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Bunn muss gegen Ukrainer Demchenko ran

Er gilt als größte deutsche Hoffnung im Halbschwergewichtsboxen: Leon Bunn, 25 Jahre aus Frankfurt am Main. Noch in diesem Jahr soll der erste Titelfight für den sympathischen Bunn folgen. Doch vorher muss der Schützling von Kult-Coach Ulli Wegner zunächst mal in Offenburg seinen zehnten Sieg einfahren. Wie Bunn sich vorbereitet hat, wie er sich fit hält und was über die Fußball-WM denkt, erfahren sie im folgenden Interview.

 Leon, bist du sehr enttäuscht, dass die Fußball-WM für uns vorzeitig vorbei war?

Leon Bunn: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich aufgrund meiner Vorbereitung auf den Kampf in Offenburg nicht so tief im WM-Fieber stecke. Das Ausscheiden unserer Nationalmannschaft finde ich natürlich schade, das ist eine dumme Sache.”

Wer wird jetzt Weltmeister?

Leon Bunn: „Das ist richtig schwer zu sagen, auch nach den ersten Achtelfinalspielen. Viele Mannschaften sind gleichauf. Die krassen Abstände zwischen den Teams wie früher gibt es nicht mehr.”

Zurück zu dir. Wie lief deine Vorbereitung?

Leon Bunn: „Sehr gut bislang. Die letzten Wochen in Berlin waren sehr intensiv.”

Du pendelst zwischen deiner Heimat Frankfurt und Berlin und trainierst an zwei Standorten. Wie genau läuft das ab?

Leon Bunn: „Das Grundlagentraining absolviere ich mit meinem Vater in Frankfurt, die letzten Wochen vor dem Kampf trainiere ich mit Georg Bramowski und Ulli Wegner immer in Berlin.”

Du gehörst zu Wegners Musterschülern. Er hätte dich bestimmt gern immer in Berlin, oder?

Leon Bunn (lächelt): „Ja, wenn es nach Herrn Wegner ginge, wäre ich nur in Berlin. Aber ich brauche meine Heimat, meine Familie, mein Frankfurt. Ich glaube, dass wir so eine gute Lösung gefunden haben.”

Du musst dich kurzfristig auf einen neuen Gegner einstellen. Ist das ein Problem?

Leon Bunn: „Nein, das nicht, aber ich hätte sehr gerne gegen den Schweizer Kongolo (Anm: 11-1) geboxt. Er musste aber verletzungsbedingt absagen. Jetzt boxe ich gegen den erfahrenen Ukrainer Serhiy Demchenko. Ein harter Brocken.”

Wie lenkst du dich während der harten Vorbereitungsphase ab?

Leon Bunn: „Ich lese sehr viel. Allerdings kann ich auch da nicht richtig abschalten. Die Bücher haben zumeist einen Bezug auf mein Leben als Sportler. Zuletzt habe ich ein sehr interessantes Buch gelesen, in dem es darum geht seine Ängste zu überwinden.”

Ernährung und Fitness sind immer ein großes Thema für euch. Hast du einen Fitnesstrainer oder einen Ernährungscoach?

Leon Bunn: „Nein, ich schaue mir aber überall etwas ab. Hole mir viele Tipps. Ich denke, dass im Boxen noch vieles möglich ist, wenn ich den Quervergleich zu anderen Sportarten ziehe. Zum Thema Ernährung: Ich koche selbst. Zwar einfach, aber sehr gesund. ”

Tickets sind unter www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Foto: Facebook Fanpage Leon Bunn

Quelle: Team Sauerland

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2 Kommentare

  1. 2. Juli 2018 at 11:37 —

    @ Legend Boxing

    Lesen ist nicht so deine Stärke?

    Abgesehen davon das so gut wie jeder bessere Boxer für Bunn eine Herausforderung ist hat Demchenko nicht 13 von 19 Kämpfen verloren, sondern einen 19-13-1 Rekord und von seinen Niederlagen, fast alle im Ausland, nur eine durch Ko verloren. Als Aufbaugegner ist Demchenko schon in Ordnung!

  2. 2. Juli 2018 at 13:30 —

    Demchenko hat bisher 32 Fights, 19 Siege und 13 Niederlagen..
    zudem sagt ein Record ja nicht alles über die Fähigkeiten aus.. Demchenko ist kein Schlechter..!

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