Ringrichter geht dazwischen. Broner drückt Rees die Ellbogen ins Gesicht oder mit Ellbogen einfach runter, Ringrichter schaut dum,m zu.
    Ringrichter bricht für meinen Geschmack viel zu früh ab. Hat wahrscheinlich ne Menge Geld auf Runde 5 gesetzt.

  5. Lothar Türk
    18. Februar 2013 at 11:35 —

    die schlechtesten Akteure bei allen Kämpfen sind zumeist die Ringrichter.Keine klare Sprache, weder durch körperliche Präsens(und dennoch Zurückhaltung )und verbale Klarheit. Einige wenige gute Ringrichter, die deen Kampf laufen lassen und ggf. dann klare und unmißverständliche Hinweise geben. Glaube auch in diesem Bereich an Schieberei und vorsätzlicher Blindheit in einigen Fällen.

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