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Bunn: Die großen Kämpfe stehen mir noch bevor!

Welcher deutscher Nachwuchsboxer kann in den nächsten Jahren Weltmeister werden? Viele Experten, Firmengründer und „Hall of Fame-Promoter” Wilfried Sauerland sowie Kult-Trainer Ulli Wegner können sich, gerade in den letzten Tagen, auf einen Namen einigen: Leon Bunn!

Dem Halbschwergewichtler aus Frankfurt/Main von Team Sauerland wird eine große Zukunft prognostiziert. Viel Lob, große Erwartungen und zu viel Druck? Nicht für Bunn.

„Natürlich habe ich mitbekommen, dass ich u.a. ein Thema beim Sport1-Box-Talk war. Es ehrt mich natürlich und ich freue mich auch über jedes Lob”, sagt Bunn, der aber bescheiden bleibt.

„Meine Leistung muss ich im Ring bringen, in jedem Kampf – und die großen Kämpfe stehen mir auch noch bevor. Klar, mein Ziel ist es Weltmeister zu werden, doch bis dahin ist es noch ein ganz schöner Weg.”

Seinen nächsten Kampf wird der 26-jährige Leon Bunn am 8. September in Zagreb absolvieren. Gegen Emmanuel Feuzeu (Spanien, Kampfrekord: 10-8-2) wird ein klarer Sieg erwartet.

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Bunn lacht: „Ja, die Anweisung gab es von meinen Trainern Ulli Wegner und Georg Bramowski. Doch ich werde keinen Gegner unterschätzen und fokussiert in den Kampf gehen.”

Der „Frankfurter Jung” mit der blitzsauberen Kampfbilanz von 10 Siegen (in 10 Kämpfen) wird bereits seinen vierten Profikampf im Ausland absolvieren. Bunn freut sich auf den Kampf in Zagreb.

„Ich habe schon zwei Kämpfe in Bulgarien und einen Fight in Norwegen bestritten. Im Ausland zu boxen ist sehr wichtig für meine Entwicklung. Bei späteren großen Kämpfen kann man sich den Austragungsort auch nicht aussuchen.”

Im Hauptkampf des Abends will sich übrigens Sauerlands Schwergewichts-Hoffnung Filip Hrgovic (26 Jahre, Kampfrekord: 5-0, 4 K.o.-Siege) seinen ersten Profititel holen. In seiner Heimatstadt Zagreb geht es im Kampf gegen den US-Amerikaner Amir Mansour (23-2-1) um den International Titel der WBC.

Foto: Marco Baumann

Quelle: Team Sauerland

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