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Britischer Mittelgewichtler Norgrove stirbt an inneren Verletzungen

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Der britische Mittelgewichtler Michael Norgrove (5-0, 0 K.o.’s) ist neun Tage nach seinem Kampf gegen Tom Bowen an seinen schweren inneren Verletzungen gestorben. Der in London abgehaltene Kampf wurde in der fünften Runde gestoppt, nachdem Norgrove im Ring kollabiert war. Der Fight wurde schließlich ohne Wertung geführt.

Der 31-jährige Norgrove wurde daraufhin sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo ein Blutgerinsel im Gehirn erkannt wurde. Die Verletzung erwies sich allerdings als zu schwerwiegend, weswegen der aus Sambia stammende Boxer nicht mehr gerettet werden konnte.

Wie genau es jedoch zu dieser fatalen Verletzung kam, ist nicht klar, da Norgrove seinen Gegner in der ersten Runde am Boden hatte und eigentlich auf dem Weg zu einem ungefährdeten Punktsieg war. Laut Beobachtern kassierte Norgrove bis zum Abbruch in der fünften Runde keinerlei harte Treffer, die seine schweren Verletzungen erklären würden.

“Ich bin sehr stolz, mit Michael zusammengearbeitet zu haben”, sagte Norgroves ehemaliger Promoter Steve Goodwin gegenüber Boxrec. “Er war immer nett, ein herzenswarmer Mensch und ein sehr talentierter Boxer. Das ist ein schwerer Verlust für jeden, der ihn gekannt hat. Mein Beileid geht an seine Familie.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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23 Kommentare

  1. Carlos2012
    6. April 2013 at 20:39 —

    R.I.P

  2. Bush
    6. April 2013 at 20:50 —

    🙁

  3. dafighter
    6. April 2013 at 21:08 —

    meine fresse. da sieht man mal wie gefährlich dieser sport ist. R.I.P

  4. Sammy
    6. April 2013 at 21:11 —

    Mein Beileid an seine Familie

  5. Tom
    6. April 2013 at 21:12 —

    Nun,ich kenne Norgrove nicht und habe auch den Kampf nicht gesehen,möglich das er sich schon etwas im Sparring eingehandelt hat!
    Aber es zeigt auch mal wieder wie gefährlich der Boxsport sein kann,den alle Boxfans so lieben!
    Meine Anteilnahme gilt seiner Familie!!

  6. TJ
    6. April 2013 at 21:28 —

    Mann Mann Mann, das tut mir leid.

    Ich hab mal eine Boxreportage gesehen, da hat in den 60er Jahren ein schwarzer Boxer einen andren schwarzen Boxer beides Profis immer wieder vor dem Kampf als Schwul bezeichnet. Und in dem Kampf hat der der immer als schwul bezeichnet wurde den anderen der in als schwul bezeichnet hat dann totgeschlagen! Wirklich passiert.

    Aber das war das einzige mal das ich zumindest sowas gehört habe.

    Echt traurig.

  7. Antonio
    6. April 2013 at 21:48 —

    Schlimm hart möge Gott dich schützen Ruhe in frieden

  8. Laurent
    6. April 2013 at 22:01 —

    R.I.P….Gott wird deine Familie beschützten

  9. Schneewittchen
    6. April 2013 at 22:07 —

    Das liest sich wie wenn er Schwer Gedopt gewesen wäre.

    An inneren Verletzungen ist vor Jahren aus diesem Grund der Weltberühmte Andreas Münzer gestorben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_M%C3%BCnzer

  10. mike
    6. April 2013 at 22:07 —

    echt schlimm sowas. das tut mir extrem leid. das sowas aber auch passieren muss. mein herzliches beileid geht an seine familie, und seine verwandten.

  11. Schneewittchen
    6. April 2013 at 22:08 —

    Das liest sich wie wenn er Schwer Gedopt gewesen wäre.

