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Carl Frampton vs Leo Santa Cruz 2.0 – 28. Januar Las Vegas

Die Neuauflage dieses WM-Fights im Federgewicht der Männer ist ohne jeden Zweifel die beste Kampfansetzung dieser Woche. Im MGM Grand stehen sich Carl Frampton (23(14)-0-0) und Leo Santa Cruz (32(18)-1-1) zum zweiten mal gegenüber. Ihre erste Begegnung fand am 30. Juli 2016 im Barcleys Center New York statt. Bei dieser Gelegenheit wechselte der WBA Super-Worldtitel im Federgewicht den Besitzer. Der Nordire Frampton schlug den gebürtigen Mexikaner Santa Cruz mit einem Punkturteil von 117:111, 116:112 und 114:114. Viele der Runden waren denkbar knapp.

Während der Pressekonferenz nach dem Fight hat Frampton ein Rematch angeboten, obwohl dazu nicht vertraglich verpflichtet gewesen wäre. Dieser Kampf sollte nach den damaligen Vorstellungen in Belfast stattfinden. Es hätte für das boxbegeisterte Nordirland eine riesige Show werden können. Selbst bei dem Kampf in New York waren 6000 der 9000 Zuschauer aus Nordirland angereist. Letztendlich einigte man sich offenbar wegen der noch besseren Vermarktung auf Las Vegas als Austragungsort für den Rückkampf. Der Sieger diese Rematches wird sich auch den WBC-Diamondbelt umschnallen können.

Frampton ist der Meinung, dass dieser Rückkampf ein Tanz für ihn wird: „Du brauchst immer einen Tanzpartner und Leo Santa Cruz könnte mir gehören.“

Santa Cruz glaubt, dass er diesmal siegt: „Hoffentlich geht es in dieser Nacht nach meinem Weg und wir bekommen einen dritten Kampf. Wir können es zu einer Trilogie machen.“

Auch die weiteren Hauptkämpfe dieser Box-Show können sich sehen lassen. Es werden insgesamt 3 WM-Fights ausgetragen. Ebenfalls im Federgewicht will der Brite Lee Shelby seinen IBF-Titel gegen Argentinier Jonathan Victor Barros verteidigen. Er hat gute Chancen, den Gürtel auch bei der Heimreise bei sich zu tragen. Im Leichtgewicht will Dejan Zlaticanin aus Montenegro seinen WBC-Gürtel gegen den Amerikaner Mikey Garcia verteidigen. Hier scheint es eher wahrscheinlich, dass der Gürtel den Besitzer wechselt.

Bei diesem 3 Hauptkämpfen kommen die altgedienten Ringrichter Kenny Bayless, Russell Mora und Tony Weeks zum Einsatz. Alle 3 bringen es zusammen auf über 60 Jahre Ringerfahrung und fast 2000 Fights, die sie geleitet haben. Sie gehören bei den Boxveranstaltungen in Las Vegas fast schon zum Inventar.

Die Undercard dieses Event ist gut besetzt. Am meisten Beachtung könnte man vielleicht David Benavidez schenken. Der 20-jährige unbesiegte Supermittelgewichtler aus Phönix / Arizona, stand bisher 16 mal im Ring und beendete davon 15 Kämpfe vorzeitig. Sein Gegner ist der 29-jährige Usbeke Sherali Mamajonov (14(7)-1-0). Der Amerikaner ist bereits jetzt bei den Verbänden WBA, WBC und IBF in den Top 15 gelistet und auf dem besten Weg nach oben. Daran sollte ihn auch Mamajonov kaum hindern können.

Hier zur Einstimmung auf das Rematch noch einmal die ersten Begegnung zwischen Frampton und Santa Cruz:

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4 Kommentare

  1. 25. Januar 2017 at 12:29 —

    D. Wilder hat es auch nicht leicht, sein nächster Gegner A. Wawrzyk ist auch gedopt…anabole Steroide!

  2. 25. Januar 2017 at 12:36 —

    Ob Frampton nochmal gegen Cruz gewinnen kann…..würde in dem Kampf eher auf ein Unentschieden setzen!

    Interessanteste Ansetzung auf dieser Veranstaltung ist für mich eher der Kampf Zlaticanin vs Garcia, Garcia dürfte der Favorit sein, aber er sollte dden Champ nicht unterschätzen!

  3. 25. Januar 2017 at 14:14 —

    Ich fand, der Sieg von Frampton im ersten Match ging in Ordnung, aber weder 114:114 noch die 117:111 kann ich nachvollziehen. Es war ein klarer Sieg, aber nur drei Runden für LSC ist eine Frechheit. Frampton ist einfach der bessere Boxer, hat aber Probleme mit der Krafteinteilung und als Folge davon mit der Konzentration. Wenn die aber stimmt, kann er immer die Runden holen, die er gerade möchte und wird so auch den zweiten Kampf für sich entscheiden.

    @ MH – Zlaticanin vs Garcia sehe ich ähnlich, der Montenegriner ist schon ein paarmal unterschätzt worden, aber bis jetzt hat er immer einen Weg gefunden, zu gewinnen. Zwei Top-Fights, die imo beide über die Punkte entschieden werden.

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