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Coach Silaghi hat große Pläne mit Feigenbutz

Seit vier Monaten trainiert der 60-jährige Valentin Silaghi sienen Schützling Vincent Feigenbutz in Karlsruhe. Am kommenden Samstag (live auf SKY und ranfighting.de) muss das Duo gegen den Ungarn Norbert Nemesapati in der Ufgauhalle/ Rheinstetten ran. Im Interview erzählt Silaghi von den gemeinsamen Vorbereitungen, hohen Zielen und seiner Freundschaft zu einem anderen Sauerland-Trainer.

Valentin Silaghi, Sie trainieren seit vier Monaten Vincent Feigenbutz. Wie macht sich Ihr Schützling?

Valentin Silaghi: „Es ist eine große Ehre für mich diese Sauerland-Süd-Truppe, allen voran Vincent Feigenbutz, zu trainieren. Er ist sehr wissbegierig, saugt alles in sich auf, setzt sich mit der Materie auseinander und geht ins Detail bei den Übungen. Es werden sich viele über seine positive technische Entwicklung wundern und überrascht sein.“

Viele Experten meinen, dass Vince nur hauen kann – was sagen Sie dazu?

Valentin Silaghi: „Ich freue mich, dass er hauen kann… viele reden bloß dummes Zeug und sind neidisch – und können nicht mal hauen!“

Sie sind zurzeit in Slowenien und absolvieren ein eher ungewöhnliches Trainingslager? Haben Sie viel Spaß?

Valentin Silaghi: „Das war für mich das erste Mal… so in der Art… aber nicht das letzte Mal!!! Vincent wollte unbedingt wieder hierher, aber ich war doch sehr skeptisch, jedoch ohne es mir anmerken zu lassen. Aber wir haben hier ein wunderbares Ambiente und Klima und der Ort selbst ist einzigartig. Dies wird unser Stammtrainingslager und beim nächsten Mal bleiben wir mindestens 14 Tage.“

Neben Vincent und seinen Teamkameraden, trainieren Sie noch die Amateure. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut? 

Valentin Silaghi: „Zurzeit wird gemischt trainiert. Wir haben sehr viel Abwechslung und sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten, an drei bzw. vier verschiedenen Trainingsstätten arbeiten zu dürfen. Das Ergebnis wird sich in Kürze messen lassen. Danke hier nochmals an die gute Arbeit von Frederick Ness, Rainer Gottwald und dem Präsidenten des badischen Landessportbundes, Dr. Martin Lenz, sowie dem DBV-Präsidenten Jürgen Kyas und Sportdirektor Michael Müller, die uns dies alles ermöglicht haben. Danke auch an Helmut Ranze, dass er beim Weltverband AIBA durchsetzen konnte, dass Amateurtrainer gleichzeitig Profis trainieren und sekundieren dürfen. Ich hoffe, ich habe jetzt keinen vergessen (lacht).“

Zurück zu Vincent. Kann er Weltmeister werden?

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Valentin Silaghi: „Klar! Mein Ziel ist es, Vincent – und nicht nur ihn – zum Weltmeister zu machen und danach in Tokio bei den Olympischen Spielen Medaillen zu holen. Am liebsten natürlich Gold!“

Mit Vincent?

Valentin Silaghi: „Ja, Vincent Feigenbutz! Sie haben mich richtig verstanden. Das geht doch jetzt alles.“

Letzte Frage. Tauschen Sie sich mit den anderen Coaches, die Sauerland-Boxer trainieren, aus?

Valentin Silaghi: „Ich habe einen guten Kontakt zu Michael Timm. Wir hatten eine sehr schöne Zeit bei Universum. Und  Ulli Wegner und ich sind seit der Wiedervereinigung enge Freunde. Schon vor der offiziellen Wiedervereinigung gab es das legendäre Duell der beiden Trainer Wegner und Silaghi (Anmerkung: TSC BERLIN vs. BAYER LEVERKUSEN JUNI 1990). Wie das ausging, weiß ich nicht mehr … Ulli weiß das bestimmt noch. Aber seither sind wir dicke Freunde. Wir telefonieren mindestens einmal pro Woche und tauschen uns aus.“

Foto: Vincent Feigenbutz Facebook

Quelle: Team Sauerland

 

 

 

 

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1 Kommentar

  1. 9. Mai 2017 at 18:25 —

    Let’s go, Champ!

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