Top News

Crawford stoppt Kavaliauskas

Crawford stoppt Kavaliauskas

Drei Mal ging der bis dahin ungeschlagene Egidijus Kavaliauskas zu Boden, bevor Ringrichter Ricky Gonzalez den Kampf in Runde 9 nach 44 Sekunden beendete und Crawford seinen WBO-Titel im Weltergewicht erfolgreich verteidigt hatte.

„Ich wollte der Menge einen Knockout geben”, sagte Crawford nach der Begegnung und hatte zuvor seinen Herausforderer einmal in Runde 7 und zweimal in der neunten Runde zu Boden geschlagen, bevor der Ringrichter eingriff.

Zu Beginn des Kampfes präsentierte sich Terence Crawford eher vorsichtig und Kavaliauskas hatte seine guten Momente. Zum Beispiel in Runde 3, als der gebürtige Litauer eine harte Rechte landen konnte. Crawford versuchte daraufhin, zu halten. Im anschließenden „Gerangel“ landete der Weltmeister mit den Knien auf dem Ringboden. Ringrichter Ricky Gonzalez entschied zu Recht „kein Niederschlag“ und ließ weiterkämpfen.

Auch in der Folge konnte Kavaliauskas immer wieder gute Treffer für sich verbuchen, aber Crawford nutzte seine Geschwindigkeitsvorteile, um vielen Schlägen auszuweichen und landete im Gegenzug eigene Kombinationen.

In Runde 7 konnte ‚Bud‘ Crawford seinen Gegner Kavaliauskas das erste Mal auf die Leinwand schicken. Zwei Runden später dann das Ende: nach einer Dreier-Kombination, gefolgt von einem rechten Uppercut, musste die ‚Mean Machine‘ erneut runtergehen.

Zwar kam Kavaliauskas wieder hoch, aber nach einem weiteren rechten Haken von Crawford winkte der Ringrichter den Kampf ab. Kavaliauskas musste damit  seine erste Niederlage hinnehmen und hat nun eine Bilanz von 21-1-1, während Crawford mit 36-0-0 seine weiße Weste behält.

Nun stellt sich die Frage nach dem nächsten Gegner für den 32-jährigen US-Amerikaner. Crawfords Promoter Bob Arum könnte sich nach eigenen Angaben eine Begegnung mit Shawn Porter vorstellen, interessanter wäre aber wohl ein Kampf gegen Errol Spence. Nachdem der in den frühen Morgenstunden des 10. Oktober in der Innenstadt von Dallas unter Alkoholeinfluss seinen Ferrari zerlegt hat, ist allerdings fraglich, wann der 29-jährige in den Ring zurückkehrt.

Spence hat bislang in der Zeit nach seinem Unfall keinerlei keinerlei Informationen darüber veröffentlicht, wie es gesundheitlich um ihn steht. Arum, der seine Quelle nicht preisgeben möchte, hat bei einem Interview mit „IFL TV“ erklärt, ein zuverlässiger Informant habe ihm mitgeteilt, dass Spence aufgrund seiner Verletzungen nicht in der Lage sein werde, in absehbarer Zukunft in den Ring zurückzukehren.

 

 

Voriger Artikel

Kommt Klitschko zurück?

Nächster Artikel

Tyson Fury trennt sich von seinem Trainer

9 Kommentare

  1. 16. Dezember 2019 at 08:40 —

    Guter Kampf. Da hat Crawford eine Weile gebraucht, sich auf ihn einzustellen und wirklich erst ein paar satte Dinger kassiert. Sie hatten sogar anfangs oft die gleichen Meidbewegungen…als stünden sie sich im Spiegel gegenüber.
    Respekt für das gute Anpassen an den Gegner!

  2. 16. Dezember 2019 at 10:54 —

    Quo vadis Crawford?

    Vielleich als nächstes gegen Pac?

