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Briggs’ Promoter Greg Cohen: “Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich”

Shannon Briggs ©Geoffrey Ciani.

Shannon Briggs © Geoffrey Ciani.

Shannon Briggs war am Samstag wohl tapferer, als es seiner eigenen Gesundheit zuträglich war. Der 38-jährige Amerikaner erlitt in zwölf einseitigen, teilweise sogar brutalen Runden einen gebrochenen Augenhöhlenknochen, eine gebrochene Nase und einen gerissenen Bizepsmuskel und musste als Konsequenz eine Nacht auf der Intensivstation verbringen.

Briggs’ Promoter Greg Cohen vom Boxstall Empire gab inzwischen Entwarnung: “Er wurde ziemlich übel zugerichtet. Gottseidank war das Ergebnis der CT normal. Shannon möchte so schnell wie möglich raus, er wird aber wohl noch etwas länger im Krankenhaus bleiben müssen. Abgesehen von den bekannten Verletzungen ist er okay. Ich wäre nicht hier in New York, wenn es nicht so wäre. Er war als Vorsichtsmaßnahme auf der Intensivstation. Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich.”

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Auch Cohen hätte es begrüßt, wenn der einseitige Kampf abgebrochen worden wäre, Briggs hatte es aber seiner Ecke untersagt, das Handtuch zu werfen: “Er war psychisch und physisch hundertprozentig fit, aber ich hätte mir gewünscht, dass der Kampf in der achten oder neunten Runde abgebrochen worden wäre. Ich liebe Shannon, er ist wie ein Familienmitglied. Von daher war es schwierig, das Ganze mitanzuschauen. Shannon wollte aber auf keinen Fall, dass sie ihn aus dem Kampf nehmen. Ich wünschte, sie hätten nicht auf ihn gehört.”

Cohen weiter: “Ich habe zwischen den Runden mit der Ecke geredet und Shannon hat ihnen immer wieder versichert ‘Ich bin okay, ich kriege ihn’. Selbst nach der elften Runde hat er immer noch geglaubt, dass er es schaffen könnte, sein Wille war nie gebrochen. Wenn ich in seiner Ecke gewesen wäre, hätte ich den Fight gestoppt. Ich gebe auch dem Ringrichter keine Schuld, er hat einen guten Job gemacht. Ich mache der Ecke auf keine Vorwürfe. Ich hätte wohl anders entschieden, habe aber Verständnis für ihr Handeln.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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14 Kommentare

  1. UpperCut
    18. Oktober 2010 at 16:07 —

    naja, der kampf haette nie im leben nach runde 10 weiter gehen duerfen!

  2. UpperCut
    18. Oktober 2010 at 16:13 —

    man briggs hat es ja noch krasser erwischt als gedacht: w w w.n-tv.de/sport/Briggs-ist-wieder-ansprechbar-article1738166.html

  3. bigbubu
    18. Oktober 2010 at 20:16 —

    Tja und da gibt es wirklich Leute die behaupten das Vitali nicht mehr so hart schlagen kann. Dem Trainer sollte es in so einer Situation egal sein was sein Boxer sagt. Da hätte auf jeden Fall abgebrochen werden müssen.

  4. Shlumpf!
    18. Oktober 2010 at 22:01 —

    Auf jeden Fall.

    Ach ja, ohne jetzt hier nehaupten zu wollen, Vitali würde nicht hart schlagen: ein richtiger One-Punch-Knockouter ist er an sich aber nicht, eher ein Zermürber

  5. Hard Boiled
    18. Oktober 2010 at 23:11 —

    jetzt kommt nicht an mit “die hätten den kampf abbrechen sollen” der ringrichter hat richtig entschieden. diese kampfabrüche helfen doch keinen, dann seid ihr doch wieder die ersten die sich über ein vorzeitiges ende beschweren

  6. Kevin22
    19. Oktober 2010 at 09:57 —

    Shlumpf! sagt:
    18. Oktober 2010 um 22:01

    Zeig mir bitte einen One-Punch-Knockouter!
    Vitali trägt bissher den Rekord für die meissten K.O.s!

  7. Hans
    19. Oktober 2010 at 14:34 —

    Kevin22

    Es ist ja o.k. daß Du die Klitschkos in Schutz nimmst, egal was kommt. Auch ich finde, wie ich schon mehrfach geschrieben habe, daß beide Superboxer und auch Supertypen sind.
    Du mußt aber auch die Realität sehen ! Erstmal mußt Du Dir die Gegner ansehen und zweitens auch die Relation Anzahl Siege/ Anzahl k.o. !