    An inneren Verletzungen ist vor Jahren aus diesem Grund der Weltberühmte Andreas Münzer gestorben.

    de.wikipedia.org/wiki/Andreas_M%C3%BCnzer

  12. BoxingIsLive
    6. April 2013 at 23:32 —

    Traurig, schon 2 Tote in diesem Jahr… Man 🙁
    R.I.P. Michael Norgrove 06/04/2013 Ruhe in Frieden!

  13. dalein
    7. April 2013 at 08:26 —

    @ schneewittchen

    Merkst dus noch? Was hat ein Blutgerinnsel (im Hirn!) mit Doping zu tun? Das kann jeden treffen – auch Nicht-Boxer. Wenn meine medizinischen Kenntnisse richtig sind kann man sowas auch “Schlaganfall” nennen, hat aber nichts mit Schlägen wie beim Boxen zu tun.

  14. Mike
    7. April 2013 at 09:49 —

    Sehr traurig. Aber das passiert in jedem Sport. Jetzt folgen wieder die Diskussion über die Gefährlichkeit des Boxsports. Dabei ist nachweislich statisch erwiesen das die Verletzungsquote beim Boxen deutlich niedriger ist als z:B. Volleyball. Fussball, Eishocky, Skisport, Radrennen u.v.m.

  15. Doc
    7. April 2013 at 10:04 —

    Schon wieder !

    Das kann nicht so weitergehen im Boxen. Es muss in Deutschland eine offene Diskussion darüber stattfinden, ob das Boxen ethisch/moralisch vertretbar ist.
    Es sind nicht nur die vielen Tote die jedes Jahr das Boxen zu beklagen hat, sondern was einige viel weniger wissen, dass eine Menge Boxer an den Spätforlgen dieser ständigen Gehirnerschütterungen leiden.

    Nämlich an einer frühen Demenz oder Parkinson. Das ist ziemlich alarmierend. Wisst ihr ich war geschockt, als ich über Wikipedia erfahren habe dass “8 ehemalige Gegner von Muhammad Ali später an Alzheimer litten”. Viele von denen im jungen Alter ( Jerry Quarry mit 37, Leon Spinks und Jimmy Young mit Anfang 50.

    Ein weiterer Gegner Alis Doug Jones starb sogar im Ring. Und das sind auch nur die Zahlen die offiziell bestätigt worden sind !!!!! Den wer weiß vll haben sogar noch einige andere Gegner ALis auch diese Krankeit erlitten, nur die Öffentlichkeit weiß nichts davon.

    Ziemlich rücksichtslos finde ich auch das Verhalten der großen Promoter !
    Schicken all die Boxer in den Ring, damit sie sich auf Kosten dieser Männer die Taschen füllen können. Aber noch nie habe ich gehört, dass einer von diesen Promotern die Hirnforschung jemals finanziell unterstützt hat, um die Dementia Pugilistica im Interesse der Boxer besser zu erforschen.

  16. Mike
    7. April 2013 at 10:50 —

    @DOC
    Also,wenn Du dich schon DOC nennst, hast Du von Sportmedizin wenig Ahnung. Die Demenz-und Parkinson-Theorie ist nie wissentlich seriös bewiesen worden. Mein Nachtbar, ein Nichtsportler leidet schon mit 45 an Parkinson. Zu meiner vorigen Bemerkung über die gefährlichsten Sportarten füge ich hier die Statistik der “Bundesanstalt für Schutz -Arbeitsmedizin an. Demnach die gefährlichsten Sportarten nach Häufigkeit:
    1. Fussball ( mit Abstand)
    2. Volley-Hand und Basketball
    3.Scating
    4.Skisport
    5.Reiten
    6.Radsport
    7.Tennis

    dann folgen Sportarten wie Eishockey, Ringen und ganz unten im unteren Drittel Boxen.

