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Chris Avalos weiter auf Comebackkurs – Punktsieg über Khabir Suleymanov

Zehn Monate nach seiner ersten Profiniederlage gegen Christopher Martin bestätigte Chris Avalos am Freitag seine Form mit seinem dritten Sieg in Folge. Der 21-jährige Superbantamgewichtler besiegte den zuvor in elf Kämpfen ungeschlagenen Russen Khabir Suleymanov in zehn Runden souverän nach Punkten.

Der Kampf ging gleich munter los. Beide Boxer waren für ihren aggressiven Stil bekannt, doch der Favorit Avalos ging anfangs nach vorne. Wilde Schläge verfehlten beiderseits früh ihr Ziel, doch nach nicht einmal dreißig Sekunden nutzte der US-Amerikaner die Chance als beide Boxer sich aus dem Clinch lösten einen harten linken Haken zu schlagen, der Suleymanov zu Boden schickte. Dessen Ecke protestierte lautstark, da der Ringrichter die Auflösung des Clinches mit dem Break-Befehl angeordert hatte, doch der Ringrichter gab den Niederschlag.

Suleymanov fand danach etwas besser in den Kampf, obwohl er technische Finesse vermissen ließ und seine Schläge oft weit und wild waren. Obwohl beide Boxer eindeutig wollten, war die zweite Runde durch die vielen Schwinger ein wenig unansehnlich, ging jedoch wohl an den unorthodoxen, aber durchaus schnellen Russen. Auch in der dritten Runde hatte er durchaus Erfolg bis Chris Avalos nach zwei Minuten der Runde eine harte rechte Gerade landete, nach der Suleymanov zu Boden ging. Direkt überschlugen sich die Ereignisse. Suleymanov fand ganz schnell wieder auf die Beine und Chris Avalos setzte seine Schlagserie fort ohne auf Ringrichter Lou Moret zu achten, der verzweifelt versuchte die beiden zu trennen um den Niederschlag zu signalisieren und Suleymanov obligatorisch anzuzählen. Dieser brauchte über fünf Sekunden, in denen beide Boxer weitere Treffer anbrachten, um Avalos in seine Ecke zu schicken um für Klarheit zu sorgen. Moret zählte Suleymanov offiziell bis Acht an, signalisierte daraufhin ein Timeout, klarifizierte für die Punktrichter noch einmal, dass es ein Niederschlag war, und zog daraufhin Chris Avalos einen Punkt fürs Nachschlagen ab.

Die dritte Runde sollte jedoch der Höhepunkt des Kampfes bleiben, auch wenn die nächste Runde weiter für Feuerwerk sorgte, als beide Boxer sich willig in Schlagabtausche begaben. Avalos hatte weiter Probleme den unorthodoxen Stil des Russen auszurechnen, während dieser unter seinen technischen Schwächen litt. Insgesamt blieben die Runden unterhaltsam und knapp, doch Avalos schien meist leichte Vorteile zu haben.

Der US-Amerikaner verletzte sich am rechten Arm in der fünften Runde, doch biss sich erfolgreich durch und bestimmte den Kampf in der sechsten, siebten und achten Runde. Die letzten beiden Runden drehte Suleymanov noch einmal auf, doch es war zu wenig zu spät, und seine Einzelschläge waren nicht hart genug um Avalos vor ernsthaftere Probleme zu stellen. Gute Kombinationen gab es vom Russen, der oft eine zu schlechte Beinarbeit zeigte um in Position dazu zu sein in Kombinationen zu schlagen, nur selten zu sehen.

Die Punktrichter waren nach Ende der zehnten Runde nun gefragt und hatten es nicht wirklich schwer den Sieger zu bestimmen. Mit 97-90, 96-91 und 95-92 sahen sie allesamt Chris Avalos verdientermaßen vorne. Avalos fuhr damit seinen neunzehnten Profisieg im zwanzigsten Kampf ein, während Suleymanov seine erste Niederlage im zwölften Kampf kassierte. Zudem gewann Avalos durch den Kampf den vakanten interkontinentalen Titel der WBO im Superbantamgewicht.

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