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Carl Frampton siegt vor heimischem Publikum in Belfast

Es gab von Carl Frampton (25(14)-1-0) bereits im Vorfeld dieses Kampfes um den WBO-Interim im Federgewicht eine klare Ansage. Er will seinen Gegner, den Australier Luke „Action“ Jackson (16(7)-0-0), vorzeitig abfertigen. Genau das passierte dann auch. Framptom klopfte Jackson weich. Jackson musste in der 8. runter und in Runde 9 kam aus der australischen Ecke das Handtuch geflogen.

Der 33-jährige Luke Jackson aus Hobart war bisher noch nicht international in Erscheinung getreten. Immerhin war er australischer Meister und WBO-Oriental-Champ im Federgewicht. Im WBO-Ranking ist er damit bis auf #5 geklettert.

Der in Belfast beheimatete Carl Frampton ist 2 Jahre jünger und hat bisher im Ring schon einiges mehr vorzuweisen. Er war bereits Weltmeister der Verbände IBF und WBA im Super-Bantamgewicht. Auch seine bisherige Gegnerschaft mit Kiko Martinez, Scott Quigg und Leo Santa Cruz kann sich sehen lassen.

Frampton setzte von Beginn an auf eine Ermüdungstaktik. Er ging bereits in den ersten Runden zum Körper und machte Jackson damit  Step by Step Schwierigkeiten. Der Australier versuchte zwar immer wieder zu fighten, aber Frampton war einfach eine Nummer zu groß für ihn. Runde 4 war vielleicht die beste von Jackson, aber danach ließ Frampton seine Abrissbirne weiter zum Körper arbeiten. Er nahm Jackson die Luft. Zwischendurch landete Frampton auchmal ein paar solide Hände an Jacksons Kopf, die in der Summe ebenfalls nicht ohne Wirkung blieben. Noch kam Gegenwehr und der Kampf war nach 7 Runden noch nicht entschieden.

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Das sollte sich im weiteren Kampfverlauf sehr schnell ändern. Ein weiterer sauberer Körpertreffer war es dann auch, der Jackson in Runde 8 auf die Knie zwang. Von da an war „der Drops gelutscht“. Der Australier war so gut wie erledigt. Er überstand die letzten 20 Sekunden der 8. Runde nur mit großer Mühe und Improvisationstalent. In Runde 9 erhöhte Frampton noch einmal den Druck und klingelte den Australier an. Bevor es zu einem finalen Niederschlag kam, beendete die australische Ecke den Kampf. Eine weise Entscheidung im Sinne der Gesundheit des bis dahin tapfer kämpfenden Boxers.

Für Frampton, den neuen WBO-Interim-Champ im Federgewicht, geht die Karriere nun auf höchstem Niveau weiter. Jackson hat alles versucht, kam aber nicht auf das Level von Frampton. Ob es demnächst schon zu einem Spitzenduell gegen WBO-Champ Oscar Valdez komm, bleibt abzuwarten. Valdez kämpfte zuletzt im März 2018 gegen Scott Quigg, den er klar nach Punkten besiegen konnte. Vielleicht hat Frampton und seinTeam aber auch enen ganz anderen Plan und arbeiten zukünftig auf einen 3. Kampf gegen Leo Santa Cruz hin. Der ist mittlerweile auch ins Federgewicht aufgestiegen und WBA-Champ.

Hier der komplette Kampf:

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