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Connor Benn vs Chris Algieri am 11. Dezember

Connor Benn vs Chris Algieri am 11. Dezember

Conor Benn, der zumindest von der britischen Presse gerne als aufstrebender Star im Weltergewicht gefeiert wird, trifft am Samstag, den 11. Dezember, auf Chris Algieri.

Ob Algieri, immerhin ehemaliger WBO-Weltmeister im Superleichtgewicht, für den 25-jährigen ‚Destroyer‘ wirklich eine echte Herausforderung ist, bleibt abzuwarten.

Denn fraglich ist, was der New Yorker noch „im Tank“ hat. Der 37-jährige hat zwar im Laufe seiner Karriere mit großen Namen den Ring geteilt, unter anderem mit Manny Pacquiao, Amir Khan und Errol Spence jr, aber konnte keinen der drei genannten besiegen.

Allerdings kommt Algieri mit dem Rückenwind von vier gewonnenen Kämpfen in die Echo Arena im britischen Liverpool. Und einer Bilanz von 25-3-1 bei 9 Siegen durch KO. ‚Destroyer‘ Benn hat einen bislang makellosen Rekord von 19-0-0 bei 12 KO-Siegen und verteidigte zuletzt noch im vergangenen September seinen WBA-Continental-Titel im Weltergewicht gegen Adrian Granados.

„Um in einer Stadt wie Liverpool Schlagzeilen zu machen, muss man mit einem Weltklassemann  im Ring stehen”, hat Benn erklärt: „Chris hat es drauf, ist ehemaliger Weltmeister und genau der Gegner, bei dem ich Erfahrungen sammeln kann. Wir erwarten von Algieri, dass er sein Bestes gibt, aber ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mein Können und meine Fähigkeiten gegen einen erstklassigen Kämpfer unter Beweis zu stellen, und einen weiteren Schritt in Richtung Weltmeistertitel zu machen.

“Das hat etwas von einem großen Kampf, und ich bin begeistert, wieder auf einer solchen Bühne zu stehen”, hat Chris Algieri in einem Interview gesagt. “Das Vereinigte Königreich hat brillante Fans und ich freue mich darauf, vor diesen legendären Zuschauern aufzutreten. Benn ist hungrig und zäh, aber das ist ein großer Sprung für ihn. Und ich komme, um zu beweisen, es noch zu früh dafür ist.

Viele Boxfans sehen den Kampf gegen Algieri allerdings eher als Rückschritt und kritisieren, dass Algieri „over the top“ und schlechter sei, als Benns letzte Gegner Adrian Granados und Samuel Vargas. Damit solle lediglich der Rekord von Benn gepusht werden, der von seinem Vater zwar den Namen, aber nicht dessen boxerische Fähigkeiten habe.

Ich persönlich gehe auch davon aus, dass der Chris Algieri, der im Jahr 2014 Ruslan Provodnikov den WBO-Gürtel im Superleichtgewicht abnahm, nur noch ein Relikt der Vergangenheit ist. Und auch in diesem Kampf – den Algieri durch eine „split decision“ gewann – musste er zwei Mal zu Boden. Eine Erfahrung, die der 37-jährige bei seinem Payday in Liverpool wohl erneut machen wird.

Soweit bekannt, wird auf der Card auch Katie Taylor ihre Titelsammlung verteidigen. Eine Gegnerin steht noch nicht fest.

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