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Bryant Jennings stoppt Alexander Dimitrenko in Runde 9

Ein Beitrag von F.W.

Es hat nicht sein sollen: in Atlantic City muss sich Dimitrenko gegen Bryant Jennings geschlagen geben. Auch, wenn der Traum von einem Kampf um die Weltmeisterschaft geplatzt ist, muss sich „Dimi“ für seine Leistung nicht schämen – ganz im Gegenteil!

Gerade in den ersten Runden war Dimitrenko der aktivere Boxer, konnte sogar die Ringmitte für sich behaupten. Obwohl sich im weiteren Kampfverlauf Jennings immer besser in Szene setzen konnte, gelang es Dimitrenko in Runde 4 sogar, seinen Gegner auf die Bretter zu schicken. Jennings konnte sich aber erholen und ging zusehends in die Nahdistanz.

Mit Erfolg: mit zunehmender Rundenzahl wendete sich das Blatt: Jennings schlug öfter, traf mehr. In Runde 8 musste der Mann aus der Ukraine dann auch erstmals zu Boden: Ein linker Haken von Jennings traf „Dimis“ Kopf, Dimitrenko konnte aber weitermachen. Der Versuch, Dimitrenko zu „finishen“, artete in eine Rangelei aus, in deren Verlauf „Dimi“ erneut den Boden berührte – der Ringrichter wertete auch das als Niederschlag.

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Das Ende kam dann in Runde 9. Hier muss man sich allerdings fragen, warum Ringrichter Allen Huggins nach einem rechten Aufwärtshaken von Jennings, der Dimitrenko erneut zu Fall brachte, den Kampf schon beendete, noch bevor „Dimi“ den Boden berührte! Dimitrenko war nicht „angeklingelt“ und machte durchaus den Eindruck, als wäre er in der Lage und auch willens, weiterzukämpfen! Vermutlich hätte Jennings den Kampf in einer der folgenden Runden auch ohne Unterstützung des Ringrichters gewonnen, so bleibt ein fader Nachgeschmack, zumal ein Rückkampf gegen Dimitrenko für Jennings Promoter Bob Arum nicht wirklich interessant sein dürfte.

Auch Jennings muss sich nun fragen, wohin es für ihn gehen soll. Mit Joseph Parker oder Dillian Whyte wäre US-Amerikaner vermutlich vorerst durchaus gefordert!

Hier der Kampf:

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2 Kommentare

  1. 19. August 2018 at 18:48 —

    Sascha sollte sich mehr auf machbare Aufgaben, also den europäischen Markt konzentrieren.
    Da er ja schon einmal Europameister war, wäre ein Fight gegen Agit Kabayel eine interessante Begegnung.
    Auch gegen Chisora, Schwarz und Charr wäre bei seinem Bekanntheitsgrad möglicherweise ein Sieg in greifbarer Nähe, wenn es ihm gelänge seine Gegner auf Distanz zu halten.
    Ich könnte mir vorstellen, dass man mit so einem Kampf eine größere Halle füllen könnte, da der Boxsport in Deutschland offenbar immer weniger Zuspruch, nach der Niederlage von Zeuge, in der Bevölkerung findet.

  2. 19. August 2018 at 21:39 —

    Der Abbruch war nicht gerechtfertigt!àndert zwar nix daran das dimi verloren hätte aber halt nach Punkten,aber im großen und ganzen fand ich die Leistung von dimitrenko gar nich so schlecht !
    Ein charr wäre machbar gewesen

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