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Conor McGregor – Rückkehr in den Boxring?

Conor McGregor – Rückkehr in den Boxring?

Auch wenn der irische Käfigkämpfer über ein Jahr nicht aktiv war, ist er in den Medien präsent: Kneipenschlägereien, Gerichtsverhandlungen. Zuletzt stand McGregor vor dem Kadi, weil einen alten Mann in einem Pub in Dublin geschlagen hatte. Der Grund: der Mann weigerte sich, McGregors Whiskey “Proper No. Twelve” zu probieren.

 

 

Fast fühlt man sich an Adrien Broner erinnert. Vielleicht noch mit einem „Schuss“ Andy Ruiz. Immerhin ist McGregor jetzt nämlich klar geworden, warum er seinen bislang letzten Kampf gegen Khabib Nurmagomedov im Oktober 2018 verlor: der Alkohol sei schuld, erklärte der 31-jährige in einem ESPN-Interview: „Ich habe die ganze Woche vor dem Kampf getrunken.“

Vor seinem Comeback – der Begegnung mit Donald Cerrone am kommenden Sonntagmorgen (nach deutscher Zeit) – soll alles anders ein. Aus gutem Grund, denn für ‘The Notorious’ geht es nicht nur um die Ehre, sondern auch um seine Zukunft bei der UFC. Wenn McGregor verliert, könnte es sein letzter Kampf im Oktagon gewesen sein.

Zwar ist McGregor noch zu jung, um die Handschuhe an den Nagel zu hängen und ein Rematch gegen Nurmagomedov ließe sich gut vermarkten, doch der Ire ist bei UFC-Präsident Dana White wegen seiner Kneipenprügeleien in Ungnade gefallen: „Wenn du kein normaler Kerl bist, sondern ein professioneller Kämpfer, kannst du sowas nicht tun. Wenn du Conor McGregor bist, kannst du es nicht tun!“ erklärte White in einem Interview.

Vielleicht hält sich McGregor deshalb ein Hintertürchen offen: die Rückkehr in den Boxring. 85 Millionen US-Dollar hat Conor McGregor angeblich für den Kampf gegen Floyd Mayweather kassiert, rund 4 Millionen Euro plus Anteile an den Pay-per-View-Verkäufen gibt’s für den Kampf gegen Donald Cerrone.

Kein Wunder, dass Conor McGregor mit einem weiteren Boxkampf liebäugelt. In einem Interview mit der britischen Tageszeitung „The Sun“ verstieg sich ‘The Notorious’ sogar zu der Behauptung, es habe auch Verhandlungen für einen Kampf mit Manny Pacquiao gegeben.

Und weil McGregor verbal gerne „Nägel mit Köpfen“ macht, hat der Käfigkämpfer nicht nur den Wunsch wieder zu boxen, sondern McGregor will mehr: „Ich werde einen Boxweltmeistertitel bekommen.“ erklärte „The Notorious“ im Gespräch mit Journalisten: „Ich liebe das Boxen, ich liebe das Boxen wirklich. Und ich bin verdammt gut.”

Nun müssen wir eigentlich nur noch darauf warten, dass Matchroom Boxing-Boss Eddie Hearn sich mit der Idee anfreundet, das Ganze zu promoten – vielleicht in Saudi-Arabien.

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12 Kommentare

  1. 15. Januar 2020 at 13:13 —

    Ich will McGregor sicherlich nicht absprechen, dass er gewisse Boxskills besitzt, mit denen er im Ring sicherlich mit jedem Mittelklasseboxer mithalten kann, das hat man auch gegen den Pretty Boy gesehen. Aber dass er irgendwo in seiner GK an der Spitze mitmischen kann, noch einen Champion besiegen könnte, würde ich doch stark bezweifeln.

    Und mit seinen 31 ist er meines Erachtens auch bereits zu alt um sich da nochmal komplett vom Stil umzustellen.

    • Was hat man denn gegen Maiwetter bitte gesehen? 😀 😀

      Das einzige was McGregor im Boxring geschafft hat, war sich nicht selbst auszuknocken. Das war einfach nur beschämend, selbst für einen MMA kämpfer.

      Jeder Mittelklasseboxer würde mit Connor den Boden aufwischen. Es war doch offensichtlich, dass ihn Florian hat paar runden kämpfen lassen. Hätte er es gewollt, wäre McTapout schon in Runde 1 KO gegangen.

