Chris Eubank Jr.: „Ich will beweisen, dass ich gleich gut oder besser wie mein Vater werden kann“

Chris Eubank Jr. ©Bruce Dunlop & Associates.
Chris Eubank Jr. © Bruce Dunlop & Associates.

Chris Eubank Jr. (1-0, 1 K.o.), Sohn der britischen Boxlegende Chris Eubank Sr., gab am vergangenen Samstag im Vorprogramm von Fury vs. Pajkic ein vielversprechendes Profidebüt ab, in dem er den Litauer Kirilas Psonko (8-16-1, 6 K.o.’s) durch technischen K.o. in der vierten Runde bezwang.

Der 21-jährige Mittelgewichtler hofft, irgendwann in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. „Ich habe adeliges Blut, das durch meine Venen fließt“, sagte Eubank gegenüber der Sun. „Ich wollte immer dasselbe wie mein Vater machen. Ich will beweisen, dass ich gleich gut oder besser wie mein Vater werden kann. Das ist mein Traum, seitdem ich ein junger Teenager war. Das ist eine Menge Druck, ich muss daher härter arbeiten, um mich zu beweisen.“

Eubank Sr. war Weltmeister in zwei Gewichtsklassen und blieb im Mittelgewicht ungeschlagen. Sein größter Erfolg war ein vorzeitiger Sieg gegen den damaligen WBO-Champion Nigel Benn im Jahr 1990. Eubanks lange Zeit als WBO-Weltmeister trug maßgeblich dazu bei, die Organisation als einen der vier größten Weltverbände zu etablieren.

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35 Gedanken zu “Chris Eubank Jr.: „Ich will beweisen, dass ich gleich gut oder besser wie mein Vater werden kann“

  1. @Tom: das weiss man ja nach einem kampf noch nicht.
    bei ronald hearns wusste man definitiv, dass er nicht seinem vater nachfolgen kann, da er zuvor allenfalls durchschnittliche kämpfe gemacht hatte.

    ich kann mich nur schwach an dem kampf eubank vs rocchigiani erinnern, anfang der 90er, bei dem sich rocchigiani verschaukelt fühlte.

  2. @ Papa Franco

    Ich habe Eubank Jr. auch nicht nach seinem ersten Kampf beurteilt,ich bin halt nur der Meinung das der Schatten seines Vaters viel zu groß für ihn ist.
    Eubank Sr. war in seiner ganzen Art einzigartig,ein guter Boxer,ein guter Showman,provozierender Boxstil und jemand der immer gesagt hat das er das Boxen eigentlich hasst und diesen Beruf nur ausübt weil es damit viel Geld zu verdienen gibt.
    Habe seine Kämpfe immer gerne gesehen!
    Den Kampf gegen Rocchigiani den du angesprochen hast habe ich damals live in Berlin am Ring verfolgt…..ja es war Betrug,allerdings einige Monate später hat ein noch größerer Betrug statt gefunden und zwar gegen D.Schommer,der einstimmige PS von Eubank sorgt heute noch für Diskussionen.

    Mir fällt kein Sohn ein der es seinem erfolgreichen Vater im Boxsport nachgemacht hätte.
    3 Söhne von Frazier haben es probiert,das lief alles unter ferner liefen,Hector Camacho Jr. versucht es immer wieder,aber außer einer ähnlich guten Show tut sich da nichts.
    Chavez Jr. ist zwar WBC-WM im Mittelgewicht,aber von der Klasse seines Vaters ist er meilenweit entfernt!
    Dorsey Jr. und McGuirt Jr. können auch nichts reißen,ebensowenig wie A.Proyer Jr. und zahlreiche Andere ebensowenig.

    Mir fällt nur einer ein der erfolgreicher war als sein Vater,wenn auch nur in einem Kampf,James“Buster“Douglas!!

  3. @ neutral

    Hast absolut recht,Maywaether Jr. ist erfolgreicher als sein Vater.

    Aber ich habe noch einen,Cory Spinks der Sohn von Leon Spinks,der ist/war erfolgreicher als sein Vater,der zwar M.Ali besiegt hat,aber eben doch nur ein Journeyman war.Allerdings ist Cory wohl nicht so erfolgreich wie sein Onkel Michael Spinks!

  4. Ich kenn zwar nicht die Biographie von Eubank sr., doch ich behaupte mal er ist Boxer geworden, weil er keine andere Möglichkeit behabt hat seine Brötchen zu verdienen.
    Eubank jr. dagegen hat als Sohn eines erfolgreichen Boxers keine Geldprobleme, heisst er ist auf den Bxosport als Geldgeber nicht angewiesen. Für mich gibts 2 Möglichkeiten:
    a.) er liebt den Sport und ist bereit dafür seine Gesundheit zu riskieren
    b.) bei ersten Schwierigkeiten (Niederlage, Verletzung etc.) hört er mit dem Boxen auf.

  5. oder

    c) er hasst sich, weil sein Alter zu übermächtig ist und er meint, es gibt nur einen Weg, sich nicht mehr zu hassen – den Alten zu übertrumpfen. Ne gesunde Portion Selbsthass kann ein Boxer gut gebrauchen. Besonders dann, wenn es zu Situationen kommt, wo es weh tut.

    P.s. Ich hab mir den Kampf angeschaut. Man kann noch nicht viel sagen, ob er´s drauf hat oder nicht. Wenn er seine Box-Skills genauso schlecht kopiert wie die Ringattitüden seines Vaters, dann wird es wohl beim kläglichen Versuch bleiben.

  6. @mr.wrong
    von einem erfolgreichen boxer sofrot auf keine geldprobleme schliessen finde ich etwas gewagt.
    bsp: tyson hat 500mio verprasst, roberto duran 300mio. bsp. aus deutschland: der tiger, rocky 1 und 2…

  7. also die moves von seinem vater hat er. habe sofort den alten eubank vor dem inneren auge gesehen!
    leider hat junioer es nicht geschafft eine lücke in der deckung des gegners zu finden. im ganzen kampf hatte es keinen klaren treffer. der gegner hat gar nie geschlage und irgendwann ist dann mal der ringrichter dazwischen!

  8. Also, ich bin ja ein glühender Eubank-Fan gewesen. Und ich war auch bei dem Rockykampf für Chris. Aber ein Unentschieden inklusive Weltmeisterbonus wäre meiner Meinung nach das Höchste der Gefühle, was bei objektiver Betrachtung gerechtfertigt gewesen wäre.

  9. Rasul

    „Ja, Eubank ist schon vor langer Zeit konvertiert.
    Typisch für einige Menschen, irgendwann wird man senil.“

    Was, bitte schön, hat Senilität mit Religiosität zu tun? Kann es sein, dass du ein bisschen Forrest Gump bist?

  10. @ Rasul

    also für dich ist jemand der zum islam konvertiert senil ??

    also mike tyson, muhammed ali, Bernard hopkins, Danny williams, Juan Carlos Gomez usw….sind alle senil?

    hör auf so ein quatsch zu erzählen 🙂

  11. @ Peddersen

    hmmm, Tatsache ist, dass Menschen kurz vor der Himmelspforte religiös bzw. gläubig werden.
    Hopkins und Tyson wurden nach dem Knast religiös, allerdings würde ich das nicht ernst nehmen, da Tyson auch Mao und Che Guevara tätowiert hat, und dass er Komunist ist glaubt wohl niemand 😉
    Nation of Islam und wie die Vereine in den Staaten alle heissen, sind eng mit der Schwarzen Bürgerrechstbewegung verknüpft, fast jeder 2. Rapper ist „Muslim“.

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