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Das ist Hucks Gegner: Dmytro Kucher

Marco Huck verteidigt am Samstag, den 19. November, seinen WM-Titel! Der amtierende IBO-Champion im Cruisergewicht bekommt es in der TUI Arena von Hannover mit dem aktuellen Europameister Dmytro Kucher zu tun. Der 32-jährige Ukrainer gilt als besonders schlagstark und zäh. Zuletzt hatte er am 10. Juni 2016 in London den EBU-Titel im Cruisergewicht durch T.K.o. in der ersten Runde gegen den Briten Enzo Maccarinelli gewonnen. RTL überträgt ab 22.30 Uhr unter dem Motto „Huck Reloaded – Born to Win” live. Moderator ist Florian König, Kommentator Stefan Fuckert. Als Ringsprecher ruft Jimmy Lennon Jr. die beiden Kontrahenten in den Ring. Wladimir Klitschko, der voraussichtlich im Frühjahr das nächste Mal boxen wird, hat sich als Gast auch im TV-Studio angekündigt. Am Ring wird u.a. auch Henry Maske erwartet.

Kurzportrait

Dmytro Kucher (25. August 1984)

Geburtsort: Winnyzja, Ukraine

Nationalität: Ukrainisch

Wohnort: Winnyzja, Ukraine

Größe: 1,88 Meter

Profidebüt: 14. März 2009

Kämpfe: 24 Siege; 18 KOs;1 Niederlage, 1 Unentschieden

Auslage: Normal

Trainer: Anatoli Gavrilov

Erfolge: 2013 WBC-International-Champion im Cruisergewicht, 2016 Europameister im Cruisergewicht (EBU)

Einmarschmusik: „Thunderstruck“ von AC/DC

Dmytro Kucher wurde am 25. August 1984 als Sohn von Maria und dem 1988 verstorbenen Mikhail Kucher in Winnyzja in der Ukraine geboren. Kucher wuchs in einfachen Verhältnissen mit seinem neun Jahre älteren Bruder Sergey auf. Kucher hat eine sehr enge Bindung zu seiner heute 62-jährigen Mutter.

Ich hatte eine ganz normale Kindheit in der damaligen Sowjetunion. Ab meinem siebten Lebensjahr bin ich in die Grundschule gegangen und danach habe ich eine weiterbildende Schule in Winnyzja besucht. Winnyzja ist eine kleine Stadt und sie ist immer noch meine Lieblings-und Heimatstadt“, sagt der wortkarge Ukrainer.

Kucher ist nicht verheiratet und hat keine Kinder. Der 1,88 Meter große Hüne boxt seit seinem elften Lebensjahr. Sein damaliger Trainer und Entdecker steht heute wieder in seiner Ecke: Anatoli Gavrilov.

Der Boxer wurde mit 16 Jahren ukrainischer Juniorenmeister und hat nach eigenen Angaben über 150 Amateurkämpfe bestritten.„Damals sind wir in der Schule noch zum Boxen rekrutiert worden. Anfangs mochte ich das Boxen gar nicht so recht, aber als ich dann mit Freunden immer im Gym war, war es okay für mich“, sagt Kucher heute.

Seit dem 3. Oktober 2016 bereitet sich Kucher im Outlaws Gym in Tarzana, einem Stadtteil von Los Angeles in Kalifornien, auf den Kampf gegen Marco Huck vor. Kucher trainiert vormittags mit seinem Team und nachmittags stehen meistens Läufe auf dem Programm.

Dmytro Kucher im RTL-Interview

Seine Anfänge im Boxen: „Als ich ein kleiner Junge war, waren immer die größeren Kinder die Messlatte für mich. Ich habe mich immer an denen orientiert, die vor mir waren und die es zu schlagen galt. Erst in der Ukraine, dann in ganz Europa.“

Sportliche Vorbilder: „Einem Idol bin ich dabei nie gefolgt. Mich hat lediglich meine Art des Boxens interessiert und was ich aus meinen Möglichkeiten machen kann. Ich war nie Fan eines Boxers. Höchstens Fan von mir selbst.“