  17. Gary
    7. April 2013 at 11:32 —

    … Verletzungsqoute mag bei anderen Sportarten auch höher sein… Habe nie gehört, dass jemand kurz nach Volleyball-Spiel gestorben ist. Hier geht’s ja nicht um Verletzungen wie bei David Hayes kleinem Zeh. Man sollte dann schon Kopfverletzungen vergleichen. Da ist eher nur Eishockey zu vergleichen oder Mma, Football. Vor einigen Tagen ist auch wieder mal ein Russe nach einem Bodycheck gegen den Kopf gestorben.

  18. Gary
    7. April 2013 at 11:36 —

    @Mike diese Statistik ist Unsinn, sollte eine Statistik sein nur über Verletzungen die zum Tod geführt haben, die würde sicherlich ganz anders aussehen

  19. abu malik(vater von boxen.de)
    7. April 2013 at 11:49 —

    der prophet sagte

    wenn allah das ende eines menschen beschlossen hat, so könnten sich alle menschen versammeln um etwas dagegen zu tun. aber wahrlich, nichts ist da, was sie tun könnten. wenn allah das ende eines menschen noch nicht beschlossen hat so könnten alle menschen zusammenkommen und versuchen diesem menschen das leben zu nehmen, sie würden es nie schaffen.

  20. Doc
    7. April 2013 at 13:25 —

    @ mike

    Ohne die nahe treten zu wollen, du scheinst aber sehr ahnungslos und unwissend zu sein, was das Thema Boxen und Langzeitschäden betrifft.
    Es ist mehr als bewiesen, das es einen Zusammenhang zwischen Boxen und Demenz gibt.
    Es gibt wie erwähnt zahlreiche Fälle wo Boxer sehr früh an einer frühen Demenz erkrankt sind.
    Eine Demenz holt man sich in der Regel aber erst in seinen 70ern oder 80ern.

    Nur weil dein Nachbar an Parkinson leidet bedeutet das außerdem noch lange nicht , dass man sich Parkinson über den Boxsport holen kann.

    Außerdem ist dein Vergleich mit den aufgezählten Risikosportarten ziemlich schwachsinng und haltlos. Du erwähnst Fußball an erster Stelle, aber die Verletzungen beim Fußball beschränken sich fast nur auf die Beine, so dass keine Lebensgefahr oder die Angst vor neurolgischen Erkrankungen bestehen muss.

    Die Verletzungen beim Boxen, aber beziehen sich im Gegensatz zu den von dir genannten Risikosportarten fast ausschließlich auf das Gehirn des Menschen, dem Wichtigsten Organ was der Mensch hat. Daraus resultieren die Gehirnschäden , die zum Tode oder einer Demenz führen.

    Begreifst du das jetzt ?
    Wenn du es oder andere immer noch nicht begriffen hast, habe ich hier etwas für dich.

    http://www.swr.de/swr2/wissen/gehirnerschuetterung-sport/-/id=661224/nid=661224/did=11223720/jgn1o8/

  21. OstraderX
    7. April 2013 at 15:28 —

    RIP

  22. simon_says
    7. April 2013 at 15:51 —

    mein beileid an seine fam, schlimme sache… doc hat doch recht, boxen ist u war schon immer gefährlich, alle kampfsportarten. es ist zwar bis jetzt medizinisch nichts bewiesen, aber krankheiten am kopf kann man meistens auch erst nach dem tod diagnostizieren. demenz zb, man merkt es dem patienten vielleicht an, medizinisch nachweisbar ist es aber erst nachdem man den kopf aufgeschnitten hat, wenn der probant tot ist. also, will ich das boxen eingestampft wird, nein (!), man kann sich nunmal aussuchen können, wie man mit seiner gesundheit umgehen möchte…

  23. OLYMPIAKOS GATE 7
    7. April 2013 at 20:32 —

    RIP.
    viel kraft für die hinterbliebenen in diesen schweren zeiten.

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