    • 16. Dezember 2019 at 11:04 —

      ich glaube, die sind auf Canelo scharf. Haben ihn schon öffentlich schlecht geredet…dass er gegen GGG verloren hat, nur alte Männer boxt und wie man Canelo auf Platz 1 der Pound for Pound Liste setzen kann, wo er doch klar gegen Kova hinten lag und nur durch ein KO den Kampf gedreht hat….blablabla

      • 16. Dezember 2019 at 13:15 —

        Jeder ist momentan scharf auf Canelo, lässt sich auch das meiste verdienen. In welcher Gewichtsklasse würden sie sich treffen? Ich denke Welter schafft Canelo nicht mehr und im Mittel und Supermittel sind auch noch einige attraktive Gegner zu kämpfen die mMn auch noch eher dran kommen sollten als Terence. Wenn er scharf darauf ist im Mittel gegen Canelo zu Boxen, sollte er aufsteigen und gegen GGG Boxen. Mal sehen ob der “alte” Mann so leicht zu schlagen ist. Sollte er gegen GGG klar gewinnen, hat er alle Argumente auf seiner Seite einen Kampf gegen Saul einzufordern.

        • 16. Dezember 2019 at 13:41 —

          ich habe nur wiedergegeben, was sie da von sich gegeben haben. Wir die sich einigen WÜRDEN, weiß ich auch nicht.
          Auf jeden Fall gehört Crawford nicht ins Beuteschema von Canelo. Er ist zu gut UND nicht alt genug.

          • 16. Dezember 2019 at 15:01

            So wahr es nicht gemeint, ich wollte deine Aussage nicht angreifen. Ich wollte tatsächlich deine Meinung hören, was du glaubst wie und in welcher Gewichtsklasse der Kampf stattfinden könnte und ob es sinnvoll wäre für Terence im mittelgewicht gegen GGG zunächst zu kämpfen. Im Falle eines überzeugenden Sieges, könnte er tatsächlich das Maul aufreissen durch den, zwar nichts sagenden Quervergleich, der Öffentlichkeit suggerieren er wäre der besser von beiden, da er klarer gegen GGG gewonnen hat. Der Druck auf Saul wäre enorm und er müsste es revidieren. Das Ego hat er nunmal. Sollte Terence den Kampf wirklich wollen und nicht nur seinen Marktwert durch Canelo gelaber steigern, wäre das der einzig logische Schritt um mMn um den Kampf in naher Zukunft zu bekommen.

          • 16. Dezember 2019 at 15:57

            habe ich nicht als Angriff gewertet.
            für so etwas fragst du den falschen. Politik ist nicht mein Thema und es wäre auch zu theoretisch, denn Canelo würde definitiv einen guten Mann nicht kämpfen.
            Das Ego von Canelo spielt da keine Rolle, wenn du dich mal erinnerst, dass er kein Problem damit hat, dumme Ausreden zu finden, um sogar einen WM-Gürtel abzugeben.
            GGG wäre trotz seines Alters ein knackiger Prüfstein.
            Quervergleiche sind gut, wenn man Druck ausüben will….

          • 18. Dezember 2019 at 07:45

            Es geht hierbei um dieses p4p King Gelaber, womit die US Medien (auch durch die Promo von Top Rank) ständig Crawford konfrontieren. Laut Bud ist Canelo nicht die Nr. 1, weil er einen Kovalev geschlagen hat, der 1. alt, 2. bereits geschlagen und 3. schon ausgeknockt wurde. Seiner Meinung nach wäre Canelo ohne Frage die Nr. 1, hätte er stattdessen einen ungeschlagenen Beterbiev besiegt. Also diese ganze p4p Farce ist in meinen Augen vollkommen überbewertet, da jeder seine eigene Meinung hierzu hat. Beim nächsten Loma Kampf wird Loma wieder der “p4p King” in deren Augen sein. Naja, die Amis führen in allen Sportarten solche Debatten, nichts neues.

            Was Buds Zukunft betrifft, so hat er klar geäußert, dass er die Topleute im Weltergewicht (PBC) kämpfen möchte. Ob diese Kämpfe stattfinden werden, ist im Moment mehr als zweifelhaft. Evtl. würde die PBC einen Ugas zu ESPN schicken, aber Porter/Thurman oder Garcia… eher nicht.

    • 16. Dezember 2019 at 12:34 —

      Pac hatte bereits zwei Angebote ausgeschlagen als er noch bei Top Rank unter Vertrag stand. Warum sollte er jetzt gegen Bud antreten wollen? Pac vs Porter ist wohl eher denkbar.

Antwort schreiben