Seine Ziele für den Kampfabend: „Natürlich gehe ich in diesen Kampf, um zu gewinnen. Aber nicht nur das: Ich möchte überzeugend gewinnen. So, dass sich die Menschen lange daran erinnern.“

Marco Huck: „Ich bekomme es jetzt mit einem echten Champion zu tun. Was ich über Huck weiß, ist, dass er sehr aggressiv zu Werke geht. Das wird für uns beide ein ganz harter Fight.“

Foto und Quelle: HSP

 

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12 Kommentare

  1. 18. November 2016 at 08:04 —

    Kucher ist ein ganz ordentliches Stück größer. Hucks Art die ausgestreckte Linke in die Deckung reinzuschieben, um dann dem Gegner den Unterarm ins Gesicht zu drücken und um ihn die Sicht zu nehmen, wird hier vermutlich nicht funktionieren.

    • 18. November 2016 at 08:20 —

      oh, habe ich überlesen…die Einlaufmusik: gute Wahl! Das wird ordentlich einheizen 🙂

  2. 18. November 2016 at 08:46 —

    WIe groß ist Huck, wenn der Ukrainer “nur” 1,88 m ist und mindestens 5 cm größer wirkt?

    • 18. November 2016 at 08:52 —

      Die Größenangaben stimmen zum Teil nur in etwa…
      Ich denke, das Huck so 1,82 -1,85 m ist… stand ihm mal gegenüber und er ist minimal größer als ich.
      Krass war es bei Abraham, der ja lange mit 1,80 m angegeben war… der ist maximal 1,73 -1,75 m.

  3. 18. November 2016 at 08:59 —

    Ich habe mir gerade das Face Off von Ward vs Kova angesehen. Ward ist größer als Krusher ?! Ups.

  4. 18. November 2016 at 10:24 —

    Man sollte den Ko von Kucher vs Maccarinelli (den einzigen Kampf den ich von ihm gesehen habe) aber auch nicht überbewerten. Big Mac hat eine richtig schlechte Deckung (8 Niederlagen 8!!! durch Ko) und wenn ihm die Lichter ausgepustet werden, tut das schon beim Zusehen weh.
    Bestes Beispiel der Ko vs Alex Frenkel..Kann ich nicht hinsehen.. Dementia pugilistica via Ferndiagnose..

    Apropos Frenkel, der war ja mal (im Gegensatz zu zB. Feigenbutz) ein richtiges Talent.. weiß jemand was aus ihm geworden ist? Der soll ja private Probleme gehabt haben.

    • 18. November 2016 at 12:00 —

      Der leidet unter Depressionen und Burn out wie ich kürzlich noch gelesen habe ist an Leistungsport nicht zu denken. Schade mochte ihn gern boxen sehen.

      • 18. November 2016 at 12:36 —

        Echt? Depressionen? Bei einem Sportler, der unter Leistungsdruck steht….?
        Schöne Grüße an L. A. 😉

  5. 18. November 2016 at 13:34 —

    Als Boxfan kann man sich hier nur einen krachenden Knockout für Kucher wünschen, möglichst in der ersten Minute. Aber ich sehe es wie c.boxing: Kucher ist nur leicht überdurchschnittlich und aufgrund des KOs gegen einen defensiv indisponierten und shotten Big Mac mit zu vielen Vorschusslorbeeren ausgestattet. Punktsieg Huck.

  6. 18. November 2016 at 14:39 —

    Ward bringt eine Kraftansage nach der anderen. Liest sich fast so, als will er sich mit einem Schläger schlagen.

  7. 20. November 2016 at 00:35 —

    Nun ja nach der Leistung heute kann huck die wichtigen Titel vergessen ,die Zerlegen ihn!und seine wilden Attacken bringen ihn auch nix weil da kein Dampf hinter is,es wãre heute schon Feierabend für ihn wenn kucher die Puste nicht ausgegangen wäre!

  8. 20. November 2016 at 14:58 —

    Kucher wechselt in die Rechtsauslage um sein angeschlagenenes rechtes Auge zu schützen?
    Ja sicher, man stellt das ledierte Auge extra nach vorne um es zu schützen. Lach!
    Der RTL-Kommentator hätte sich vor dem Kampf besser mehr mit Boxen beschäftigten sollen…

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