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Conor McGregor will einen zweiten Kampf gegen Floyd Mayweather

Es sind mittlerweile fast 3 Jahre vergangen, seit sich Conor McGregor und Floyd Mayweather im Ring gegenüber standen. Der Kampf löste damals bereits im Vorfeld die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Für einige Kampfsportfans war es ein Spektakel, dass sie entschieden ablehnten. Andere meinten, dass diese Begegnung ein ultimatives Ereignis wäre, das sie unbedingt sehen wollten. Der Ausgang ist bekannt: Mayweather besiegte McGregor durch TKO 10 und lag zu diesem Zeitpunkt auch nach Punkten uneinholbar vorne.

Scheinbar ist jetzt für den irischen MMA-Kämpfer die Zeit gekommen, öffentlich über ein Rematch nachzudenken. Zumindest sieht er es für möglich an, noch einmal gegen Mayweather zu kämpfen. Damals nahm ihn der Ringrichter nach einem Schlaghagel Mayweathers aus dem Kampf. Er war zwar schwer angeklingelt, stand aber noch. Er hat mittlerweile einen wohl etwas verklärten Blick auf das damalige Faustgefecht. Gegenüber der Internetseite mmanews.co sagte McGregor wörtlich:

Es war ein großartiger Kampf, ich habe ihn mir gerade noch einmal angesehen! Die frühen Runden waren alle meine und auch in späteren Runden, als die Beine weg waren, habe ich ihn immer noch überlistet. Ich erhielt meine Anerkennung von vielen namhaften Leuten in der Boxwelt, für die ich dankbar war. (…) Ich bin aufgeregt für Teil 2.”

Das soll wohl bedeuten, dass er meint er habe die ersten Runden gewonnen und sei erst später etwas eingebrochen, als „die Beine weg“ waren. Also zu gut deutsch: Er glaubt er hat gesiegt, bis er verloren hat. Die Punktrichter sahen es damals schon noch etwas anders. Alle drei Offiziellen gaben die erste Runde McGregor. Dave Moretti gab ihm auch die zweite und dritte Runde, die anderen Runden an Mayweather. Guido Cavalleri und Burt Clemens gaben McGregor nur die erste und alle weiteren Runden an Mayweather. Eigentlich eine eindeutige Sache. Doch scheinbar nicht für McGregor. Er ist „aufgeregt für Teil 2.“ Soso.

Nimmt man es ganz genau, hätte der Kampf auch bereits in Runde 6 ganz anders ausgehen können. Es gab eine Situation, bei der man darüber streiten könnte, ob Mayweather sich abwendete oder McGregor es war, der hinter Mayweather trat, um ihn hinterrücks zu bearbeiten. Die Bewegungsabläufe lassen wohl beide Versionen zu. Ringrichter Robert Byrd stoppte den Kampf kurz und ließ dann weiter boxen, ohne Ermahnungen auszusprechen. Mayweather war in dieser Situation womöglich nur einen halben Schritt von eine DQ wegen seines Wegdrehens entfernt. Ebenso gut war McGregor auch nicht gerade fair, als er auf Mayweather hinter ihm stehend einschlug. Auch für ihn war es nur ein halber Schritt bis zu einer möglichen Disqualifikation.

McGregor soll damals für diesen Kampf 100 Mio Dollar bekommen haben. Mayweather das dreifache. Geldsorgen dürfte McGregor also gewiss nicht haben. Aber was treibt ihn an, ein Rematch zu wollen?

Wie denken die Boxen.de Fans darüber: Wäre ein Rematch zwischen Mayweather und McGregor ein Kampf, den man gerne sehen würde?

Hier noch einmal der Kampf vom 26. August 2017 in Las Vegas:

 

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