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Cloud gegen Johnson abgesagt: Kein WM-Kampf am 10. April

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Der für den 10. April angesetzte Weltmeisterschaftskampf im Halbschwergewicht zwischen IBF Champion Tavoris Cloud und Glen Johnson ist abgesagt worden. Grund dafür ist eine Sehnenverletzung Clouds, die er sich beim Training zugezogen hat. Die IBF hat dem 28-jährigen Boxer nun 90 Tage Zeit gegeben, seine Titelverteidigung zu bestreiten. Sollte er dies nicht tun, würde ihm der Titel aberkannt werden.

Hinter den Kulissen gibt es aber alternative Theorien, warum der Kampf so plötzlich geplatzt ist. Clouds Noch-Promoter Lou DiBella äußerte im Gespräch mit dem ESPN-Boxexperten Dan Rafael den Verdacht, dass Clouds Kampfabsage mit einer Vertragsunterzeichnung bei Don King zusammenhängen könnte. King hat dies bislang weder bestätigt noch dementiert. Es könnte nun ein langwieriger Prozess folgen, der das mit Spannung erwartete Gefecht um einiges verzögern könnte.

Dies ist natürlich schade für die Boxfans, denn ein Kampf zwischen dem jungen Puncher Cloud und dem erfahrenen “Road Warrior” Johnson wäre wohl eines der spannendsten Duelle in dieser Gewichtsklasse in letzter Zeit gewesen. Cloud konnte zuletzt Michalczewski-Bezwinger Julio Cesar Gonzalez und Ex-Weltmeister Clinton Woods bezwingen. Johnson, der den deutschen Fans vielleicht noch von seinem KO Sieg gegen Thomas Ulrich in Erinnerung sein dürfte, konnte zuletzt einen IBF-Eliminator gegen Yusaf Mack gewinnen. Den größten Sieg seiner Karriere feierte er 2004, wo er Roy Jones sensationell durch KO in der neunten Runde bezwingen konnte.

© adrivo Sportpresse GmbH

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