    Da haben z.B.

    Briggs 51 Siege 45 ko (wüsste keinen großen Namen)
    Vitali 41 Siege 38 ko (nenne mir mal einen großen Namen, fang jetzt nicht mit Chambers oder so an !)
    Foreman 76 Siege 68 ko !!!! (Bedenke auch das Alter von Big George nach seinem Comeback, große Namen Joe Frazier,Ken Norton,)
    Iron Mike 50 Siege 44 ko (große Namen Trevor Berbick,Larry Holmes,
    Frank Bruno (vielleicht keine ganz Großer aber 45 Kämpfe 40 Siege/38 k.o.`s)

    Außerdem muß man nicht der Überpuncher sein, um jemanden mit dutzenden Schlägen am Kopf zu verletzen. Man muß nur wissen, wie man stehen muß und die richtige Schlagtechnik und Distanz haben. Wenn jemand ein so leichtes Ziel bietet, wie Shannon Briggs, können das die meisten Schwergewichtler !
    Damit will ich nicht sagen daß Vitali nicht ein harter Puncher ist.
    Nochmal Vitali ist ein Top-Mann, vielleicht der Beste und hat es nicht nötig, einen so langsamen und unbeweglichen Mann wie Briggs zu boxen !

  8. Kevin22
    19. Oktober 2010 at 16:41 —

    @ Hans

    Wann hat den Vitali gegen Chambers geboxt? 😉

  9. Shlumpf!
    19. Oktober 2010 at 17:43 —

    @Kevin22

    One-Punch-Knockouter war ‘ne schlechte Wortwahl meinerseits.
    Als klassische Knockouter seh ich Leute wie Foreman, Marciano, Tyson…
    Briggs ist ansich auch einer, der seine Siege durch klassische KOs erringt.

    Vitali ist ein Zermürber; viele seiner KOs sind TKOs, wo der Gegner aus de Kampf genommen wurde (so wie man es mit Briggs hätte machen müssen).
    Das ist ja auch nicht weieter schlimm, man muss nicht unbedingt ein klassischer Knockouter sein um ein guter Boxer zu sein

  10. andreas
    19. Oktober 2010 at 18:28 —

    vitali boxt ja auch seit jahren nur fallobst, deshalb ist er die nummer eins. die leute die sich nicht auskennen im deutschen boxsport, für die ist vitali ein held, wie sein bruder. aber diejenigen die schon geboxt haben sehen das die beiden fallobstboxer sind.
    viel spaß noch bei den weiteren kämpfen, sie werden noch weiter gewinnen bis der manager satt ist, dann kommt die erste niederlage sowie es bei henry maske ausgegangen ist.
    gruß

  11. Hans
    19. Oktober 2010 at 19:23 —

    Kevin 22

    Du hast recht, das war Wladi ! Das ändert aber nichts daran, daß Du keinen
    großen Gegner hast ! Ich komme Dir mal entgegen ! Vielleicht könnte man Hasim Raman nehmen (ist ernst gemeint) (jetzt komm mir nicht, der Name ist falsch geschrieben, habe keine Lust jetzt lange nachzusehen !) oder war das jetzt auch gegen Wladi (die Frage ist auch ernst gemeint)?

  12. Hans
    19. Oktober 2010 at 19:33 —

    Kevin 22

    Das war auch Wladi ! Na gut, dann nehmen wir halt als erwähnenswerte Namen Danny Williams (hat immerhin Mike Tyson umgehauen ) hätte vielleicht Samuel Peter gesagt aber wenn ich mir ansehe wie lahm und fett der ist, nein, das tut mir leid !
    Den will ich nicht in Reihe mit den großen stellen ! Williams auch nicht, aber naja ! Ich bin ja nicht so !

  13. Ahmet
    19. Oktober 2010 at 23:41 —

    @ Kevin 22

    Onee-Punch-Knockouter:

    Tyson, Foreman, Earnie Shavers, Rocky Marciano, JACK DEMPSEY, Thomas Hearns und und und
    es gab viele OPKnockouter in der Geschichte des Boxens UND die Klitschkos sind definiiv keine! Da fällt mir grad Fliegengewicht Naseem Hamed ein, den könnte man auch hier erwähnen.

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