      • 16. Januar 2020 at 08:14 —

        auch wenn Doc ein Fanboy ist, hat er absolut Recht. Jeder Top 20 Boxer würde mit McGregor spielen, ihn wie einen Schuljungen vorführen. Der Typ ist wie Ronda Rousey, ein Marketing Produkt der UFC.

        • 16. Januar 2020 at 09:25 —

          …die aber trotzdem Top-Leute ausgeknockt haben (in der UFC).
          Natürlich hat ein MMA-Kämpfer nach Boxregeln keine guten Chancen, wie umgekehrt.
          Sieh dir trotzdem den Kampf gegen Floyd mal an, wie Pretty Boy reagiert, wenn Connor plötzlich die Auslage wechselt…
          und sein ständiges abducken, DD und wegdrehen.
          Eigentlich ist das eine Kampfaufgabe. Wo gibt es denn sowas.
          Bei der UFC jemanden seinen Rücken anzubieten, ist “tödlich”.

          • 17. Januar 2020 at 12:43

            Richtig, Floyd war so beeindruckt, dass ihm der erste KO nach 6 Jahren gelang. 😀 😀 😀

      • 16. Januar 2020 at 12:21 —

        Du willst Mcgregor ja nun nicht boxerisch komplette Talentfreiheit attestieren. Ich sag ja auch, dass er sicherlich nicht oben mitspielen wird.

        Gegen irgendeinen Top 50 Mann in seiner Gewichtsklasse wird das schon reichen und man darf bei ihm nicht vergessen, bei ihm ist es in erster Linie der Name, welcher zieht. Der wird sicherlich keine Probleme haben, Hallen zu füllen.

  2. 15. Januar 2020 at 14:41 —

    Finde auch, dass er seine Momente gegen Floyd hatte.
    und gegen einen guten Grabbel-Heini wie Nurmagomedov kann man im Oktagon nur verlieren, weil die Regeln Grabbel-Heinis schützen.
    Seine Aussetzer gehören zu seinem Charakter und gehen gar nicht. Wenn es Konsequenzen hat, die bis ins Oktagon reichen, ist es nur richtig.

  3. „Ich habe die ganze Woche vor dem Kampf getrunken.“
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    Nur absolute Vollversager haben immer eine ausrede parat. 😉

    Der Alkohol ist nicht zu Connor gegangen und hat gesagt “los trink mich”. Schuld daran war sein mangelnder Wille zu kämpfen und sich professionell zu verhalten. Zu verlieren ist die eine sache, aber immer nach billigen Ausreden suchen ist einfach nur erbärmlich. Warum können Sportler und Fans nicht einfach Manns genug sein und niederlagen ohne wenn und aber zugeben? Das ist Beweis für mangelnden Charakter.

    Natürlich würde Connor lieber Boxen. Da muss er sich schließlich für die Niederlagen nicht rechtfertigen. Der hat so viel Ahnung vom Boxen wie ein T-Rex.
    Aber wenn er gerne wieder boxen will, nur zu. Sehe es gern wie dieses Großmaul mit Ohren durch den ring geprügelt wird. 😀

    • 16. Januar 2020 at 08:00 —

      Nur absolute Vollversager haben immer eine ausrede parat.
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      …du meinst wie Canelo, als er den WBC-Gürtel niederlegte, weil er sich von “künstlichen Fristen” nicht zwingen lassen wollte gegen GGG anzutreten 😉
      Dabei wissen wir doch alle, dass nur warten wollte bis GGG die richtige “Reife” besitzt.
      Conor McGregor müsste doch eigentlich genau dein Ding sein:
      Er schlägt nämlich alte Männer 😀

  4. 15. Januar 2020 at 23:19 —

    EILMELDUNG

    haben wir am 25.01
    erneut einen polnischen wm im cruiserweight?

    25.01

    michal cieslak vs Ilunga makabu
    um den vakanten wbc titel

    !!!!!!!!!!

    😀

  5. 16. Januar 2020 at 11:23 —

    Vielleicht sollte Conor für sein Boxcomeback, erstmal den älteren Mann aus dem Video im Pub boxen. Der war ja wenig beeindruckt von seiner Linken.

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