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Carl Frampton vs. Scott Quigg – Fans auf der Insel wollen dieses Duell

Von Marco Captain Huck

Nachdem Carl Frampton am Samstagabend auch das Rematch gegen den amtierenden Weltmeister Kiko Martinez deutlich nach Punkten gewann wurden Stimmen laut, das jetzt ein Duell gegen seinen Landsmann Scott Quigg kommen sollte. Auch Weltmeister Frampton gab zu Protokoll das Quigg der Kampf ist, den er als nächstes anstrebt. Der Angesprochene zeigte sich ebenfalls von der Idee begeistert und meinte das er sofort gegen Frampton antreten würde. Einzigstes Hindernis ist jetzt noch der Belgier Stephane Jamoye, gegen den Quigg am kommenden Samstag antreten wird. Dies sollte allerdings keine große Hürde für den 25 Jährigen aus Bury sein. Danach kann man sich an die Planungen für dieses große britische Duell machen. Möglicherweise könnte man damit sogar ein Stadion voll bekommen, da britische Duelle die Zuschauer immer anzieht. Man darf gespannt sein was am Ende dabei heraus kommen wird.

Bild © picture alliance / Photoshot

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1 Kommentar

  1. fettundmuskeln
    10. September 2014 at 13:50 —

    Naja, das Problem ist eher, dass Frampton erst einmal gegen seinen Pflichtherausforderer, Chris Avalos aus den USA antreten muss, oder die IBF der Titelunification zustimmen muss, damit der Kampf stattfindet. Avalos ist ein recht starker, gar nicht mal so chancenloser Herausforderer, und obwohl ich glaube, dass Frampton diesen Kampf für sich entscheiden müsste, wäre es trotzdem kein easy Payday für den Nordiren. Am Ende des Tages muss aber vor allem eins konstatiert werden: sowohl Frampton, als auch Quigg und der WBC Strapholder Leo Santa Cruz sind nichts als Paperchamps, solange sie nicht gegen den Besten seiner Klasse (und möglicherweise P4P), Guillermo Rigondeaux antreten. Das traut sich aber niemand und so verstecken sich alle, auch Framptons Manager, die nordirische Boxlegende Barry McGuigan, hinter der Behauptung, Rigondeaux hätte einen unatraktiven Kampfstil und würde kein Geld ins Stadion und zum TV bringen. Lächerlich – der Kubaner hat sogar angeboten nach Belfast zu kommen um Frampton zu boxen. Nur – keiner der drei „WM“ hätte auch nur die geringste Chance und so wird sich diese oder eine ähnliche Konstellation noch jahrelang nicht ändern, bis Rigondeaux irgendwann so alt ist, dass sich endlich ein paar Mutige aus ihren Löchern trauen. Das Ganze ist gut vergleichbar mit Ward – Grüße an Carlos, by the way!

    Bei einem möglichen Kampf zwischen den beiden britischen Champs schätze ich Frampton stärker ein, denke, dass Quigg relativ leicht ausrechen- und ausboxbar für den Nordiren sein wird. UD Frampton oder sogar ein später Knockout.

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