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Burns verteidigt WBO-Titel mit toller Leistung gegen Mitchell; Frampton schlägt Molitor vorzeitig

Ricky Burns ©Andrew Paterson.

Ricky Burns © Andrew Paterson.

Auch in Großbritannien wurde an diesem Wochenende geboxt: der größte Kampf fand im schottischen Glasgow statt, wo WBO-Leichtgewichts-Weltmeister Ricky Burns (35-2, 10 K.o.’s) seinen Titel gegen den Ranglistenersten Kevin Mitchell (33-2, 24 K.o.’s) verteidigte.

Beide Boxer tauschten bereits in der ersten Runde harte Schläge aus, was einigermaßen überraschend war da, da man sich von Burns mehr eine taktische Herangehensweise erwartet hatte. In der zweiten Runde kam Burns einige Male sehr gut mit seiner Rechten durch, was Mitchell aber nur noch mehr anspornte.

Auch die dritte Runde ging klar an Burns, der deutlich aggressiver als sonst boxte. Mitchell war aber noch zu jedem Zeitpunkt gefährlich. In der vierten Runde musste Mitchell nach einem linken Haken zum ersten Mal im Kampf zu Boden und wurde angezählt. Burns setzte sofort nach und schickte seinen Gegner mit einigen auf die Schläfe geschlagenen Rechten ein zweites Mal auf die Bretter. Der Kampf wurde ein weiteres Mal freigegeben und Burns deckte Mitchell mit einem weiteren Schlaghagel an den Seilen ein. Da von Mitchell nichts mehr zurückkam, brach Referee Terry O’Connor zwei Sekunden vor Ende der Runde ab.

Auf der Konkurrenzveranstaltung von Promoter Eddie Hearn (Matchroom) bestand der nordirische Superbantamgewichtler Carl Frampton (15-0, 10 K.o.’s) gegen Ex-Weltmeister Steve Molitor (34-3, 12 K.o.’s) den bislang wichtigsten Test seiner Karriere. Frampton setzte den Kanadier, der mit 32 Jahren die besten Zeiten bereits hinter sich zu haben scheint, von Beginn an unter Druck und setzte ihm vor allem mit seinen Körpertreffern zu.

In der vierten Runde musste Molitor zum ersten mal zu Boden, der Ex-Champion schien daraufhin mehr oder weniger zu resignieren und wurde in der sechsten Runde vom Referee aus dem Kampf genommen. Als WBA-Intercontinental-Champion ist Frampton in greifbarer Nähe eines WM-Kampfes gegen WBA-Champion Guillermo Rigondeaux, das Team des Belfasters wird aber mit Sicherheit nichts überstürzen und dem 25-Jährigen noch mehr Zeit für seine Entwicklung lassen.

© adrivo Sportpresse GmbH

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3 Kommentare

  1. Alonso Quijano
    23. September 2012 at 13:11 —

    wann gibts mal endlich was zum kampf lebedev vs guillrmo jones zu hören

  2. 300
    23. September 2012 at 21:08 —

    Hey….der legendäre Alonso Quijano ist wieder da…unglaublich

  3. JohnnyWalker
    24. September 2012 at 13:59 —

    Mitchell ist ein sehr gutes Beispiel dafür wie man von Leistungen von vor 5-6 Jahren zehren kann und natürlich nur bei der WBO aktueller PH sein kann. WBO = World’s British Boxer Organisation.

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